» 80 Jahre Prügelkraft
Heute ist der 31. Oktober 2009 und es ist nicht nur Halloween, nein, da gibt es was viel wichtigeres
Carlo Pedersoli, besser bekannt als Bud Spencer feiert heute seinen 80. Geburtstag.
Er wurde am 31. Oktober 1929 in Neapel, Italien geboren. Berühmt geworden ist er durch seine Prügelkomödien, zusammen mit Terence Hill, die beinahe überall auf der Welt sehr erfolgreich sind und waren.
Ich habe ihre Filme als Kind abgöttisch geliebt. Jede neue Fernsehzeitung wurde durchkämmt und wenn einer ihrer Filme im Fernsehn lief, dann habe ich den geguckt und wenn ich dafür mitten in der Nacht aus dem Bett schleichen musste, dann habe ich das getan. Heute kenne ich jeden Einzelnen und kann ihn mitsprechen, ich brauche nur eine Sekunde aus einem Film hören und ich kann den Film und die Szene benennen, ohne nachzudenken. Dabei werden mir die Filme auch nicht langweilig. Noch heute gucke ich jeden SpencerHill Film im Fernsehn und eine beträchtliche DVD, sowie CD Sammlung habe ich auch. Für viele sind Figuren aus der Sesamstraße Helden der Kindheit, für mich sind es Bud Spencer und Terence Hill.
Herzlichen Glückwunsch, Bud Spencer!
» Toy Story 3 Trailer
Seit Kurzem gibt es nun endlich nach dem Teaser auch einen Trailer zu Toy Story 3 auf youtube. Er zeigt die ersten Bilder aus dem neuen Pixar Film und hat mich noch neugieriger gemacht.
Wie ich bereits schrieb geht es in Toy Story 3 um das Überleben der Spielzeuge in einem Kindergarten, an den sie abgegeben wurden, weil ihr Besitzer Andy aufs College geht und keine Verwendung mehr für sie hat. Ich bin der festen Überzeugung, dass Andy sie aber zum Schluss zurückholt. Sonst wäre das echt blöd und vorallem traurig
Filmstart ist leider erst im September 2010, das bedeutet noch ne ganze Weile Warten
Warten kann ich doch nich so gut und schonmal gar nicht auf sowas tolles wie ein neuer Toy Story Film.
Ich mag übrigens Woody lieber als Buzz, aber trotzdem habe ich beide als originalgroßes Spielzeug zuhause
» Wieder SUB Zuwachs
Gestern habe ich mir spontan in meiner Lieblingsbuchhandlung zwei Bücher bestellt. Beide sind bereits erschienen, aber eines nur als Hardcover und ich habe die Taschenbuchausgabe bestellt, wie am 1. Oktober erscheinen soll. Das andere Buch hab ich aber heute direkt abgeholt:
Die Straße von Cormac McCarthy
Ein Mann und ein Kind schleppen sich durch ein verbranntes Amerika. Nichts bewegt sich in der zerstörten Landschaft, nur die Asche im Wind. Es ist eiskalt, der Schnee grau. Sie haben nur noch ihre Kleider am Leib, einen Einkaufswagen mit der nötigsten Habe und einen Revolver mit zwei Schuss Munition. Ihr Ziel ist die Küste, obwohl sie nicht wissen, was sie dort erwartet. Ihre Geschichte ist eine düstere Parabel auf das Leben, und sie erzählt von der herzzerreißenden Liebe eines Vaters zu seinem Sohn.
ISBN: 978-3499246005 | Preis: 8,95 |
Amazon
Gelesen habe ich von McCarthy bis jetzt noch nichts. Gehört hab ich allerdings von ihm, bzw. eher gesehen. Sein Buch Kein Land für alte Männer wurde 2007 von den Coen Brüdern verfilmt unter dem englischen Originatitel des Buches: No Country for old Men ist er auch hier in Deutschland bekannt. Ich habe zum Film auch ein Review geschrieben. Hier so
. Von diesem Film bin ich im Moment ziemlich begeistert. Trifft sich, das Die Straße nun auch verfilmt wurde, mit Viggo Mortensen in der Hauptrolle (Aragon in Herr der Ringe
) und Charlize Theron. Der deutsche Start ist allerdings noch unbekannt, in Amerika kommt er am 16. Oktober 2009 in die Kinos. Für Die Straße hat Cormac McCarthy übrigens den Pulitzer Preis gewonnen, was mich noch neugieriger macht auf das Buch.
Kein Land für alte Männer ist das Buch, das ich mir ausserdem noch bestellt habe und auf das ich noch ein wenig warten muss. Darauf freue ich mich auch schon gewaltig. Allerdings hab ich im Moment ein bisschen Lesenot. So viele Bücher, die ich als nächstes lesen möchte und ich kann mich absolut nicht entscheiden
» Oben

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Originaltitel: Up
Premiere: 29. Mai 2009 (USA)
Dt. Start: 17. September 2009
Genre: Animation
Laufzeit: 96 Minuten
FSK: ohne Altersbeschränkung
Regie: Peter Doctor, Bob Peterson
Drehbuch: Bob Peterson
Darsteller (Stimmen): Edward Asner (Carl Fredricksen), Christopher Plummer (Charles Muntz), Jordan Nagai (Russell), Bob Peterson (Dug / Alpha), Delroy Lindo (Beta), Jerome Ranft (Gamma)
Inhalt: Carl Fredericksen hat Zeit seines Lebens mit seiner Frau davon geträumt, die Welt zu bereisen, Abenteuer zu erleben und in Südamerika die Paradise Falls zu besuchen. Immer ist etwas dazwischen gekommen. Nach dem Tod seiner Frau will der 78-Jährige die Pläne endlich in die Tat umsetzen, zumal sein Häuschen einer neuen Immobilie den Platz räumen soll. Begleitet von dem hartnäckigen Pfadfinder Russell macht er sich auf den Weg – inklusive seines Häuschens, das sich, an zahllosen Ballons aufgehängt, in die Lüfte schwingt.
Trailer:
Rezension: Endlich gibt es nach Wall-E wieder einen schönen Animationsfilm von Disney und Pixar. Oben ist der erste Film, der durch die Zusammenarbeit von Disney und Pixar entstanden ist. Ich konnte mir den Film heute in der Vorpremiere ansehen und bin begeistert. Die Zeiten in denen Disneyanimationsfilme einfach nur Kinderfilme sind, sind wohl definitiv vorbei. Disney und Pixar bringen immer wieder Filme raus, die sowohl die jungen Filmfreunde, als auch die Alten anspricht.
Bevor Oben überhaupt anfing gab es wieder einen traditionellen Kurzfilm. Diesmal ist es “Teilweise Wolkig”, natürlich auch eine Disney/Pixar Produktion. Dieser Kurzfilm spielt in einer Welt, in der Wolken Tier- und Menschenkinder erschaffen und sie den Störchen übergeben, die sie austragen. Eine Wolke allerdings hat den Job die weniger netten Tierchen zu erschaffen, wie Krokodile, Haie und Zitteraale und der zuständige Storch hat es damit nicht leicht. Oben lohnt sich alleine schon um Teilweise wolkig zu sehen, denn auch hier haben Disney/Pixar alles richtig gemacht. Ein wirklich niedlicher Kurzfilm, perfekt vor Oben.
Wie jeder Disney Film hat auch Oben viele Hochs und Tiefs, die sich immer wieder abwechseln. Der Film fängt meines erachtens wirklich sehr traurig an, nimmt dann an Abenteuer und Humor zu, wird kurzzeitig wieder etwas trübe und endet ganz hervorragend wie jeder andere Disney Film auch, mit einem Happy End, auch, wenn man sich das am Ende etwas anderes vorstellt.
Die Charaktere sind wieder sehr schön ausgemalt und gut durchdacht. So ist Carl Fredericksen, der knausriege, gemeine alte Witwer dem Zuschauer auf Anhieb sympathisch, obwohl er das eigentlich gar nicht ist. Russell, ein 8-jähriges übermotiviertes Scheidungskind passt überhaupt nicht zu Carl, aber beide zusammen perfekt in diesen Film. Hinzu kommen noch ein sprechender Hund, ein übergroßes Federvieh und der obligatorische Bösewicht und schon gibt es einen wunderbaren neuen Animationsfilm, der sich in jeder Hinsicht lohnt.
Da Oben die allerste Produktion von Disney und Pixar in kompletter Zusammenarbeit und Disney Fans führchteten, der Film könnte zu Pixar werde, Pixarfans hatten Angst vor zuviel Disney, aber Oben ist ein perfektes Zusammenspiel. Ich würde jedem emfehlen den Film zu sehen. Er ist wirklich sehenswert und ich bin schon gespannt auf den neuen Disney/Pixar Film.
» Gran Torino

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Originaltitel: Gran Torino
Premiere: 12. Dezember 2008 (USA)
Dt. Start: 5. März 2009
Genre: Action, Drama
Laufzeit: 116 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Regie: Clint Eastwood
Drehbuch: Nick Schenk
Darsteller: Clint Eastwood (Walt Kowalski), Cory Hardrict (Duke), Dreama Walker (Ashley Kowalski), Geraldine Hughes (Karen Kowalski), Brian Haley (Mitch Kowalski), Brian Howe (Steve Kowalski), Doua Moua (Fong/Spider), Sarah Neubauer (Paralegal), Nana Gbewonyo (Monk)
Inhalt: Der Vietnam-Veteran Walt Kowalski ist ein alter Knochen, der strikt an seinen rassistischen Vorurteilen gegenüber seinen ausländischen Nachbarn festhält. Als in seine durch und durch amerikanische Nachbarschaft koreanische Einwanderer ziehen, bestätigen diese zunächst seine Befürchtungen, zumal die Bandenkriminalität stetig zunimmt. Als der Nachbarsjunge versucht seinen 1972er Gran Torino zu stehlen versucht er den Jungen wieder auf den rechten Weg zu bringen und freundet sich mit seiner Familie an. Doch als deren Kinder von einer brutalen Gang bedroht werden, schreitet der Witwer entschlossen und mit voller Brutalität ein.
Trailer:
Rezension: Gran Torino lief in unserem Kino im Rahmen des VHS Filmclubs und desswegen haben mein Mann und ich ihn erst so spät sehen können. Schade, denn Gran Torino ist wirklich ein sehr gelungener Film, in jeglicher Hinsicht, den ich gerne schon früher hätte sehen wollen.
Clint Eastwood drehte Gran Torino 2008 nebenher zu seiner größeren Produktion Der fremde Sohn. Man sprach dem Film keine zu hohen Erfolgschancen zu, aber letztendlich schlug er besser ein als Der fremde Sohn und war sowohl bei den Kritikern, als auch bei den Zuschauern sehr beliebt. Zu recht. Gran Torino ist ein sehr spannender Film, gepaart mit einer guten Portion amerikanischem Humor und auch die Dramatik kommt nicht zu kurz. Die Dialoge sind gut gewählt und bringen die Charaktere sehr gut rüber.
Clint Eastwood in der Hauptrolle seines Filmes glänzt da besonders. Ihm hat man die Rolle des verbitterten, alten Witwers und Vietnam-Veteranen abgekauft. Dies soll die letzte Rolle des 79 Jahre alten Eastwoods vor der Kamera sein und ein besseres Karriereende könnte man sich eigentlich nicht wünschen. Auch die anderen Schauspieler dieses Filmes sind nicht zu verachten, obgleich man von ihnen bis jetzt noch eher wenig gesehen und gehört hat.
Das Ende hätte ich mir gerne anders gewünscht. Ich wusste, dass es so kommen musste, das war irgendwie unausweichlich, aber anders hätte es mir besser gefallen. Das ist für mich aber kein Grund dem Film einen Stern abzuziehen.
Gran Torino lohnt sich auf jeden Fall. Sollte man mal gesehen haben.
» Inglourious Basterds

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Originaltitel: Inglourious Basterds
Premiere: Mai 2009 (Cannes Film Festival, Frankreich)
Dt. Start: 20. August 2009
Genre: Action
Laufzeit: 154 Minuten
FSK: ab 16 Jahren
Regie: Quentin Tarantino
Drehbuch: Quentin Tarantino
Darsteller: Brad Pitt (Lt. Aldo Raine), Christoph Waltz (Col. Hans Landa), Melanie Laurent (Shosanna Dreyfus), Eli Roth (Sgt. Donny Donowitz), Diane Kruger (Bridget von Hammersmark), Michael Fassbender (Lt. Archie Hicox), Daniel Brühl (Fredrick Zoller), Til Schweiger (Sgt. Hugo Stiglitz), Gedeon Burkhard (Cpl. Wilhelm Wicki), Jacky Ido (Marcel), B.J. Novak (Pfc. Smithson Utivich), Omar Doom (Pfc. Omar Ulmer), August Diehl (Major Dieter Hellstrom), Denis Menochet (Perrier LaPadite), Sylvester Groth (Joseph Goebbels)
Inhalt: Lt. Aldo Raine befehligt einen Trupp jüdischer Soldaten, “Bastards” genannt, die hinter feindlichen Linien auf französischem Boden Angst und Schrecken unter deutschen Soldaten verbreiten. Unter britischem Kommando lassen sie sich für ein Himmelfahrtskommando einspannen, führende Nazis bei einer Filmpremiere in einem Pariser Kino zu töten. Die Betreiberin des Kinos, die junge Jüdin Shosanna Dreyfuss, hat eigene Pläne für den Abend: Vor Jahren ist sie eher zufällig verschont worden, als der als “Judenjäger” berüchtigte Oberst Hans Landa ihre Familie massakrierte. Jetzt will sie Rache.
Trailer:
Rezension: Inglourious Basterds ist der neue Film von Quentin Tarantino, eher ein Western, als ein Kriegsfilm und so ging ich auch an den Film ran. Bei Regisseuren wie Tarantino weiss man eigentlich schon vorher, woran man ist. Wer Tarantino nicht mag, der sollte sowieso fern bleiben. Inglourious Basterds ist nämlich einfach Tarantino und er hat sich reichlich an seinem Erfolgsfilm Kill Bill bedient. Von Kapitel-Überschriften bis zur Musik erkennt man Kill Bill ständig wieder. Das stört den Film nicht weiter, aber zu einer Musik, bei der in Kill Bill die Crazy 88′s verkloppt werden passt eben einfach keine Frau, die eine Leiter runtersteigt.
Die Story war…lang. Verdammt lang und man hätte den Film bequem auf 100 Minuten runterschneiden können, wenn man gewollt hätte, ohne irgendwas Wichtiges zu unterschlagen. Dem ein oder anderen könnte das wirklich langweilig werden und desswegen habe ich dem Film auch einen Stern abgezogen. Zwar ist die Story interessant, aber leider eben einfach nicht spannend genug an manchen Stellen. Das ist natürlich auch ein Teil der Stilrichtung von Quentin Tarantino, wie auch viele Großaufnahmen oder Aufnahmen von Füßen
Leider ist Inglourious Basterds einfach eine Spur zu Tarantino. Weniger ist manchmal mehr…
Zu den schauspielerischen Leistungen der Darsteller möchte ich gar nicht so viel sagen. Die waren nämlich herausragend. Mir gefiel vorallem, dass die Deutschen auch endlich mal von Deutschen und nicht, wie sonst immer von Engländern dargestellt werden. Viele namhafte deutsche Schauspieler sind vertreten, wie Til Schweiger, Daniel Brühl, Diane Krüger und Christoph Waltz und alle machen ihren Job perfekt, vorallem Christoph Waltz als Col. Hans Landa. Ich habe ihm den ganzen Film über staunend dabei zugesehen, wie er es gemeistert hat so gut zu spielen. Die deutschen Schauspieler waren hier die wahren Stars, da konnte auch ein Brad Pitt nicht mehr so viel ausrichten. Nur Martin Wuttke, der Adolf Hitler spielte konnte Bruno Ganz in seiner Hitler Rolle in Der Untergang natürlich nicht toppen. Bruno Ganz war einfach zu perfekt in der Darstellung eines so komplexen und irren Charakters, niemand könnte das besser machen. Ich will damit aber nicht sagen, dass Wuttke schlecht war, im Gegenteil, denn seine Rolle hat man sofort erkannt. Er spricht den Dialekt perfekt, seine Haltung ist ebenso grandios, nur sein Bart ist etwas zu breit
Aber Bruno Ganz zu toppen ist eben einfach unmöglich.
Die Regie und das Drehbuch des Filmes sind perfekt. Die Szenen sind gut gewählt und die Dialoge! Die Dialoge!!! Ich hab schon die Hoffnung aufgegeben je wieder einen Film zu sehen, in dem jeder einzelne winzige Dialog so intelligent und herausragend ist. Es hat wirklich Spaß gemacht den Film zu hören und nicht nur zu sehen, so wie es in 99% aller anderen Filme ist. Ich bin mir verdammt sicher, dass der Film auf englisch einfach perfekt ist. Humor kam übrigens auch nicht gerade zu kurz. Spricht auch nur für den Film.
Letztendlich ist Inglourious Basterds ein guter Film, der unterhält und anspruchsvoll ist, aber geschichtlich natürlich absolut nicht korrekt. Tarantino Fans werden ihn lieben.





