Archiv der Kategorie ‘Filmwelt’

» Jedes Mal…

Geschrieben von Sally am Samstag, 2 Januar, 2010 | 653 views. | 4 Kommentare

…muss ich unglaublich lachen, wenn ich diesen Trailer momentan im Kino sehe:

Old Dogs: Daddy oder Deal
Mit John Travolta, Robin Williams, Seth Green und Matt Dillon
Dan und Charlie, beide Mitte 50, sind seit Kindertagen die besten Freunde und in der gemeinsamen Marketingagentur auch beruflich verschweißt. Gerade als ein wichtiger Deal mit japanischen Geschäftspartnern in die heiße Phase geht, erfährt der zurückhaltende Dan, dass er vor sieben Jahren Zwillinge zeugte, die er nun zwei Wochen lang betreuen soll. Aus neu entflammter Liebe zu deren Mutter, aber ohne Kinderkompetenz lässt sich Dan auf den Deal ein, der den anderen gefährdet, ihm aber eine neue Welt erschließt.

Der Trailer ist auf jeden Fall gelungen und hat mich neugierig auf den Film gemacht, auch wenn ich auf durchschnittliche Ami-Komödien nicht so stehe und John Travolta muss ich auch nicht unbedingt haben. Allerdings finde ich ihn in diesem Trailer als schmierigen Kerl ziemlich sympathisch und auch passend *033* Von daher seh ich mal dezent drüber hinweg.
Kinostart ist der 14. Januar 2010 und ich werde ihn auf jeden Fall ansehen und hoffen, dass er hält, was der Trailer verspricht.
(Wäre ich übrigens in einem Gorillagehege, blöderweise auch noch inklusive eines Gorillas eingesperrt würde ich aus Prinzip vor Angst sterben *031* Ich finde Gorillas sooo gruselig)

von Sally am Samstag, 2 Januar, 2010 um 15:38 Uhr
In den Kategorien: Filmwelt

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» Das Lese- und Filmjahr 2009

Geschrieben von Sally am Donnerstag, 31 Dezember, 2009 | 765 views. | Keine Kommentare

2009 ist nun bald vorbei (endlich) und ich habe mir ein paar Gedanken über meine Tops und Flops in Sachen Büchern und Filme gemacht.
Meine Tops in Sachen Büchern sind dieses Jahr auf jeden Fall die Folgenden:

  1. Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown von Anne H. Bubenzer
    Rezension | Amazon
    Dieses Buch hat mich wohl am meisten überrascht. Es war ein ganz wunderbares Buch, das ich sehr gerne gelesen habe und es auch uneingeschrenkt jedem empfehlen würde, egal welche Vorlieben er in Sachen Büchern hat.
    Es ist eine Geschichte über einen Bären, der in seinem langen Leben von Hand zu Hand weitergereicht wird und über das Erlebte erzählt. Dabei kommt er natürlich viel rum und lernt unterschiedliche Menschen und Orte kennen und versucht diese zu verstehen.
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  2. Metro 2033 von Dmitry Glukhovsky
    Rezension | Amazon
    Obgleich es mich anfangs eher gelangweilt und in Folge dessen auch abgeschreckt hat, hat mich Metro 2033 nach den anfänglichen Holpersteinen sehr überzeugt und vor Allem auch unterhalten.
    Metro 2033 ist die Geschichte von Artjom, einem russischen Jungen, der mit vielen Anderen nach einem Atomkrieg in der Moskauer Metro lebt. Nach einem Angriff mysteriöser Mutanten muss Artjom jedoch seine Station verlassen und begibt sich auf die Reise durch die unberechenbare Metro.
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  3. Die Straße von Cormac McCarthy
    Rezension | Amazon
    Mein erstes Buch von Cormac McCarthy und ich bin gleich beeindruckt gewesen. Er schreibt sehr bedrückend und glaubhaft. Ich war schon fast traurig, dass das Buch mit seinen knappen 260 Seiten nur von so kurzer Dauer ist.
    Die Welt brennt und liegt in Schutt und Asche. Ein Mann und sein Sohn machen sich zusammen auf den Weg zur Küste, in der Hoffnung dort auf Hilfe zu treffen. Auf ihrem Weg begegnen sie fanatischen Menschen und kämpfen um jeden Bissen Essen und ihr Leben.

Es war nicht besonders schwer Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown als Top des Jahres zu ernennen. Bei den anderen Büchern war ich mir nicht ganz sicher, immerhin habe ich dieses Jahr auch Die Bücherdiebin gelesen und das ist auch ein sehr bewegendes und lesenswertes Buch, das mit Sicherheit auch einen Platz auf dieser kleinen Liste verdient hätte. Aber letztendlich war ich überraschter von Metro 2033 und Die Straße hat mich sehr in seinen Bann gezogen. Die Bücherdiebin bekommt aber den inoffiziellen Platz 4.

Was die Filme angeht (und von denen habe ich verdammt viele geguckt in diesem Jahr) habe ich mir die Drei folgenden ausgesucht:

  1. Inglourious Basterds
    Rezension | Amazon
    Auch, wenn der neue Film von Quentin Tarantino anfangs nicht unbedingt überzeugt hat, war er zum Ende hin doch sehr gut. Mittlerweile kann ich schon gar nicht mehr verstehen, warum ich diesen Film anfangs langweilig fand. Vorallem die Leistung von Christoph Waltz als Col. Hans Landa hat mich beeindruckt.
    Eine amerikanische Eliteeinheit, die Basterds dringen in das, von Nazis besetzte Frankreich ein und mischen die Besetzer auf. Ihr Ziel ist es soviele Nazis wie möglich zu töten.
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  2. No Country for old Men
    Rezension | Amazon
    Obwohl No Country for old Men bereits 2008 erschien habe ich ihn erst dieses Jahr gesehen und ich war gleich beeindruckt. Ethan & Joel Coen haben wieder, wie gewohnt einen durchweg spannenden und durchdachten Film kreirt, mit sehr überzeugenden Schauspielern.
    Der Cowboy Llewellyn Moss findet neben einem missglückten Drogendeal in der Wüste Texas’ 2 Millionen Dollar. Er macht sich mit dem Geld aus dem Staub und hat forthin einen durchgeknallten Serienkiller auf den Fersen.
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  3. 96 Hours
    Rezension | Amazon
    Das Jahr fing mit 96 Hours filmtechnisch schon mal ganz besonders gut an. In diesem Film gibt es einen ganz ausergewöhnlichen Liam Neeson in einem verdammt spannenden Actionfilm, der sich auf jeden Fall zu sehen lohnt. Davon hätte ich dieses Jahr auch gerne mehr gesehen
  4. Die Tochter des Ex Topagenten Bryan Mills wird von skrupellosen Menschenhändlern entführt. Er macht sich auf die Suche nach seiner Tochter und schreckt vor keiner Brutalität, den Entführern gegenüber zurück.

Jetzt konnte ich leider 2012 nicht unterbringen, der mich auch sehr beeindruck hat. Allerdings musste er letztendlich 96 Hours weichen, denn dieser Film hat mich mehr überzeugt und unterhalten. Der neue Potter, Harry Potter und der Halbblutprinz hat nur desswegen keine Platzierung bekommen, weil ich damit gerechnet habe, dass ich ihn mögen werde. Ich bin eben ein großer Potter Fan und für mich funktionieren eben alle Potter Filme gut.

Für das Jahr 2010 nehme ich mir auf jeden Fall vor mehr Filme zu rezensieren. Wenn ich nur halb soviele Filme rezensiert hätte, als ich geguckt habe, dann wärs hier ganz schön voll. Aber leider komme ich nie dazu, oder mir fehlt die Motivation.
Buchtechnisch nehme ich mir 2010 nichts Anderes vor. Ich werde sicher wieder weitaus mehr kaufen, als ich lese, aber das finde ich ok. Sollte es mal irgendwann aus unerfindlichen Gründen keine Bücher mehr in den Läden geben, habe ich gewonnen. Ich habe dann nämlich alles voll mit ungelesenen Büchern *033* Man soll ja immer positiv denken. Meine Lesestatistik wird mir Ende des nächsten Jahres ja den Unterschied zwischen meinem Lese- und Kaufverhalten zeigen. Ich hoffe ich muss mich dann nicht ind Grund und Boden schämen *019*

Ich wünsche hiermit allen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr *017*

Ich persönlich werde Silvester ja nicht feiern. Das ist für mich so ein sinnloses Unterfangen und es ist letztendlich sowieso nur dazu da um einen Alibigrund zu haben sich sinnlos zu besaufen und das hasse ich zutiefst. Also gucke ich mir keine besoffenen Idioten an, die sich mit Böllern in die Luft jagen und dann auch noch Mitleid wollen, sondern werde fein lesen und mich zurück ziehen *048*

» Tudors 3: Erste Eindrücke

Geschrieben von Sally am Dienstag, 29 Dezember, 2009 | 586 views. | Keine Kommentare

Heute fing die dritte Staffel der Serie “Die Tudors” auf Pro 7 an. Ich würd schon sagen, dass das eine meiner Lieblingsserien ist. Meine Eindrücke zu den ersten zwei Folgen, ungeachtet der wahren Tatsachen, da die Serie ja mehr fiktiv ist als sie der Wahrheit entspricht:

Jane Seymour: Ich hatte beführchtet, dass ich sie nicht mögen würde, so wie Anne in der ersten Staffel. Aber ich mag sie. Sie passt zwar der Serie nach so ganz und gar nicht zu Henry, aber lange wird sie wohl auch nicht da bleiben.
Henry: Also wirklich! Ich bin empört! In der ersten Staffel hatte Jonathan Rhys Meyers diese tolle kurzgeschorene Frisur. In der zweiten Staffel haben sie ihm längere Haare verpasst, was ihm nicht gerade besser steht und jetzt hat er plötzlich so einen Smeerlappenbart und auch noch zurückgeplättete Haare? *003* Was hat er in Staffel 4? Grüne Rastazöpfe und pinke Kotelettem?
Gut finde ich hingegen, dass man jetzt so richtig bemerkt wie verbittert und wütend er wird.
Anne Boleyn & Familie: Anne und ihr gruseliger Vater fehlen mir schon ein wenig. Ich konnte mich schwer an Anne gewöhnen, weil ich Katharina schon so sympathisch fand…aber ich hab sie in der zweiten Staffel echt lieb gewonnen. Sie hat super zu Henry gepasst und ich musste so weinen, als sie vom Tower aus ihren Vater gegrüßt hat und er einfach gegangen ist, frohen Herzens seinen Kopf nicht verloren zu haben *025*
Mary Tudor: Find ich durchaus sehr sympathisch.
Sir Francis: nervt *022*
Thomas Cranmer: Wo zum Teufel ist der denn bitte? Ich finde ihn bei der jetzigen Thematik ganz schön wichtig und ausserdem ist er auch ein gewisses Schnittchen in der Serie. Immerhin trägt er lila *038*
Aufstände:
Ich finde es ja super, dass nun eher die Aufstände der Bevölkerung im Vordergrund stehen, als die Ehe zwischen Henry und Jane, die ich mir übrigens ziemlich langweilig vorstelle.

Ich bin auf jeden Fall schon ziemlich gespannt auf die weiteren Folgen und vorallem auf Anna von Kleve, die ja auch in dieser Staffel auftauchen soll *045*

von Sally am Dienstag, 29 Dezember, 2009 um 00:16 Uhr
In den Kategorien: Alltag,Filmwelt,Mal eben kurz

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» New Moon – Biss zur Mittagsstunde

Geschrieben von Sally am Sonntag, 6 Dezember, 2009 | 868 views. | 5 Kommentare


Originaltitel: The Twilight Saga: New Moon
Premiere: 20. November 2009 (USA)
Dt. Start: 26. November 2009
Genre: Romance, Fantasy, Literaturverfilmung
Laufzeit: 131 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Regie: Chris Weitz
Drehbuch: Stephenie Meyer, Melissa Rosenberg
Darsteller: Kristen Stewart (Bella Swan), Robert Pattinson (Edward Cullen), Taylor Lautner (Jacob Black), Ashley Greene (Alice Cullen), Peter Facinelli (Dr. Carlisle Cullen), Elizabeth Reaser (Esme Cullen), Kellan Lutz (Emmett Cullen), Nikki Reed (Rosalie Hale), Jackson Rathbone (Jasper Hale), Bronson Pelletier (Jared), Alex Meraz (Paul), Kiowa Gordon (Embry Call), Billy Burke (Charlie Swan), Chaske Spencer (Sam Uley), Edi Gathegi (Laurent)

Inhalt: Anders als erhofft finden die jungen Liebenden Bella Swan und Vampir Edward Cullen keine Ruhe. Die Zweisamkeit und die Nähe zu den Vampiren ist vor allem für Bella eine große Gefahr. Deswegen beschließt Edward, sie zu verlassen und zu verschwinden. Bella ist völlig am Boden zerstört, doch findet sie bald Halt bei ihrem indianischen Jugendfreund Jacob Black. Damit ist die Gefahr allerdings noch nicht gebannt und so findet sich Bella bald zwischen den Fronten eines Kampfes zwischen Vampiren und Werwölfen wieder.

Trailer:

Rezension: Für die ganzen Fangirlies, die sicher heulen werden, weil das hier ja so fürchterlich ungerecht ist und soooo blöd , dass andere Leute ihren Edwardschnuckiputzi schrecklich finden, tut es mir ja echt wahnsinnig leid, aber ich fand New Moon rein gar nicht berauschend. Eher im Gegenteil. Zum Einschlafen ist dieser Film sicher ganz gut geeignet.

Ich bewerte diesen Film nicht hauptsächlich als Literaturverfilmung, denn ich habe das Buch nicht komplett lesen können, weil es mich irgendwann so dermaßen genervt und aggressiv gemacht hat, dass ich es letztendlich in der hinterste Ecke meines Bücherregals begraben habe und es dort hoffentlich auch nicht wieder raushole. Obwohl ich sagen muss, dass die Verfilmung bis zu dem Punkt, als ich das Buch abgebrochen habe angemessen und nahe an der Vorlage war. Sowas ist schon wichtig bei einem Film, der auf einem Roman beruht.

Der Anfang von New Moon war ok. Ich konnte mich recht schnell in die Geschichte einbringen und war wieder mitten drin, obwohl ich Twilight das letzte Mal damals im Kino gesehen habe und das Buch ungefähr zur selben Zeit beendet hatte. Er war auch spannend,  jedenfalls habe ich mich nicht so unglaublich gelangweilt wie zum Schluss. Die Emotionen, die Bella verspürt, als Edward und die Cullens sie verlassen kommen im Film sehr gut rüber. Nicht durch das schauspielerische Talent von Kristen Stewart, sondern eher durch die vielen Szenen, in denen sie einfach nur ins leere starrt und die Albträume, die sie Nacht für Nacht quälen. Als sie herausfindet, dass sie Edward sehen kann, wenn sie ihr Leben aufs Spiel setzt schwankt sie zwischen tiefer Trauer und unglaublich dämlicher Lebensmüdigkeit. Irgendwann nervte mich als Zuschauer dieses Wechselbad. Ich kann mir ja vorstellen, dass man sich schlichtweg beschissen fühlt, wenn man seine große Liebe verliert (Meine große Liebe habe ich zwar noch nicht verloren und wenn ich kleinere Lieben verloren habe, war ich eher wütend und fragte mich, warum ich mit sojemandem meine Zeit verplempert habe), aber wie charakterlos und naiv muss ein Mensch sein, dass er Monate und Monate nur trauert, Freunde vernachlässigt und solche Aktionen veranstaltet? Man kann doch echt übertreiben.

Was die schauspielerischen Leistungen anbelangt muss ich mich wirklich mal über Kristen Stewart beschweren. Eine gute Schauspielerin ist sie nicht. Ihre Mimik und ihre Gestik wirken viel zu häufig ungeschickt und lassen mich eher lachen, als die Figur zu verstehen, die sie verkörpert. Ausserdem ist es manchmal wirklich schrecklich nervig, dass sie ständig ihren Mund geöffnet hat. Robert Pattinson kauft man den hin und hergerissenen Vampir wohl ab, aber eine Glanzleistung sieht auch anders aus. Gefreut habe ich mich über die (wenn auch kleine) Rolle, die mit Dakota Fanning besetzt wurde, auch wenn sie in ihrer spärlichen Rolle der Jane nicht besonders glänzen konnte; Ich mag sie ganz gerne. Und Ashley Greene als Alice Cullen war mir ebenfalls durchweg sympathisch. Über Taylor Lautner und seine Werwolfkumpels möchte ich mich nur so weit äußern, dass sie gut daran taten ihre Hemden auszuziehen, weil man dann von gewissen Defiziten in ihrem Schauspiel abgelenkt war, auch, wenn es mehr als lächerlich war, dass sie die ganze Zeit oben ohne durch die Gegend gerannt sind.

Wo der Anfang noch spannend war, wurde es zum Ende hin immer langweiliger und langweiliger und langweiliger, bis ich mir wünschte, dass dieser Film endlich, endlich vorbei wäre. Die Zusammenkunft mit den Volturi sollte sicher spannend und faszinierend für den Zuschauer sein, ich fand es öde und möchte da den Mann zitieren, der vor mir saß und sich mit seinen zwei Freunden, die auch von ihren Frauen gezwungen wurden den Film zu sehen, köstlich über den Film amüsiert haben: “War ja klar. Drei offensichtlich homosexuelle Vampire mit beschissenen Frisuren haben das Sagen”.

Die Special Effects und die Visual Effects des Filmes waren ok. Besonders gefallen haben mir die Wölfe. Die waren richtig gut und faszinierend, beinahe auch gruselig dargestellt. Den Soundtrack fand ich einfach nur schrecklich, dafür ist positiv zu erwähnen, dass die Drehorte gleich geblieben sind (Was ja nicht mehr unbedingt üblich ist in Fortsetzungen) und dass diese Drehorte wirklich sehenswert sind.

Worüber ich mich ausnahmsweise nicht äußern will ist die altmodische und prüde Einstellung des Filmes und die fragwürdige Ideologie der Autorin Stephenie Meyer. Das haben schon andere ganz hervorragend gemacht und dort schließe ich mich an.

Die zwei Sterne, die ich dem Film gebe sind letztendlich aber gute Sterne für die offensichtlich gelungene Umsetzung von Buch zu Film, die Spannung am Anfang und das Beibehalten alter Schauspieler, Drehorte und Requisiten, aus dem ersten Teil (Den ich persönlich übrigens besser fand). Ich werde mir die nächsten Teile der Reihe aber auch in Filmform antun, den nun habe ich immerhin auch schon Teil 2 gesehen, da kann ich die anderen Beiden auch noch aushalten (Und es braucht auch keiner schnippisch zu fragen warum ich das tue, wenn ich die Filme/Bücher doch nicht mag. Ich tus einfach, weil ich es kann und weil es meine Entscheidung ist). Ein Fan von Twilight oder gar von Stephenie Meyer (Die, wie ich finde ganz schrecklich schreibt) werde ich aber ganz bestimmt nicht. Für Twilight Fans muss dieser Film ja was ganz was Tolles sein. Für Leute, die sich gerne was anspruchsvolles im Kino ansehen möchten und dabei nicht ihr Hirn an der Popcorntheke zurücklassen wollen ist New Moon allerdings rein gar nichts. Auch eine Literaturverfilmung kann nicht gut sein, wenn die Vorlage so mies ist.

von Sally am Sonntag, 6 Dezember, 2009 um 00:57 Uhr
In den Kategorien: Filmreviews

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» Gesetz der Rache

Geschrieben von Sally am Donnerstag, 19 November, 2009 | 665 views. | Keine Kommentare


Originaltitel: Law Abiding Citizen
Premiere: 16. Oktober 2009 (USA)
Dt. Start: 19. November 2009
Genre: Action, Thriller
Laufzeit: 109 Minuten
FSK: ab 16 Jahren
Regie: F. Gary Grey
Drehbuch: Kurt Wimmer
Darsteller: Gerard Butler (Clyde Shelton), Leslie Bibb (Sarah Lowell), Jamie Foxx (Nick Rice), Bruce McGill (Jonas Cantrell), Colm Meaney (Detective Dunnigan), Regina Hall (Kelly Rice), Christian Stolte (Clarence Darby), Josh Stewart (Rupert Ames), Gregory Itzin (Warden Iger), Dan Bittner (Sereno), Richard Portnow (Bill Reynolds), Annie Corley (Judge Burch)

Inhalt: Der gutbürgerliche Clyde Shelton wird eines Nachts von Einbrechern überfallen, die seine Frau und seine Tochter auf grausame Weise ermorden. Die Täter werden schon bald gefasst, doch Shelton steht vor einem Scherbenhaufen. Da nimmt sich der ambitionierte Staatsanwalt Nick Rice des Falls an, der sich jedoch gezwungen sieht, die Strafverhandlung zu Gunsten des Mörders und zum Nachteil dessen Komplizen zu führen. Ersterer kommt dadurch mit einem blauen Auge davon. Doch Shelton kann die Sache nicht ruhen lassen und sorgt für seine ganze eigene Vorstellung von Gerechtigkeit.

Trailer:

Rezension: Ich bin ja schon froh, dass es endlich mal wieder einen Film im Kino gibt, für den es sich lohnt die warme Wohnung zu verlassen um in Wind und Wetter zum Kino zu gelangen, bei all dem Mist der da im Moment läuft. Gesetz der Rache ist zwar eher ein ganz normaler Action Thriller, aber er hat Momente, die es lohnend machen sich ihn anzusehen.

Das Meisterwerk dieses Filmes ist offensichtlich der Trailer, der wirklich spannend und auffordernd zusammen geschnitten ist. Er ist auf jeden Fall ziemlich “Muss ich gucken” fordernt und nichtmal von solchen Trailern gibt es im Moment welche im Kino. Wenn ich da an den sterbenslangweiligen Trailer zu Prince of Persia denke, der eigentlich vollgepropt ist mit actionreichen, vielleicht auch faszinierenden Szenen, aber so dermaßen unspektakulär ist, dass man nur den Kopf schüttelt und sich fragt: Welcher Idiot hat bitte das zusammen gestellt?, wird mir eher schlecht auf die mieserable Aussicht der Filme in nächster Zeit.

Gerard Butler spielt die Rolle des gesetzestreuen, gutbürgerlichen Clyde Shelton, dessen Familie bei einem Überfall brutal ermordet wird. Daraufhin wendet er sich an die Staatsanwaltschaft, die den Mörder und seinen Komplizen bald darauf festnehmen und verurteilen. Durch einen Deal mit der Staatsanwaltschaft gelingt es dem Mörder, Clarence Darby eine Haftstrafe von 5 Jahren auszuhandeln, während sein Komplize die Todesstrafe bekommt. Shelton findet dieses Verfahren nicht gerecht. Er verlangt, dass auch Darby eine höhere Strafe bekommt. Denoch ist der Deal abgeschlossen. Ames wird hingerichtet und Darby kommt nach ein paar Jahren wieder aus dem Knast. Shelton, der immer an Gesetze und Gerechtigkeit geglaubt, und dem Staatsanwalt in diesem Fall, Nick Rice (Jamie Foxx) vertraut hat ist zutiefst erschüttert und beginnt seine grausame Rache an Darby, Ames, Rice, der Richterin und allen zu planen, die Deals mit Mördern machen.

Gerard Butler spielt diese Rolle wirklich gut. Er schafft den Sprung vom wehr- und hilflosen Familienvater, der mit ansieht, wie seine Frau und seine kleine Tochter getötet werden, über den verzweifelten Kläger bis hin zum kaltblütigen, Rache nehmendem Mörder sehr gut. Anfangs ist wohl auch jeder Zuschauer 100%ig auf seiner Seite. Man sitzt dort und lächelt, während Shelton Darby erzählt welche grausamen Handlungen er an ihm vornehmen möchte. Nicht, weil man es toll findet, wenn Menschen solche Schmerzen erleiden, sondern weil man es gerecht findet. Gerechter jedenfalls als die Strafe, die dem Mörder einer Frau und eines Kindes vom Staat auferlegt wurde. Schnell jedoch geht Shelton so weit, dass man sich fragt: Wie weit darf man gehen und wann hat man es übertrieben? Das ist der Punkt des Filmes, in dem er von einem soliden Rachethriller zu einem ganz normalen Actionfilm wird, in dem sich Gut und Böse verschieben und man von nun an wohl auf der Seite der Polizei und des Staates sein muss. Das ist wirklich sehr schade, den dadurch verliert der Film zwei wichtige, besondere Merkmale: Die Rache und die Kritik am Staat, die dieser Film dem Zuschauer näher bringen soll.

Jamie Foxx hat seine Sache ebenfalls gut bewältigt, in Leslie Bibb habe ich dummerweise ständig Alicia Billington gesehen, ihre Rolle in Shopaholic und das machte es mir etwas schwer ihre Rolle ernst zu nehmen, auch, wenn sie mir ganz gut gefallen hat. Ganz besonders gefreut hat mich die Besetzung des Detective Dunnigan, der von Colm Meaney gespielt wird, den ich bis jetzt hauptsächlich aus der Buchverfilmung der Vom Winde verweht Fortsetzung Scarlett kenne. Ihn in einer anderen Rolle zu sehen war definitiv interessant. Die kleine Besetzung von Clarence Darby (Christian Stolte) war ebenso gelungen. Er ist die Person in diesem Film, die man überhaupt nicht mögen soll und das bekommt er ziemlich gut hin. Ich persönlich fand ihn sogar so richtig ekelig und war froh, als seine Rolle endlich das bekommen hat, was sie verdient.

Gesetz der Rache hat letztendlich aber alles, was ein guter Actionthriller braucht. Gute Ideen, eine ansprechende Umsetzung, fähige Darsteller und Humor kommt auch nicht zu kurz. Dazu gibt es einen durchaus ansehnlichen, knackarschigen Gerard Butler für die Frauen, dessen Rückseite man einige Sekungen lang nackt begutachten kann. Danke dafür.  Allerdings schwächelt das Drehbuch in der zweiten Hälfte extrem und das kostet den Film die zwei Sterne. Wer einen soliden Actionfilm sehen möchte ist mit Gesetz der Rache ziemlich gut beraten. Wer es auf einen schönen Rachefilm abgesehen hat, kann den Film höchstens mit einigen Abstrichen ansehen um nicht vollends enttäuscht zu werden.

von Sally am Donnerstag, 19 November, 2009 um 10:29 Uhr
In den Kategorien: Filmreviews

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» 2012

Geschrieben von Sally am Donnerstag, 12 November, 2009 | 822 views. | 3 Kommentare


Originaltitel: 2012
Premiere: November 2009 (USA)
Dt. Start: 12. November 2009
Genre: Drama, Action, Sci-Fi
Laufzeit: 158 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Regie: Roland Emmerich
Drehbuch: Roland Emmerich, Harald Kloser
Darsteller: John Cusack (Jackson Curtis), Chiwetel Ejiofor (Adrian Helmsley), Oliver Platt (Carl Anheuser), Amanda Peet (Kate Curtis), Thandie Newton (Laura Wilson), Thomas McCarthy (Gordon Silberman), Woody Harrelson (Charlie Frost), Danny Glover (Präsident Thomas Wilson), Liam James (Noah Curtis), Morgan Lily (Lilly Curtis), Zlatko Buric (Yuri Karpov), Beatrice Rosen (Tamara), Alexandre Haussmann (Alec), Philippe Haussmann (Oleg), Johann Urb (Sasha)

Inhalt: 2009. Die Erde stirbt. Drei Jahre noch, dann: Bumm! Die amerikanische Regierung weiß es und trifft Vorbereitungen für den Fortbestand der menschlichen Art. Fest steht aber auch, dass nur ein Bruchteil der Menschheit gerettet werden kann. Familienvater Jackson Curtis stößt bei einem Ausflug mit seinen beiden Kindern auf einen bizarren Wissenschaftler, der ebenfalls vom Ende der Welt kündet. Doch erst als Jackson in Los Angeles miterlebet, wie sich der Boden vor ihm öffnet, will er den Zeichen der Zeit glauben. Und nimmt den Überlebenskampf auf.

Trailer:

Rezension: Das der Maya Kalender 2012 endet ist Fakt. Ob dies nun aber das Ende der Welt einläutet ist nicht gewiss. Manche sagen ja, manche sagen nein, andere sind sich nicht sicher und dem Rest ist es egal. Emmerich hat sich entschlossen 2012 die Welt untergehen zu lassen und das ist etwas, das er nachweislich ziemlich gut kann. 2012 bringt neben einer guten, spannenden Story vorallem gewaltige Bilder mit und Effekte, die einen sabbern lassen.

Die Ereignisse werden aus zwei Sichtweisen erzählt. Zum einen begleitet man den jungen Wissenschaftler Adrian Helmsley, der in die Pläne der Staatsoberhäupter eingeweiht ist und ganz genau weiss, was dort auf ihn zukommt. Zum Anderen der weniger erfolgreiche Autor Jackson Curtis der zusammen mit seiner Ex-Frau, dessen Mann und seinen beiden Kindern Noah und Lilly ins Ungewisse flüchtet und ums Überleben kämpft. Dies ist wohl die beste Möglichkeit um einen solchen Film für den Zuschauer spannend zu machen. Während man vom Involvierten erfährt, was passiert und wann es passiert, ist man mit dem normalen Bürger und seiner Familie mitten drin im Geschehen und bekommt wirklich mit was dort los ist. Um dem Zuschauer aber das ganze Ausmaß der Zerstörung nahe zu bringen musste man die Protagonisten mitten hineinsetzen und so muss man sagen hat Jackson Curtis einfach viel zu viel Glück. Beispielsweise fährt er mit einer Limosine durch Los Angeles, das gerade in sich zusammen fällt. Plötzlich bricht vor ihm ein Wolkenkratzer ein und neigt sich auf die Straße. Allen Ernstes fährt Curtis weiter, benutzt Cobra 11 mäßig eine Rampe um durch ein Glasfenster quer durch das gerade zerschellende Gebäude zu fahren um durch die gegenüberliegende Glasfront auf die andere Seite der Straße zu kommen. Man kann es wirklich auch übertreiben. Dieses unverschämte Glück, das er den ganzen Film über hat nervt etwas, aber man will ja als Zuschauer wirklich mitten drin stecken. Ich denke anders hätte man es nicht unbedingt lösen können.

2012 behandelt neben der Zerstörung der Welt natürlich auch die Skrupellosigkeit der Menschen. Nur wichtige Politiker und Menschen, die mal eben eine Milliarde Dollar für ein Ticket über haben bekommen die Möglichkeit zu Überleben. Der restlichen Bevölkerung wird nicht einmal gesagt was mit ihnen passiert. Ich denke, dass es so bei einem Untergang der Welt wirklich ablaufen wird. Scheiß auf die normalen Menschen. Eine Welt ohne Volk braucht natürlich Politiker, die irgendwas regieren, was es dann nicht mehr gibt. Da 2012 ein Hollywood Film ist gibt es unter den zu überlebenden Wissenschaftlern und Politikern natürlich auch einen, der das gar nicht gut findet und es gibt den Präsidenten der Vereinigten Staaten, der, wie in jedem Katastrophen-Hollywood-Film bis zum bitteren Ende im Weißen Haus zurück bleibt, wie ein Kapitän auf dem sinkenden Schiff. Diese Stereotypen muss man bei solch einem Film einfach erwarten.

Die Effekte in diesem Film waren einfach unübertrefflich. Emmerich benutzte neue Technik für seine Special und Visual Effects und das sieht man. Mir standen mehr als einmal die Haare zu Berge und der Mund stand immer offen. Mehr kann man dazu einfach nicht sagen.

Was mir vorallem sehr gut gefallen hat ist wie Emmerich die Zerstörung der Welt beschrieb. Es fing an mit Erdbeben, die große Teile der Westküste der USA verschlangen, dann brach der Vulkan im Yellowstone Nationalpark aus und dann kamen die Tsunamis. Ich als Zuschauer saß da und habe mich gefragt: Wie will da überhaupt irgend jemand überleben? Für mich war das unmöglich soetwas zu überleben. Ich war natürlich schon überrascht, dass die Lösung, die dort für die Politiker und Reichen konstruiert wurde letztendlich recht simpel ist.

Die Schauspielerischen Leistungen waren ebenfalls durchweg gut. Besonders gefallen hat mir da John Cusack, der mir vorher nicht unbedingt zugesagt hat. Seine Rolle fand ich sehr sympathisch und gut chrakterisiert. Froh war ich auch über die Besetzung von Chiwetel Ejiofor, den ich zuletzt sehr gerne in American Gangster, Children of Men und meinem absoluten Lieblingsweihnachtsfilm Tatsächlich…Liebe gesehen habe. Gestört hat mich lediglich die Synchronstimme des Russen Yuri Karpov (gespielt von Zlatko Buric). Die war nämlich schlichtweg scheiße. Lustig, aber scheiße und das sage ich, obwohl ich es hasse, wenn man über Synchronisation meckert.

Ich habe mich schon seit Monaten auf diesen Film gefreut und ich bin zufrieden, dass er mir so gut gefallen hat. Für mich ist er wohl der beste Film 2009 und ich werde ihn mir definitiv noch einige Male ansehen. Ich finde, dass es jetzt aber auch mal an der Zeit ist einen Film zu drehen, vielleicht einen zweiten Teil, der behandelt, was die Überlebenden nach dieser Katastrophe machen. Sowas fänd ich auch sehr interessant, das erfährt man nämlich nie.

von Sally am Donnerstag, 12 November, 2009 um 11:42 Uhr
In den Kategorien: Filmreviews

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