» Suzanne Collins-The Hunger Games:Catching Fire

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Originaltitel: The Hunger Games: Catching Fire
Genre: Jugendbuch, Drama, Science Fiction
Reihe: Hunger Games/Panem Reihe Band: 2
Erscheinungsdatum: 7. September 2009
Seiten: 480
Verlag: Scholastic
ISBN: 978-1407109367
Preis: 8,15€
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Inhalt: After winning the brutal Hunger Games, Katniss Everdeen returns to her district, hoping for a peaceful future. But Katniss starts to hear rumours of a deadly rebellion against the Capitol. A rebellion that she and Peeta have helped to create. As Katniss and Peeta are forced to visit the districts on the Capitol’s cruel Victory Tour, the stakes are higher than ever. Unless Katniss and Peeta can convince the world that they are still lost in their love for each other, the consequences will be horrifying.
Rezension: Nachdem ich vom Vorgänger Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele, bzw auf englisch: The Hunger Games so fasziniert war hab ich mir schnell Band zwei gekauft und es gelesen und ich wurde nicht enttäuscht.
Wahnsinn. Ich hatte irgendwie ein wenig damit gerechnet, dass Catching Fire nach Hunger Games ein wenig nachlässt, weil ich Band 1 so bombig fand, dass es für mich irgendwie schwer vorzustellen war, dass da etwas kommen kann, das noch interessanter ist als die Hunger Spiele ansich. Aber Suzanne Collins hat auch in Band 2 unglaublich viel Spannung und Nervenkitzel eingebaut, dass diese Fortsetzung ganz locker mit dem Vorgänger mithalten kann. Gerade ab der Mitte des Buches muss man sich schon fast dazu zwingen es beiseite zu legen, denn da passieren Sachen, mit denen ich persönlich niemals gerechnet hätte und die mich ziemlich überrascht haben. Nicht schlecht.
Catching Fire ist wirklich eine grandiose Fortsetzung. Auf Band 3, Mockingjay muss ich nun bis August warten
was vor allem bei dem Ende ziemlich nervenaufreibend sein wird. Ich hasse doch warten so sehr…
Auf deutsch erscheint Die Tribute von Panem: Gefährliche Liebe übrigens am 1. Juni 2010.
» Ursula Poznanski – Erebos

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Originaltitel: Erebos
Genre: Thriller, Jugendbuch
Reihe: / Band: /
Erscheinungsdatum: 7. Januar 2010
Seiten: 485
Verlag: Loewe
ISBN: 978-3785569573
Preis: 14,90€
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Inhalt: In einer Londoner Schule wird ein Computerspiel herumgereicht – Erebos. Als Raubkopie geht es von Hand zu Hand und wer es spielt, kommt nicht mehr davon los. Dabei sind die Spielregeln äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance, Erebos zu spielen. Er darf mit niemandem darüber reden und muss immer allein spielen. Und – wer gegen die Spielregeln verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus und kann das Spiel auch nicht mehr starten. Merkwürdig ist aber, dass die Aufgaben, die Erebos stellt, nicht in der Welt von Erebos, sondern in der Wirklichkeit ausgeführt werden müssen. Die Fiktion des Spiels und die Realität verschwimmen auf irritierende Weise. Auch Nick ist süchtig nach Erebos, bis das Spiel ihm befiehlt, einen Menschen umzubringen. Natürlich führt er diesen Auftrag nicht aus und wird prompt vom Spiel ausgeschlossen. Als auch noch sein bester Freund Jamie schwer verunglückt, begreift Nick: Erebos ist weitaus mehr als nur ein harmloses Computerspiel!
Rezension: Dieses Buch ist genau wie das Spiel, um das es in ihm geht. Es ist unheimlich fesselnd und man hat große Mühe eine Pause einzulegen und es beiseite zu legen.
An Nick Dunmores Schule taucht eine mysteriöse DVD auf, die an der Schule die Runde macht. Nach und nach kommen viele seiner Mitschüler in Besitz dieser DVD und verändern sich. Sie wirken müde, tuscheln untereinander oder kommen gar nicht mehr zur Schule. Nick fragt sich was da los ist, bis er selber eine DVD angeboten bekommt. Sofort installiert er das Spiel auf seinem Computer und ist ebenfalls sofort gebannt. Es ist ein Fantasyspiel, aber kein normales Fantasyspiel, es redet mit Nick. Es gibt ihm sogar Aufträge, wie eine kleine Kiste von A nach B zu tragen. Nick befolgt diese Aufträge, denn wenn er das nicht tut, oder wenn er im Spiel stirbt, kann er Erebos nie wieder starten und das Spiel ist für ihn für immer vorbei. Aber irgendwann merkt Nick, das da etwas nicht stimmt und dann bekommt er den Auftrag jemanden zu verletzen, oder gar zu töten.
Erebos sind vor allem Anfangs zwei Geschichten. Zum Einen ist da Nick, der Schüler und zum Anderen Sarius, seine Spielfigur im Spiel. Der Leser verbringt recht viel Zeit mit Sarius in der Welt von Erebos und entdeckt diese. Eigentlich ist es ein normales Spiel, wie beispielsweise World of Warcraft. Der Spieler sucht sich aus verschiedenen “Rassen”, wie Zwerg, Mensch, Dunkelelf, Werwolf, Echsenmensch, Katzenmensch etc. eine aus und modelliert seine Spielfigur. Der weitere Verlauf besteht in diversen Schlachten (Quests), die die Spieler bestreiten müssen. Beispielsweise einen Orkangriff abwehren, oder Arenakämpfe. Also bewegt sich das Buch sowohl in der “realen” Welt neben Nick, als auch in der Fantasywelt in Erebos. Allerdings ist es nicht zu fantasymäßig. Für manche Leser ist sowas ja nichts, aber man kann Erebos auch als Fantasymeider gut lesen.
Was mich anfangs etwas gestört hat war die Art zu Schreiben von Frau Poznanski. Es kam mir etwas platt vor. So formlos (Sie beschreibt irgendwie nichts besonders ausgeprägt). Auch die Charaktere sind etwas flach gehalten, obgleich sie im Verlauf des Buches sympathisch werden. Die Schreibe ist auf jeden Fall gewöhnungsbedürftig, aber für ein Jugend/Kinderbuch durchaus angebracht.
Trotz des Holperns beim Lesen ist das Buch wirklich spannend. Von vorne bis hinten. Die Idee hinter dem Buch ist super und auch gut umgesetzt. Es hat mich eigentlich nicht viel gestört, bis auf die angesprochene Schreibe, an die man sich aber wie geschrieben schnell gewöhnen kann und es dauert auch nicht lange und Erebos nimmt auch den Leser “in sich auf”. Auch das Ende und die “Auflösung” ist gut durchdacht. Ich hatte wirklich großen Spaß am Lesen.
Ich finde es wirklich wirklich schade, dass ich Erebos nun bereits gelesen habe. Ich könnte es jahrelang weiterlesen. Aber leider hatte es nach 490 Seiten ein Ende. Ich mag nicht so gerne sagen, dass man ein Buch gelesen haben muss, aber wenn die Inhaltsangabe jemandem zusagt, dann lest es! Ihr werdet es nicht bereuen.
» Lincoln Child – Nullpunkt

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Originaltitel: Terminal Freeze
Genre: Thriller, Horror
Reihe: / Band: /
Erscheinungsdatum: Januar 2010
Seiten: 396
Verlag: Wunderlich
ISBN: 978-3805208826
Preis: 19,95€
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Inhalt: Fear Base, eine verlassene Militärstation in Alaska. Ein kleines Team von Wissenschaftlern untersucht einen Berg, der den einheimischen Tunits heilig ist.
In einer Höhle blickt sie aus der Tiefe des Eises ein riesiges gelbes Auge an. Ein alter Tunit warnt die Forscher, aber es ist bereits zu spät: Ein ehrgeiziges Filmteam fällt in die Station ein. Zum Entsetzen der Wissenschaftler sägen die Dokumentarfilmer das Monstrum aus dem Eis, um es vor laufenden Filmkameras aufzutauen.
Doch über Nacht verschwindet es aus dem Tiefkühlcontainer. Am Morgen findet man sein erstes Opfer oder das, was von ihm übrig geblieben ist.
Rezension: Bücher alleine von Lincoln Child oder zusammen mit Douglas Preston mag ich gerne lesen. Allerdings sind sie immer alle gleich: Meist geht es um diverse Forscher, die irgendwo weit ab (in 80% der Fälle abgeschnitten von der zivilisierten Welt) auf einer Basis hocken und an irgendwas rumdoktor, das dann irgendwann erwacht und ganz gewaltig böse wird.
So ist es auch in Nullpunkt. Ein Wissenschaftlerteam ist mitten in Alaska auf einer einsamen Militärstation, der Fear Base stationiert. Sie untersuchen die Umgebung und stoßen bald auf eine Höhle in einem Gletscher. Als sie diese Höhle betreten stoßen sie auf ein Tier, eingefroren in Eis. Zusammen mit einem Fernsehteam, die eine Dokumentation drehen wollen schneiden sie das unbekannte Wesen aus seinem eisigen Gefängnis und nehmen es mit auf die Basis. Doch dort taut plötzlich das Eis und das Tier, welches noch am Leben ist verschwindet spurlos. Nach und nach werden Mitglieder der Filmcrew nahezu zerrissen aufgefunden und was anfangs noch für einen Unfall mit einem Eisbären gehalten wird, stellt sich bald als Angriff des unbekannten Wesens heraus und es wird immer brutaler.
Wie ich bereits sagte ist das nichts Neues. Wer das Autorenteam kennt, weiss was ich meine. Ein Großteil ihrer Bücher laufen immer nach diesem Schema ab. Aber genau das mag ich. Ich steh auf “Monster und Menschen am Arsch der Welt”-Geschichten und Lincoln Child weiss soetwas gut umzusetzen.Das Buch ist zwar nicht durchgehend spannend, aber teilweise umso gruseliger.
Ansonsten setzt Child auch weiterhin auf altbewährtes: Einige wissenschaftliche Abschnitte um die Herkunft des Tieres zu ermitteln, also Wissenschaft für Dummies (Keine Ahnung, ob das alles auch korrekt ist), neben den Hauptcharakteren einige nervige und gewollt unsympathische Charaktere, ziemlich kurze Kapitelabschnitte und ein typisches Ende. Aber das funktioniert ganz gut und das Buch lässt sich einfach weglesen.
Also Nullpunkt ist ein typischer Child. Lesenswert, spannend genug und solide. Kann man lesen, wenn es einen interessiert.
» Derek Haas – Killer

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Originaltitel: The Silver Bear
Genre: Thriller
Reihe: Columbus/Silberbär Reihe Band: 1
Erscheinungsdatum: August 2009
Seiten: 253
Verlag: Ullstein
ISBN: 978-3548269436
Preis: 7,95€
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Inhalt: Er nennt sich Columbus und ist ein Meister seines Fachs. Ein eiskalter Mörder, der selbst die schwierigsten Aufträge präzise und zuverlässig ausführt. Er lebt für seine Arbeit. Für die minutiöse Vorbereitung und den tödlichen Schlag. Doch dieses Mal ist alles anders. Der nächste Mann, den Columbus töten soll, ist sein Vater. Den er nie kennengelernt hat, der seine Mutter umbringen ließ und den er zutiefst hasst. Er übernimmt den Auftrag - und vom ersten Moment an läuft alles schief.
Rezension: Killer ist mein erstes Buch von Derek Haas. Noch nie was von ihm gehört, gelesen oder sonstwas. Aber so stößt man auf neue potentielle Lieblingsautoren und Serien, die sich zu folgen lohnt.
Das Buch erzählt die Geschichte des Auftragskillers Columbus, ein Silberbär, wie es unter seinen Kunden heißt. Ein Mann, der jeden Auftrag erfolgreich beendet. Er bekommt den Auftrag den Präsidentschafts Kandidaten Abe Mann zu beseitigen, der auch zufällig sein Vater ist. Während er sich für seinen Auftrag vorbereitet passieren mehrere ungewöhnliche Dinge und Columbus’ Mittelsmann Pooley findet heraus, dass Columbus nicht der einzige ist, der auf seinen Vater angesetzt wurde. Columbus muss nun schnell handeln, denn er will es sein, der seinen Vater tötet.
Killer bringt einen interessanten Einblick in das Leben eines Auftragskillers. Man begleitet Columbus durch seinen aktuellen Auftrag und lässt sich von ihm über seine früheren Aufträge erzählen. Das ist ein Thema, welches in in Thrillern eher weniger gefunden habe. Es gibt wohl offensichtlich nicht besonders viele aktuelle Romane über Auftragsmörder. Schade eigentlich. Ich finde das ein sehr interessantes Thema.
Derek Haas hat sein Buch sehr gut durchdacht. Man lernt mit Columbus einen Menschen kennen, der wirklich nur ein Auftragsmörder sein kann. Er tötet und verletzt ohne mit der Wimper zu zucken unschuldige Menschen, wie einen Priester, der ihn in seiner Kirche willkommen heißt. Er führt seine Aufträge äußerst professionell durch und überlässt nichts dem Zufall.
Es ist spannend. Von vorne bis hinten und es hat spaß gemacht zu lesen, auch, wenn das Buch Killer ist was für zwischendurch und funktioniert eigentlich auch ganz gut als Einteiler, wenn man kein Interesse an einer weiteren Serie hat. Band 2 Columbus: A Silver Bear Thriller ist bereits auf englisch erschienen und wie ich gerade gelesen habe hat Derek Haas auch mit am Drehbuch zum neuen A-Team geschrieben. Da bin ich gespannt und ich bleib sicher dran an dieser Columbus Serie.
» Kim Harrison – Blutpakt

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Originaltitel: A Fistful of Charms
Genre: Fantasy
Reihe: Rachel Morgan Reihe Band: 4
Erscheinungsdatum: 4. Dezember 2008
Seiten: 736 Seiten
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3453532908
Preis: 13,00€
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Inhalt: Rachel Morgan kommt nicht zur Ruhe. Gerade von ihrem menschlichen Liebhaber verlassen, könnte sie jetzt in ihrer Beziehung mit dem lebenden Vampir Kisten glücklich sein. Doch jemand will ihren Platz in dem Werwolfrudel, in dem sie die Leitwölfin ist. Und auch ihr Ex-Freund Nick bleibt nicht verschwunden, sondern verführt den Sohn ihres Pixie-Partners Jenks zu einem Diebeszug. So muss Rachel nach Michigan, um ihn zu retten, begleitet von Jenks, der Dank Dämonenmagie menschlich Größe annimmt. Doch dann stellt sich heraus, das Nick ein unschätzbares Werwolf-Artefakt gestohlen hat und Rachel um ihr Leben und das ihrer Freunde bangen muss…
Rezension: [In dieser Rezension sind keine Spoiler enthalten] Blutpakt ist der vierte Band der Rachel Morgan Reihe von Kim Harrison. So ziemlich die einzige Fanatsyreihe außer Harry Potter, die ich wirklich gerne lese.
Dieses Mal ist Rachel Morgan auf einer Rettungsmission. Ihr Ex-Freund Nick hat den Sohn ihres Pixie Partners Jenks zu einem Raubzug überredet und ist nach Michigan verschwunden. Bald findet sie heraus, dass Nick von einem militanten Werwolfrudel auf einer Insel festgehalten wird. Er hat ein bedeutendes Artefakt gestohlen, das die Werwölfe haben wollen, um die dominante Spezies der Welt zu werden. Rachel und Jenks verschaffen sich Zugang zur Insel und sehen sich bald mit einem neuen Problem konfrontiert: Was machen sie nun mit dem Artefakt, hinter dem alle her sind?
Auch in diesem Band zeigt Kim Harrison, dass sie einige gute Ideen hat, die sie auch umzusetzen weiß. Sie kann ein Buch füllen, ohne, dass es irgendwann richtig langweilig wird und man kurz davor steht das Buch beiseite zu legen. Ein paar kleine und vor allem kurze Durststrecken hat Blutpakt natürlich auch, aber die sind nichts Großartiges und lassen sich leicht verschmerzen. Ich habe bei den Büchern immer so ein leichtes „Zuhause-Gefühl“, das ich nicht mal bei Harry Potter habe. Ich freue mich immer drauf Rachel und Ivy zu begleiten und ich finde, das ist schon ein großes Stück, wenn man es als Autor schafft, dass der Leser sich schon zugehörig zum Buch fühlt.
Wie ich hier bereits schrieb wurde ab Blutpakt der alte Übersetzer Alan Teppert durch Vanessa Lamatsch ersetzt. Man merkt den Unterschied zwischen den Übersetzungen und mich hat das, vor allem im ersten Teil sehr gestört. Lamatsch ist keine schlechte Übersetzerin, aber ich hab eben einfach gemerkt, dass da was anders ist und das hat wirklich genervt. Im Nachhinein hab ich mich aber letztendlich schon ein wenig an die neue Übersetzung gewöhnt und bin nicht mehr ganz so enttäuscht wie anfangs.
Blutpakt endet mit einem emotionalen Finale, das mir auch ein wenig die Tränen in die Augen getrieben hat und entschädigt mich ein wenig für den Übersetzerwechsel und die kleinen Hänger im Mittelteil. Ich bleibe weiter an der Serie dran und bin schon gespannt auf Band 5.
» Arthur Golden – Die Geisha

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Originaltitel: Memoires of a Geisha
Genre: Drama, History
Reihe: / Band: /
Erscheinungsdatum: 1. Mai 2000
Seiten: 576 Seiten
Verlag: btb
ISBN: 978-3442726325
Preis: 10,00€
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Inhalt: Zu Beginn der 30er Jahre wird das einfache Fischermädchen Chiyo in die alte Kaiserstadt Kyoto gebracht und in ein Geisha-Haus, eine Okiya gesteckt. Nach einer qualvollen Ausbildung steigt sie zu einer der begehrtesten Gaishas in ganz Japan auf. Doch ihr Traum vom privaten Glück erfüllt sich erst nach dem Untergang der alten Geisha-Kultur.
Rezension: Die Geisha ist eines der Bücher, die schon seit geraumer Zeit in meinem Regal rumSUBen. Nachdem ich damals den Film sah nahm ich mir vor auch das Buch zu lesen, aber irgendwie kam ich nicht dazu. Vor einer Woche habe ich mir den Film ein weiteres Mal angesehen und mich entschlossen mich nun endlich dem Buch zu widmen und ich muss sagen, dass das eine ziemlich gute Idee war.
Der Film war super. Ich hab ihn sehr gerne gesehen, auch, wenn Kenner der Geisha Kultur einiges dran zu meckern haben. Mich hat der Film eben einfach unterhalten und das Buch unterhielt mich mindestens doppelt so gut. Man begleitet die kleine Chiyo, die in jungen Jahren von ihrem Vater an ein Geisha Haus, eine Okiya verkauft wird. Dort lernt sie unter den strengen Augen der Okiya Mutter und der erfolgreichen Geisha Hatsumomo, die einen Groll gegen die kleine Chiyo hegt und gegen sie intrigiert die Kunst eine Geisha zu sein. Bald ist auch sie sehr erfolgreich, aber das was sie in ihrem Leben wirklich will entfernt sich immer weiter von ihr.
Was mir an diesem Buch sicher am besten gefallen hat ist die Atmosphäre, die es vermittelt. Wie oft hat man schon von Geishas gehört, Bilder gesehen, oder Filme angeguckt, aber so richtig verstanden hat man das als westlicher Mensch nicht. Die Geisha aber lässt den Leser tief in die geheimnisvolle, mysteriöse Welt der Geishas und das Leben in den Geishavierteln blicken. Man versteht vielleicht nicht alle Eigenarten dieser Kultur, aber man kommt ihr näher, was das Interessante daran ist. Arthur Golden schreibt so, dass mir gar nichts anderes übrig blieb als tief in die Worte einzutauchen und die Geschichte aufzunehmen. Es war teilweise wie in einer anderen Welt und ich habe alles um mich herum vergessen. Es war wirklich schön ein Buch mal wieder so intensiv zu erleben.
Ein wenig brutal fand ich das plötzliche Herausreißen des Lesers aus der Geschichte. Plötzlich, zum Ende hin nimmt das Buch nämlich eine ganz andere Wendung und befördert den Leser quasie mit einem Arschtritt wieder in die “wirkliche Welt”.
Es gibt sonst eigentlich nichts schlechtes über Die Geisha zu sagen. Das Buch hat mir von vorne bis hinten ausnehmend gut gefallen, ich fand es sogar weitaus besser als den Film und hat mich vorallem mal wieder ein eine wirklich fantastische Welt entfürt. Ich finde es sogar sehr schade, dass das Buch schon vorbei ist, obwohl ich mir extra ein wenig Zeit gelassen hatte. Ginge es nach mir, hätte es noch hunderte und hunderte von Seiten länger sein können.





