Archiv der Kategorie ‘Filmreviews’

» Inglourious Basterds

Geschrieben von Sally am Samstag, 22 August, 2009 | 1036 views. | Keine Kommentare


Originaltitel: Inglourious Basterds
Premiere: Mai 2009 (Cannes Film Festival, Frankreich)
Dt. Start: 20. August 2009
Genre: Action
Laufzeit: 154 Minuten
FSK: ab 16 Jahren
Regie: Quentin Tarantino
Drehbuch: Quentin Tarantino
Darsteller: Brad Pitt (Lt. Aldo Raine), Christoph Waltz (Col. Hans Landa), Melanie Laurent (Shosanna Dreyfus), Eli Roth (Sgt. Donny Donowitz), Diane Kruger (Bridget von Hammersmark), Michael Fassbender (Lt. Archie Hicox), Daniel Brühl (Fredrick Zoller), Til Schweiger (Sgt. Hugo Stiglitz), Gedeon Burkhard (Cpl. Wilhelm Wicki), Jacky Ido (Marcel), B.J. Novak (Pfc. Smithson Utivich), Omar Doom (Pfc. Omar Ulmer), August Diehl (Major Dieter Hellstrom), Denis Menochet (Perrier LaPadite), Sylvester Groth (Joseph Goebbels)

Inhalt: Lt. Aldo Raine befehligt einen Trupp jüdischer Soldaten, “Bastards” genannt, die hinter feindlichen Linien auf französischem Boden Angst und Schrecken unter deutschen Soldaten verbreiten. Unter britischem Kommando lassen sie sich für ein Himmelfahrtskommando einspannen, führende Nazis bei einer Filmpremiere in einem Pariser Kino zu töten. Die Betreiberin des Kinos, die junge Jüdin Shosanna Dreyfuss, hat eigene Pläne für den Abend: Vor Jahren ist sie eher zufällig verschont worden, als der als “Judenjäger” berüchtigte Oberst Hans Landa ihre Familie massakrierte. Jetzt will sie Rache.

Trailer:

Rezension: Inglourious Basterds ist der neue Film von Quentin Tarantino, eher ein Western, als ein Kriegsfilm und so ging ich auch an den Film ran. Bei Regisseuren wie Tarantino weiss man eigentlich schon vorher, woran man ist. Wer Tarantino nicht mag, der sollte sowieso fern bleiben. Inglourious Basterds ist nämlich einfach Tarantino und er hat sich reichlich an seinem Erfolgsfilm Kill Bill bedient. Von Kapitel-Überschriften bis zur Musik erkennt man Kill Bill ständig wieder. Das stört den Film nicht weiter, aber zu einer Musik, bei der in Kill Bill die Crazy 88′s verkloppt werden passt eben einfach keine Frau, die eine Leiter runtersteigt.

Die Story war…lang. Verdammt lang und man hätte den Film bequem auf 100 Minuten runterschneiden können, wenn man gewollt hätte, ohne irgendwas Wichtiges zu unterschlagen. Dem ein oder anderen könnte das wirklich langweilig werden und desswegen habe ich dem Film auch einen Stern abgezogen. Zwar ist die Story interessant, aber leider eben einfach nicht spannend genug an manchen Stellen. Das ist natürlich auch ein Teil der Stilrichtung von Quentin Tarantino, wie auch viele Großaufnahmen oder Aufnahmen von Füßen *044* Leider ist Inglourious Basterds einfach eine Spur zu Tarantino. Weniger ist manchmal mehr…

Zu den schauspielerischen Leistungen der Darsteller möchte ich gar nicht so viel sagen. Die waren nämlich herausragend. Mir gefiel vorallem, dass die Deutschen auch endlich mal von Deutschen und nicht, wie sonst immer von Engländern dargestellt werden. Viele namhafte deutsche Schauspieler sind vertreten, wie Til Schweiger, Daniel Brühl, Diane Krüger und Christoph Waltz und alle machen ihren Job perfekt, vorallem Christoph Waltz als Col. Hans Landa.  Ich habe ihm den ganzen Film über staunend dabei zugesehen, wie er es gemeistert hat so gut zu spielen. Die deutschen Schauspieler waren hier die wahren Stars, da konnte auch ein Brad Pitt nicht mehr so viel ausrichten. Nur Martin Wuttke, der Adolf Hitler spielte konnte Bruno Ganz in seiner Hitler Rolle in Der Untergang natürlich nicht toppen. Bruno Ganz war einfach zu perfekt in der Darstellung eines so komplexen und irren Charakters, niemand könnte das besser machen. Ich will damit aber nicht sagen, dass Wuttke schlecht war, im Gegenteil, denn seine Rolle hat man sofort erkannt. Er spricht den Dialekt perfekt, seine Haltung ist ebenso grandios, nur sein Bart ist etwas zu breit *010* Aber Bruno Ganz zu toppen ist eben einfach unmöglich.

Die Regie und das Drehbuch des Filmes sind perfekt. Die Szenen sind gut gewählt und die Dialoge! Die Dialoge!!! Ich hab schon die Hoffnung aufgegeben je wieder einen Film zu sehen, in dem jeder einzelne winzige Dialog so intelligent und herausragend ist. Es hat wirklich Spaß gemacht den Film zu hören und nicht nur zu sehen, so wie es in 99% aller anderen Filme ist. Ich bin mir verdammt sicher, dass der Film auf englisch einfach perfekt ist. Humor kam übrigens auch nicht gerade zu kurz. Spricht auch nur für den Film.

Letztendlich ist Inglourious Basterds ein guter Film, der unterhält und anspruchsvoll ist, aber geschichtlich natürlich absolut nicht korrekt. Tarantino Fans werden ihn lieben.

von Sally am Samstag, 22 August, 2009 um 23:43 Uhr
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» No Country for Old Men

Geschrieben von Sally am Samstag, 15 August, 2009 | 895 views. | Keine Kommentare


Originaltitel: No Country for Old Men
Premiere: 19 Mai 2007 (Cannes Film Festival, Frankreich)
Dt. Start: 28 Februar 2008
Genre: Literaturverfilmung, Thriller
Laufzeit: 122 Minuten
FSK: ab 16 Jahren
Regie: Ethan & Joel Coen
Drehbuch: Ethan & Joel Coen
Darsteller: Tommy Lee Jones (Sheriff Ed Tom Bell), Javier Bardem (Anton Chigurh), Josh Brolin (Llewellyn Moss), Woody Harrelson (Carson Wells), Kelly Macdonald (Carla Jean Moss), Garret Dillahunt (Wendell), Tess Harper (Loretta Bell), Barry Corbin (Ellis)

Inhalt: Texas im Jahre 1980: Llewellyn Moss findet mitten in der Wüste die Überreste eines missglückten Drogendeals: Mehrere Leichen, einen halbverdusteten Mann, eine Wagenladung Heroin und 2 Millionen Dollar. Er verschwindet mit dem Geld, doch ihm sind der Special-Forces-Man Carson Wells und der, aus dem Gefängnis geflohene, kaltblütige Serienmörder Anton Chigurh auf den Fersen.

Trailer: Achtung! Uncut-Trailer!

Rezension: No Country for Old Men, der neue Film der Coen Brüder sahnte 2008 vier Oscars (Unter anderem “Bester Film” und “Beste Regie”) und unzählige weitere Auszeichnungen ab. Zu Recht. Wie man es von den Coen Brüdern gewohnt ist, ist No Country for Old Men ein absolut genialer Film, mit viel Spannung, viel Action, und in diesem Fall viel viel Blut, garniert mit einer Priese Humor.

Ich habe den Film schon einmal gesehen. Bei der Arbeit, nebenher. Damals hab ich nicht viel mitbekommen und ihn ziemlich schnell wieder vergessen. Gestern Abend gab ich ihm nochmal eine Chance.

Es ist wirklich erstaunlich, was man aus einer eher simpleren Geschichte etwas so komplexes zaubern kann. Die Story ist zwar einfach schnell erzählt, aber alle Einzelheiten muss man selber gesehen haben um zu verstehen, was an diesem Film so besonders ist. Absolut sehenswert sind auch die Schauspieler dieses Filmes. Javier Bardem, als Serienmörder Anton Chigurh ist unübertrefflich und scheinbar wie für diese Rolle gemacht. Ihm hat man einfach alles abgenommen. Ebenso wie Josh Brolin (Llewellyn Moss). Viele Filme sind darauf ausgelegt, dass sich der Zuschauer für eine Seite entscheidet. Die Gute, oder die Böse.  Moss oder Chigurh. Bei No Country for Old Men ist das anders, da kann man sich nicht entscheiden und man soll es wohl auch nicht. Eigentlich möchte man nur, dass es immer weiter geht. Tommy Lee Jones, der eher eine kleiner Rolle spielte hätte ich gerne mehr gesehen, denn er ist einer meiner Lieblingsschauspieler und hier hat er wieder zeigen können, dass er es eben einfach drauf hat.

Viele Kritiker bemängeln die langsamen Schnitte des Filmes, die ihn unnötig in die Länge ziehen und Andeutungen von Langeweile aufkommen lassen. Ich kann es nicht verstehen. Es gibt nichts, was ich mehr hasse, als Szenen, in denen jemand erschossen wird, der Zuschauer aber gar nichts mitkriegt, weil die Szene schnell wechselt. Man fragt sich eben einfach “Ist der nun tot, oder nicht?”. Sowas ist einfach störend und schnelle Kamerafahrten und Schnitte, der Trend der letzten Jahre, sind einfach nervig. Das scheinen auch die Coen Brüder so zu sehen und dafür bin ich ziemlich dankbar.

Der einzige wirkliche Kritikpunkt könnte für den ganz normalen Zuschauer, der sich einfach nur unterhalten lassen möchte wohl das Ende sein, denn man wird einfach rausgerissen aus dem Film. Plötzlich ist alles vorbei und das auch noch in einer wirklich blöden Art und Weise, die ich aber natürlich hier nicht verrate *033* Ich kann drüber hinwegsehen und gebe dem Film denoch 5 Sterne, denn die hat er nun wirklich verdient, ebenso wie seine acht Oscarnominierungen und seine vier Oscars.

von Sally am Samstag, 15 August, 2009 um 20:03 Uhr
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» Maria, ihm schmeckt’s nicht

Geschrieben von Sally am Samstag, 8 August, 2009 | 534 views. | Keine Kommentare


Originaltitel: Maria, ihm schmeckt’s nicht
Premiere: 6.August 2009 (Deutschland)
Dt. Start: 6. August 2009
Genre: Literaturverfilmung, Komödie
Laufzeit: 98 Minuten
FSK: ohne Altersbeschränkung
Regie: Neele Vollmar
Drehbuch: Daniel Speck
Darsteller: Christian Ulmen (Jan), Lino Banfi (Antonio), Mina Tander (Sara), Maren Kroymann (Ursula), Peter Prager (Eberhard), Sergio Rubini (Edigio), Klaus Neumann

Inhalt: Sachbuchlektor Jan nimmt den Heiratsantrag seiner deutsch-italienischen Freundin Sara an und möchte ohne großes Brimborium standesamtlich heiraten. Doch der zukünftige Schwiegerpapa Antonio pocht darauf, das Fest in Campobello zu feiern. So muss der gegen Meeresfrüchte allergische Jan vor Ort allerlei Schalentiere verdrücken und alleine ohne seine Zukünftige schlafen. Über die ärgert er sich, weil sie immer italienischer wird, aber vor allem über ihre anstrengende Verwandtschaft. Kurz vor der Trauung reißt ihm der Geduldsfaden.

Rezension: Der Filmmarkt wird momentan überschwemmt von Literaturverfilmungen. Es gibt natürlich viele gute Bücher, die man verfilmen könnte, es gibt aber auch weniger geeignete Bücher, die sich einfach nicht gut verfilmen lassen, aber Maria, ihm schmeckt’s nicht gehört definitiv zu den besseren Literaturverfilmungen.

Eigentlich hatte ich gar nicht vor den Film zu sehen. Ich kenne das Buch nicht und der Trailer hat mich schnell genervt: “Meine Möse blinkt” Ja, haha. Ist beim ersten Mal witzig, danach nervt es einfach nur. In Sachen Vermarktung durch Trailer haben sie definitiv versagt. Ich wäre auch gar nicht in diesen Film gegangen, aber dann kam der Kinodrang und kein Film, den ich noch nicht gesehen habe, ausser Maria, ihm schmeckt’s nicht. Ich habe es definitiv nicht bereut mir diesen Film anzusehen.

Der Film ist einfach witzig und herzlich und es macht spaß ihn anzusehen. Er beinhaltet viel guten, deutschen Humor, den jeder versteht und den auch jeder witzig findet, drum erntete der Film sehr, sehr viele herzliche Lacher. Die Schauspieler sind gut gewählt, Christian Ulmen hat seine Mimik und Gestik einfach drauf, er versteht seinen Job. Lino Banfi, der den italienischen Schwiegerpapa spielt war hervorragend (Auch, wenn ich mir eine Größe, wie Bud Spencer perfekt vorstellen könnte).  Manchmal war es etwas schwer ihn zu verstehen, aber letztendlich musste man das auch gar nicht.

Etwas gestört hat mich lediglich die Rückblende über Antonios Einwanderung als Gastarbeiter nach Deutschland. Das hätte man sich schon sparen können. Es war nicht wirklich interessant und informativ, sondern langweilte einfach eher.

Der Film ist einfach super und ich werde ihn mir bestimmt nochmal ansehen. Er hat mir auch gezeigt, dass ich wirklich, ganz sicher nicht nach Italien möchte *040* Das hatte ich aber sowieso nie vor.

von Sally am Samstag, 8 August, 2009 um 22:45 Uhr
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» Harry Potter und der Halbblutprinz

Geschrieben von Sally am Freitag, 17 Juli, 2009 | 641 views. | 2 Kommentare


Originaltitel: Harry Potter and the Halfblood-Prince
Premiere: 16. Juli 2009
Dt. Start: 17. Juli 2009
Genre: Fantasy
Laufzeit: 153 Minuten
FSK: ab 12 Jahre
Regie: David Yates
Drehbuch: Steven Kloves
Darsteller: Daniel Radcliffe (Harry Potter), Emma Watson (Hermine Granger), Rupert Grint (Ron Weasley), Jim Broadbent (Horace Slughorn), Tom Felton (Draco Malfoy), Helena Bonham Carter (Bellatrix Lestrange), Helen McCrory (Narcissa Malfoy), David Thewlis (Remus Lupin)

Inhalt: Der Zauber der Liebe beherrscht das sechste Schuljahr von Harry und seinen besten Freunden Hermine und Ron. Hormone und ein Liebestrank des neuen Professors Horace Slughorn sorgen für Gefühlsverwirrung, während sich die Anhänger Voldemorts mit Unterstützung von Severus Snape zu Attacken auf die jungen Helden und ihren größten magischen Verbündeten formieren. Als Harry und Professor Dumbledore das Geheimnis für Voldemorts ewiges Leben entdecken, hat der dunkle Lord bereits den Tod nach Hogwarts entsandt.

Trailer:

Rezension: Keine Spoiler vorhanden! Ich habe so lange auf den Film gewartet, dass ich es gar nicht übers Herz bringe ihn schlecht zu bewerten. Aber letztendlich brauche ich das auch gar nicht, denn der neue Harry Potter ist doch sehr gut geworden. Die Meinungen gehen im Moment sehr auseinander. Die Einen finden ihn langweilig und total schlecht umgesetzt, die Anderen lieben ihn. Ich gehöre zu der letzten Gruppe. Für mich ist es eigentlich unmöglich, einen Potter langweilig zu finden. Ich kann mir nämlich nichts spannenderes vorstellen als dem Alltag in Hogwarts zu beobachten.

Das Buch beinhaltet eben nicht so viel Action, wie die Vorgänger. Es braucht ein wenig um in Fahrt zu kommen. Manche finden es dann eben langweilig, wenn es sich 1 Stunde lang nur um die Liebe zwischen den Protagonisten dreht. Liebschaften hier und Herzschmerz da. Ich begreife aber noch immer nicht, warum sich gerade darüber soviele aufregen. Im Buch ist es doch letztendlich gar nicht anders. Vielleicht wird es im Buch sogar noch intensiver behandelt und für mich gehört das nun einfach dazu.

In der ersten Hälfte des Filmes wird viel Sympathie für Dumbledore aufgebaut. Mit Michael Gambon als Dumbledore war ich bislang eigentlich nicht zufrieden. Er hat Dumbledore einfach nicht so dargestellt, wie er  im Buch wirklich war. Richard Harris, hingegen, der den Schulleiter in den ersten beiden Filmen verkörperte, dann aber im Oktober 2002 starb hat seine Rolle eben einfach unübertrefflich perfekt dargestellt. Horcae Slughorn hingegen, der “neue” Lehrer war mir im Buch nie sympathisch, im Film aber schon.

Der Film ist im Großen und Ganzen einfach perfekt. Ich hätte mir vielleicht etwas mehr Ernst und Dramatik gewünscht, denn Harry Potter ist nun einfach kein Kinderbuch mehr, aber es war doch der Potter, den ich sehen wollte…

von Sally am Freitag, 17 Juli, 2009 um 13:37 Uhr
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» Knowing

Geschrieben von Sally am Freitag, 1 Mai, 2009 | 646 views. | 8 Kommentare

knowing
Originaltitel: Knowing
Premiere: 20. März 2009
Dt. Start: 09. April 2009
Genre: Thriller
Laufzeit: 122 Minuten
FSK: ab 16 Jahre
Regie: Alex Proyas
Drehbuch: Stuart Hazeldine
Darsteller: Nicolas Cage (John Koestler), Rose Byrne (Diana Wayland), Chandler Canterbury (Caleb Koestler), Lara Robinson (Lucinda Embry / Abby Wayland), Ben Mendelsohn (Phil Beckman), Adrienne Pickering (Allison), Nadia Townsend (Grace Koestler)

Inhalt: Als 1959 eine amerikanische Schulklasse in einem Experiment ihre Zukunftsvisionen notiert und verschließt, ahnt niemand, was für eine erschreckende Bedeutung diese Unterlagen haben: 50 Jahre später gelangt Caleb an das mysteriöse Papier. Sein Vater, Astrophysiker John, entdeckt darin einen Code, der die schlimmsten Katastrophen der Menschheit exakt beschreibt. Und Fatales für die Zukunft vorhersagt.

Trailer:

Rezension: Schon wieder ein toller Film im Jahre 2009. Knowing ist ein ausgezeichneter, spannender Thriller, mit einigen Horroreffekten und gruseligen Szenen, von Ereignissen, die heutzutage zu oft passieren.

Ich habe mich über einen neuen Film mit Nicolas Cage gefreut, immerhin ist er einer meiner Lieblingsschauspieler. Zu Recht! Er hat seine Sache wieder super gemacht, ebenso wie die anderen Darsteller. Die Spezial Effects im Film waren großartig. Ich hatte ständig eine Gänsehaut. Die Unfälle, die im Film passierten waren so unglaublich realistisch und gruslig, dass es alleine dafür schon fast 2 Sterne geben müsste. Ich habe noch nie in einem Film einen Flugzeugabsturz gesehen, der so unglaublich realistisch war. Das fasziniert und erschreckt mich immer noch.

Die Story war durchweg spannend. Sowas wollte ich sehen. Die Welt, kurz vor ihrer Zerstörung und die Reaktion der Menschen auf das, was kommen wird. Was ich aber nicht sehen wollte war das, was der Film zum Schluss geboten hat. Ich werde davon mal nichts verraten. Ich war von dem Ende schon ein wenig enttäuscht, da der Film sonst sehr gut war.

Ich werde mir die DVD kaufen, aber ich werde mir nie wieder die letzten 10 Minuten des Filmes ansehen. Schade eigentlich…

von Sally am Freitag, 1 Mai, 2009 um 12:08 Uhr
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» 96 Hours

Geschrieben von Sally am Montag, 9 März, 2009 | 714 views. | 4 Kommentare


Originaltitel: Taken
Premiere: 27. Februar 2008
Dt. Start: 19. Februar 2009
Genre: Thriller
Laufzeit: 93 Minuten
FSK: ab 16 Jahre
Regie: Pierre Morel
Drehbuch: Luc Besson, Robert Mark Kamen
Darsteller: Liam Neeson (Bryan), Maggie Grace (Kim), Famke Janssen (Lenore), Xander Berkeley (Stuart), Katie Cassidy (Amanda), Olivier Rabourdin (Jean Claude), Leland Orser (Sam), Jon Gries (Casey), David Warshofsky (Bernie), Holly Valance (Diva), Nathan Rippy (Victor), Camille Japy (Isabelle), Nicolas Giraud (Peter), Gérard Watkins (Saint Clair), Arben Bajraktaraj (Marko)

Inhalt: Ex-Topagent Bryan Mills hat den Dienst quittiert, weil seine Ehe mit Lenore deshalb zerbrach. Nun will er wenigstens bei Tochter Kim wieder Land gewinnen und zieht in ihre Nähe nach Los Angeles. Als die 17-Jährige bei ihrem Urlaub in Paris mit Freundin Amanda verschleppt wird, handelt der entsetzte Vater sofort. Mit aller Härte geht er gegen albanische Mädchenhändler vor.

Trailer:

Rezension: Ich hatte ja schon die Hoffnung aufgegeben in nächster Zeit einen wirklich guten Film sehen zu können aber ich muss sagen 96 Hours übersteigt meine Erwartung.
Ich muss sagen ich habe lange keinen so guten Actionthriller mehr gesehen, der mich von Anfang über Mitte bis zum Ende so derart gefesselt hat, dass ich von meiner Aussenwelt gar nichts mehr mitbekommen habe. Ich hatte nonstop Gänsehaut und mein Popcorn ist mir auf Grund von Mund-auf-Syndrom auch ständig wieder aus dem Gesicht gefallen

Der Film hat wirklich alles was ein guter Film haben muss, eine Story, die leider Gottes auf gewisse Wahrheiten beruht, sehr gute Schauspieler, ein tolles Drehbuch und mal vernünftige Kamerafahrten und Schnitte, die nicht aussehen, als wäre der Kameramann besoffen gewesen. An dieser Stelle übrigens ein Hoch auf ausserhollywoodsche Filmproduktionen und Luc Besson und Pierre Morel. Hollywood hats halt doch nicht immer drauf.

Verdammich. Mir fällt eigentlich gar nichts ein, was in irgendeiner Art und Weise negativ an dem Film wäre. Nicht mal das Happy End, dass ein solcher Film ja mit sich tragen muss stört mich bei dieser  berechtigten Rücksichtslosigkeit, die Bryan auf seinem Weg, seine Tochter zu finden an den Tag legt. Rein theoretisch ist der Film auf seine Weise so brutal, dass ein Happy End einfach sein muss…

Ich werde mir den Film definitiv nochmal ansehen und ich werde die Erste sein, die die DVD in den Händen hält.
Was für ein Film…

von Sally am Montag, 9 März, 2009 um 18:17 Uhr
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