» Bentley Little – Furcht

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Originaltitel: The Association
Genre: Thriller, Horror
Reihe: / Band: /
Auflage: 1. Auflage
Erscheinungsdatum: Januar 2008
Seiten: 493 Seiten
Verlag: Lübbe
ISBN: 978-3404157983
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Inhalt: Herzlich willkommen in unserer Wohnanlage. Bei uns sind Sie sicher, die Siedlung wird bewacht. Mit Ihrem Einzug akzeptieren Sie die Regeln der Gemeinde: Wir haben das Recht über Ihre Einrichtung, Ihre Freunde und Ihren Job zu bestimmen. Kontakte zu Nachbarn sind untersagt. Fluchtversuche sind zwecklos. Regelverstöße werden hart bestraft. Es drohen körperliche Sanktionen oder der Tod. Wir hoffen, Sie fühlen sich wohl. Mit freundlichen Grüßen Die Verwalter PS: Sie werden beobachtet!
Rezension: Anfangs war ich ja noch skeptisch. Der Schreibstil von Little ist schon gewöhnungsbedüftig. Man kommt sehr schwer rein in die Geschichte, aber sobald man erstmal in die Welt der geschlossenen Wohnanlage Bonita Vista eingetaucht ist und die Abarten der hauseigenen Satzung erfährt will man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ab da merkt man auch, wie der Autor den Spannungsbogen stets aufrecht erhält und es selten zu langweiligen Szenen kommen lässt. Wenn überhaupt.
Allerdings muss ich nochmal auf den Schreibstil zu sprechen kommen oder vielmehr auf die Übersetzung. Das Buch strotzt nur so vor Fehlern. Wirklich ärgerlich, wenn man auf soetwas achtet. Da heißt jemand am Anfang noch Shea mit Nachnamen, ändert sich aber im Verlauf des Buches in Sea. Mal heißt einer Henry, dann plötzlich Henri und dann wieder Henry. Es meldet sich jemand für einen neuen Paragraphen in der Satzung, aber dann heißt es, er würde sich der Stimme enthalten. Kann da bitte mal einer nachdenken, bevor er übersetzt?
Komisch, oder vielmehr ziemlich unglaubwürdig fand ich mache Reaktionen der Charaktere auf bestimmte Ereignisse. Ich persönlich würde da schon etwas blöd gucken, wenn mir ein Mensch ohne Arme und Beine aus dem Unterholz entgegenrobbt und mich anschreit. Ich würde jedenfalls jemanden verständigen und mich nicht abwimmeln lassen… schon gar nicht, wenn ich besagte Person kenne. Viele Dinge, die ganz groß und total gewaltig sind, wenn sie passieren, die den Leser geschockt einatmen lassen werden drei Seiten weiter schon gar nicht mehr erwähnt.
Dennoch hatte ich wirklich immer das Gefühl, ich würde ein erstklassiges 5-Sterne Buch in den Händen halten… bis das Ende kam. Das Ende war verdammt überzogen und ließ den Thriller schon irgendwie in Richtung Horror/Fantasy einlaufen. Es hat mir das Buch etwas zerstört, denn dieses Ende passt absolut nicht in die Geschichte hinein. Man hätte das definitiv anders regeln können. Desswegen und wegen der Fehler gebe ich nur 3 Sterne, aber trotzdem gefällt es mir sehr gut. Ich würde es noch mal lesen, aber vorher müsste ich die letzten Seiten rausreißen.
Für Fans von Little oder der Materie ist das Buch trotzdem eine sehr gute Wahl.
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Ja, ja das Ende… das hab i8ch auch sehr bemängelt und die von Dir angesprochenen Ereignisse haben mich auch staunen lassen, wie das alles von den Hauptpersonenn abgetan wird. Vor allem Stumpy…