Archiv der Kategorie ‘Bücher’

» Buchige Weihnachtsgeschenke

Geschrieben von Sally am Dienstag, 3 Januar, 2012 | 413 views. | 6 Kommentare

Ich bin nun wahrscheinlich der letzte Mensch, der über die Bücher schreibt, die er zu Weihnachten bekommen hat. Aber besser spät als nie sag ich da immer. Unter meinem Baum lag wie erwartet ein ganzer Stapel neuen Lesestoffs, der mich nun hoffentlich in diesem neuen Jahr endlich wieder zum Lesen treibt.

Neun Bücher. Zwei davon hab ich mir selbst zu Weihnachten geschenkt  *033* Dabei sind:

Angefangen hab ich bereits Das Hotel von Jack Kilborn, nachdem ich seinen Roman Angst ganz gut fand.

Das Hotel von Jack Kilborn
Einladend wirkt das Rushmore Inn zwar nicht gerade, aber der Profisportlerin Maria bleibt nichts anderes übrig, als sich dort ein Zimmer zu nehmen. Als ihr klar wird, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, ist es schon zu spät – denn aus dem Rushmore Inn reist niemand lebend wieder ab … 

Die Bewertungen bei Amazon sprechen auf jeden Fall schonmal für das Buch und laut dem, was die Rezensenten so sagen, scheint es auch was für mich zu sein. Ich hoffe, ich werd nun mal langsam wieder von mir selbst zum Lesen getrieben, denn bisher ist mein Leseverhalten wie gewohnt: Nicht vorhanden  *026*

von Sally am Dienstag, 3 Januar, 2012 um 20:01 Uhr
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» Lesekrise, Lesekrise, Lesekrise

Geschrieben von Sally am Mittwoch, 2 März, 2011 | 725 views. | 11 Kommentare

Seufz. Schon seit zwei Wochen stecke ich bis zum Hals in einer fetten Lesekrise und ich komm nicht raus. Ich habe unzählige Bücher angefangen und wieder abgebrochen. Jetzt lese ich Watership Down, das mir eigentlich ganz gut gefällt, aber ich hab komischerweise keine Lust mehr zu lesen. Wenns hochkommt schaff ich zwei oder drei Seiten und dann leg ich das Buch wieder beiseite. Es ist schrecklich. Schrecklich nervig. Ich will ja lesen, aber ich hab keine Lust. Ich hab mich schon dabei erwischt total gelangweilt an die Decke zu starren und das ist eigentlich so eine Situation, in der ich mir fix mein Buch schnappe und stattdessen lieber lese. Das mir sowas mal passiert…

Wie ist das bei euch? Habt ihr auch Lesekrisen? Was macht ihr, wenn ihr in einer steckt? Pausiert ihr das Lesen einfach mal, selbst, wenn ihr eigentlich lesen wollt oder “zwingt” ihr euch dazu? Und wie kommt ihr wieder raus aus so einer Krise? Ich hab nämlich gerade keine Ahnung *036*

von Sally am Mittwoch, 2 März, 2011 um 15:19 Uhr
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» [Eyes on] Bud Spencer: Die Autobiographie

Geschrieben von Sally am Freitag, 11 Februar, 2011 | 821 views. | 5 Kommentare

Gerade las ich in einem der Klatschheftchen meiner Urgroßtante (Les ich doch so gerne *039* ) über ein deutsches Bud Spencer Filmprojekt. Als ich mich ein wenig im Internet schlaulas, stolperte ich da über etwas, was meine Äuglein zum leuchten brachten:

Bud Spencer: Mein Leben, meine Filme. Die Autobiographie von Carlo Pedersoli
Mein Leben, meine Filme – Die Autobiografie ist Bud Spencers spannender Rückblick auf sein Leben. An seinem 80. Geburtstag begibt sich der Schauspieler nach einem Anruf in das Hallenbad seiner Jugend, wo ein gutaussehender, unerlaubt rauchender und leicht überheblicher Schwimmsportler Anfang 20 auf ihn wartet – er selbst. Erzählerisch lässt Bud Spencer die Stationen seines Lebens für sein jüngeres Ich Revue passieren: Carlo als Kind in Neapel, die prägenden Jahre in Rom, die Zeit in Südamerika, seine Schwimmerfolge, das Studium, die Familie, die Geburt von “Bud Spencer”, die Zusammenarbeit mit Terence Hill, seine Solokarriere und die vielen Unternehmungen, mit denen er sich immer wieder selbst herausforderte. In seiner humorvoll geschriebenen und mit vielen Anekdoten gespickten Autobiografie zeigt sich Bud Spencer von seiner ganz persönlichen Seite. Der Autor Carlo Pedersoli ist dabei so imposant und warmherzig wie die Helden seiner Filme.
Der unter dem Namen Bud Spencer weltberühmt gewordene Carlo Pedersoli wurde 1929 in Neapel geboren und wuchs in einer wohlhabenden Industriellenfamilie auf. In jungen Jahren war der begabte Schwimmer mehrfach Italienischer Meister und nahm an den Olympischen Spielen teil, bevor er seine nunmehr 60 Jahre und 70 Filme umspannende Schauspielkarriere startete. Internationalen Ruhm erlangte er in zahlreichen sogenannten “Spaghetti-Western” und “Haudrauf-Komödien”, in denen er dickköpfige, aber gutherzige Typen spielte, die ihre Gegner stets schlagkräftig außer Gefecht setzten. Besonders erfolgreich war er an der Seite von Mario Girotti alias Terence Hill. Die beiden Schauspieler gelten als eines der beliebtesten Filmduos aller Zeiten, das bis heute für seine lustigen Stunts und lockeren Sprüche bewundert wird. Der Schauspieler und Familienvater ist auch Jurist und Erfinder. Er gründete eine Airline und betätigte sich als Drehbuchautor, Modedesigner und Musikproduzent.
Der aus zahlreichen Kultfilmen bekannte Bud Spencer ist für viele seiner Fans der Held ihrer Kindheit und eine Vaterfigur, die sie bis heute vergöttern. In Mein Leben, meine Filme – Die Autobiografie verrät Carlo Pedersoli alias Bud Spencer mit viel Humor, wie er sich selbst sieht: als kauzigen Vollblutkünstler, dem das Wort “Ruhestand” fremd ist, und als treuen Familienmenschen, den nichts so schnell erschüttert. Carlo Pedersoli ist so imposant wie die von ihm verkörperten Figuren, aber er ist noch viel mehr: ein intelligenter Jurist, ein ehemaliger Hochleistungsschwimmer, der zweimal an den Olympischen Spielen teilgenommen hat, und ein Kosmopolit, der viel gereist ist und noch mehr erlebt hat. Seine Autobiografie wird nicht nur alle Bud-Spencer-Fans begeistern.
ISBN: 978-3862650415

*045* Wuha! Ich bin ein riesiger Bud Spencer und Terence Hill Fan. Ich bin mit den Filmen groß geworden, ich kenne jeden Film auswendig. Das jetzt eine Autobiographie von und über Carlo Pedersoli/Bud Spencer erscheint finde ich großartig. Hätte ich nicht diesen Artikel über das (ebenfalls sehr interessante) Filmprojekt gelesen1 , wär mir das wohl nie aufgefallen. Das Buch ist schon in Italien erschienen und kommt in Deutschland am 12. April 2011 raus.
Ich freue mich extrem darauf. Das ist in etwa so, als hätte man mir gesagt im April 2011 kommt ein neuer Harry Potter oder sowas *017* Ich kanns kaum erwarten! *045*

  1. Über besagtes Filmprojekt muss ich mich noch ein bisschen schlaulesen, wenn ich eeetwas mehr Zeit habe []

von Sally am Freitag, 11 Februar, 2011 um 15:28 Uhr
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» 35.000 Seiten Challenge

Geschrieben von Sally am Samstag, 1 Januar, 2011 | 340 views. | 8 Kommentare

Wie ich schon hier schrieb ‘zwinge’ ich mich dieses Jahr zu meiner persönlichen sogenannten 35.000 Seiten Challenge/Projekt (Das Wort Challenge finde ich ganz ganz furchtbar *031* ).
Das bedeutet nichts anderes als dass ich im Jahr eine bestimmte Anzahl von Seiten zu lesen habe Ich setze mir das Ziel auf nun doch 35.000 Seiten. 2010 habe ich nicht ganz die 30.000er Marke geknackt. 150 oder so haben gefehlt aber ich habe nicht besonders viel mehr gelesen als sonst, darum setze ich mir die 35.000 als Ziel. Da müsste ich dann ja noch ein wenig arbeiten um da ran zu kommen und trotzdem ist die Zahl für meine Verhältnisse nicht utopisch.
Dazu habe ich hier eine kleine Übersicht eingerichtet, in der man sehen kann wie weit ich schon bin und was noch fehlt. Ich denke schon, dass ich das hinkriege. Es ist auch ein kleiner Ansporn etwas mehr zu lesen und vorallem auch etwas häufiger.

von Sally am Samstag, 1 Januar, 2011 um 16:18 Uhr
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» Das Lesejahr 2010

Geschrieben von Sally am Freitag, 31 Dezember, 2010 | 478 views. | 5 Kommentare

Das wars mit 2010. Ich werd das Jahr nicht besonders vermissen, aber eigentlich mache ich sowieso keinen Unterschied zwischen dem 31. Dezember 2010 und dem 1. Januar 2011 muss mich nur daran gewöhnen das Datum mit 2011 korrekt zu schreiben. Ansonsten geht mir ein Jahreswechsel so ziemlich am Hut vorbei.
Was Bücher angeht, gab es dieses Jahr einiges Gutes, leider aber zuviel Schlechtes muss ich sagen. Einige Bücher haben mich richtig enttäuscht und mir meine kostbare Zeit gemopst, bei anderen wäre ich froh, wenn ich jetzt noch dabei wäre sie zu lesen.

Meine absoluten BuchTops in 2010

Platz 1

Terror von Dan Simmons
England im Jahr 1845: Unter dem Kommando von Sir John Franklin brechen die modernsten Schiffe ihrer Zeit – die »Terror« und die »Erebus« – auf, um die legendäre Nord-West-Passage zu finden: den Weg durch das ewige Eis der Arktis in den Pazifik. 130 Männer nehmen an der Expedition teil. Keiner von ihnen wird je zurückkehren. Dies ist ihre Geschichte.

An vielen Stellen habe ich schon erwähnt, dass Terror einfach der abolsute Wahnsinn ist. Es gehört wahrscheinlich zu den allerbesten Büchern, die ich je gelesen habe. Es war super intensiv zu lesen. Eine großartige Entdeckung, die aber leider auch mit 1000 Seiten viel zu kurz ist. Terror ist eines dieser Bücher, von denen man einfach nicht will, dass sie zuende gehen.

Platz 2

Die Winterrose von Jennifer Donnelly
London, 1900: Die junge India Selwyn-Jones bewegt sich in den feinsten Kreisen. Bis sie als Ärztin im berüchtigten Viertel Whitechapel zu arbeiten beginnt – und dort in leidenschaftlicher Liebe zu dem gefürchteten Gangsterboss Sid Malone entbrennt …

Erst vor kurzem gelesen hat mir Die Winterrose aber trotz anfänglicher Skepsis sehr sehr gut. Jennifer Donnelly schreibt einfach ganz wunderbar und man wird gezwungen dieses Buch weiterzulesen, selbst wenn man ja eigentlich aufhören WILL. Man kann einfach nicht aufhören. Es hat sehr viel Spaß gemacht India zu begleiten und ich werde mich sicher hin und wieder gerne daran zurück erinnern.

Platz 3

Die Geisha von Arthur Golden
Zu Beginn der 30er Jahre wird das einfache Fischermädchen Chiyo in die alte Kaiserstadt Kyoto gebracht und in ein Geisha-Haus, eine Okiya gesteckt. Nach einer qualvollen Ausbildung steigt sie zu einer der begehrtesten Gaishas in ganz Japan auf. Doch ihr Traum vom privaten Glück erfüllt sich erst nach dem Untergang der alten Geisha-Kultur.

Die Geisha habe ich zu Beginn des Jahres gelesen, nachdem ich nach langer Zeit den Film mal wieder gesehen habe. Das Buch hat mich wiedererwartend mehr beeindruck als der Film. Es ist einfach ein sehr schönes, sehr interessantes Werk. Man taucht ein in eine fremde Welt, begleitet die kleine Chiyo durch ihr Leben als eine der erfolgreichsten Geishas der Welt. Es las sich fast wie ein Märchen, ich versank in dem Buch. Großartig

Leider leider gab es da auch einigen Mist in 2010. Was mir zu blöd wurde habe ich abgebrochen, aber durch manches habe ich mich, warum auch immer, durchgequält, bis zum Ende. Im Nachhinein weiss ich: Hätt ich man besser gelassen. Aber sowas kann man ja nicht ahnen *055*

Meine definitiven BuchFlops in 2010
Platz 1

The Hunger Games: Mockingjay von Suzanne Collins
Against all odds, Katniss Everdeen has survived the Hunger Games twice. But now that she’s made it out of the bloody arena alive, she’s still not safe. The Capitol is angry. The Capitol wants revenge. Who do they think should pay for the unrest? Katniss. And what’s worse, President Snow has made it clear that no one else is safe either. Not Katniss’s family, not her friends, not the people of District 12.

Die Hunger Games/Panem Trilogie ist sicher eine der besten in der Jugendbuchsparte. Band 1 ist absolut spannend, Band 2 steht dem in nichts nach, doch dann tritt der dritte Teil Mockingjay (Flammender Zorn, ab Januar auf deutsch) auf die Bühne und hat mich so dermaßen enttäuscht, dass es mir sehr schwer fällt diese Trilogie als eine meiner Favoriten zu bezeichnen. Die Protagonistin des Buches, Katniss Everdeen entwickelt sich im dritten Teil zu einer nervenden, aufmerksamkeitsheischenden Idiotin, die man zu hassen beginnt und mit der Hauptfigur steht und fällt nunmal eine Geschichte. Sehr schade wie sich die Trilogie entwickelt hat und zuende ging, dennoch mag ich Band 1 und 2 nach wie vor. Doch der dritte Teil ist definitiv der Flop aller Flops.

Platz 2

Todesbrut von Klaus-Peter Wolf
Eine Fähre irrt über die Nordsee und darf nirgendwo anlegen. An Bord befindet sich eine tödliche Gefahr. Sie könnte von jedem ausgehen. Auf einer beliebten Urlaubsinsel formiert sich eine Bürgerwehr: Kein Neuankömmling soll die Insel mehr betreten. Dabei ist die Bedrohung schon längst dort. Die Bundeswehr riegelt eine Kleinstadt an der Küste ab. Niemand darf mehr ins Sperrgebiet. Und niemand darf mehr hinaus. Aber ob das noch etwas nützt? Es geschieht etwas völlig Unberechenbares, das jegliche Gesellschaftsordnung außer Kraft setzt. Wann kommt es zu uns?

Ich habe von Todesbrut ja wirklich gar nichts erwartet. Der Klappentext sprach mich an und mich reizte die Tatsache, dass ich die Handlungsorte kenne. Darum konnte es mich ja eigentlich nicht großartig enttäuschen. Aber leider fand ich das Buch so dermaßen blöd und langweilig, dass es sehr wohl einen Platz in der Flop Liste verdient.

Platz 3

Die Wahrheit über Alice von Rebecca James
Als Alice sie zu ihrer Geburtstagsparty einlädt, ist Katherine mehr als überrascht. Die schöne, strahlende Alice, das beliebteste Mädchen der Schule, will mit ihr feiern? Katherine erlebt die Party wie im Rausch, Alice weicht nicht mehr von ihrer Seite. Doch nach und nach wird Alice immer merkwürdiger. Selbstsüchtiger. Grausamer. Bald entdeckt Katherine, dass ihre neue Freundin nach eigenen Regeln spielt…

Von Die Wahrheit über Alice habe ich mir durch die viele Werbung, den positiven Rezensionen und dem durchaus spannenden Klappentext einiges versprochen. Gehalten hat das Buch davon so gut wie gar nichts. Es war langweilig, vorhersehbar und so undurchdacht, dass es weh tat.

2011 freue ich mich besonders auf das Erscheinen von The Wild Rose, dem dritten Teil der Rosen Reihe von Jennifer Donnelly. Natürlich werde ich auch nach wie vor jedes Buch von Richard Laymon, Jack Ketchum und Bentley Little kaufen, das erscheint. Die haben mich bisher noch nie enttäuscht und obwohl ich ein bisschen an Totes Meer von Brian Keene auszusetzen hatte freue ich mich dennoch auf seinen zweiten Roman Die Verschollenen.

Versuche möchte ich es noch einmal mit Der Schatten des Windes von Carlos Ruiz Zafon, das ich irgendwann abgebrochen habe, weil es irgendwie einfach nicht weiterging. Trotzdem gefiel mir das Buch an und für sich ganz gut, deswegen geb ich ihm eine zweite Chance. Auch Lycidas von Christoph Marzi möchte ich noch einmal versuchen, sowie die Millennium Trilogie von Stieg Larsson. Ausserdem muss ich dringend mal an der Jack Aubrey/Stephen Maturin Reihe von Patrick O’Brian weiterlesen, sonst komme ich ja nie durch die 21 Romane und wenn ich wirklich ganz gut drauf bin, möchte ich mal die Carroux Übersetzung von Der Herr der Ringe lesen…aber auch wirklich nur wenn ich ganz ganz gut drauf bin und sonst wirklich gar nix zu tun habe.

Dieses Jahr, ganz neu, mache ich auch bei der Challenge von der Frau von Saiten und libromanie Nina mit, die da heißt “I’m in… English”. Kurz gesagt: Jeden Monat wird mindestens ein Buch auf englisch gelesen. Das wäre dann meine erste Challenge und ich freue mich schon drauf *038* Aber das soll im nächsten Jahr nicht die Einzige sein. 2011 möchte ich meine ganz persönliche Seiten-zähl Challenge machen. Ich versuche also bis zum 31. Dezember 2011 30.000 Seiten zu lesen. Ich werde aber über beide Challengers noch seperate Artikel schreiben.
Ansonsten habe ich im Jahr 2011 lesetechnisch ja wieder einiges vor. Ich bin gespannt, wie es wird und hoffe auf viele gute Bücher.

Seiten-zähl

» [Zwischengeschoben] Finster

Geschrieben von Sally am Mittwoch, 8 Dezember, 2010 | 375 views. | 2 Kommentare

Eigentlich habe ich im Moment irgendwie keine Zeit und auch keine lust großartig zu lesen. Ich bin ein wenig im Weihnachtsstress und ich hab hier und da zu tun und denk einfach an ganz andere Sachen. Beim Weihnachtsshopping kam es aber dazu, dass ich in der Innenstadt ganz plötzlich, total gegen meinen Willen ausversehen, unwiederruflich, von der Masse gedrängt, angezogen vom Schaufenster, geleitet durch eine höhere Macht (…ach, ihr wisst schon. Total aus eigener Verantwortung, aber man will es nicht wahrhaben) in die Buchhandlung geflutscht bin *019* . Gut, ich habe noch ein möglichst zu verschenkendes Weihnachtsgeschenk abgestaubt und als ich an der Kasse stand und das Buch eingepackt wurde habe ich ein wenig den Bereich hinter der Kasse inspiziert und einige Stapel an Büchern gesehen, die noch nicht im Verkauf waren (Die interessieren mich immer ganz besonders) und dort lag ein verdächtig nach Heyne aussehendes, braunes Buch mit einem roten Flecken. Finster, von Richard Laymon. Das hab ich selbst zwischen den mörderisch hohenen Stapeln von Smaragdgrün und  dem neuen Buch von Charlotte Link entdeckt. Darauf hatte ich schon gewartet. Also hab ich lieb, mit Dackeläugchen gefragt, ob ich davon vielleicht schon eins bekommen könnte und tada:

Finster von Richard Laymon
Es ist eine stürmische Oktobernacht, in der Ed Logan von seiner Freundin sitzengelassen wird. Verzweifelt und mit gebrochenem Herzen wandert er durch die einsamen Straßen. Er bemerkt ein hübsches, fremdes Mädchen und beschließt, ihr zu folgen. Doch wer hätte ahnen können, welche tödlichen Geheimnisse diese Nacht für ihn bereithält?
ISBN: 978-3453675834

Dafür muss natürlich erstmal alles andere pausieren, auch die Weihnachtsbücher. Geht nicht anders. Gerade stecke ich sonst mitten in Das Weihnachtswunder von New York und muss gestehen, dass ich es bisher sehr sehr langweilig  und gar nicht weihnachtlich finde, deswegen fällt es mir auch nicht besonders schwer es erstmal beiseite zu schieben. Mittlerweile habe ich auch schon die ersten knappen 100 Seiten von Finster gelesen und bin ganz glücklich mit meinem neuen Laymon *046*

von Sally am Mittwoch, 8 Dezember, 2010 um 22:44 Uhr
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