» Bentley Little – Fieber

Geschrieben von Sally am Samstag, 26 September, 2009 | 864 views. | Keine Kommentare


Originaltitel:
The Policy
Genre: Horror, Thriller
Reihe: / Band: /
Auflage: 1. Auflage
Erscheinungsdatum: 15. September 2009
Seiten: 474 Seiten
Verlag: Lübbe
ISBN: 978-3404163250
Kaufen bei Amazon!

Inhalt: Hunt Jackson führt ein gutes Leben. Bis er eine Lebensversicherung abschließt. Ein Fehler. Denn er hat das Kleingedruckte nicht gelesen:
Sollten Sie Drohanrufe von uns erhalten, legen Sie bitte nicht auf
Sollten wir Ihre Wohnung verwüsten, rufen Sie nicht die Polizei
Sollten wir Sie in ein Sanatorium zwangseinweisen, hat Flucht keinen Sinn
Und sollten wir als Rückversicherung ein Stück Menschenfleisch benötigen: Laufen Sie ruhig. Wir finden Sie überall

Rezension: Von Bentley Little lese ich für gewöhnlich alles, was mir zwischen die Finger kommt. Ich mag seine Art das ganz normale Leben seiner Chraktere zum Horror werden zu lassen. Fieber ist wieder ein typischer Little, allerdings ist es nicht mehr wirklich etwas neues. Wenn man Little kennt, dann kennt man eigentlich auch Fieber, denn es ist größtenteils eine Mischung aus seinen Büchern Böse und Furcht.

Eigentlich passiert bis zu den letzten 50 Seiten nicht besonders viel. Man begleitet Hunt Jackson, im Verlauf der Story auch seine Frau Beth, seinen besten Freund aus Schulzeiten, dessen Frau und seine Arbeitskollegen und dessen Familien. Sie alle haben eine Versicherung bei der “Insurance Group” abgeschlossen und werden regelmäßig von einem mysteriösen Versicherungsvertreter aufgesucht, der ihnen alle möglichen Versicherungen verkaufen möchte. Wie beispielsweise eine Rechtsversicherung, die verhindert, dass man unschuldig verhaftet wird, oder eine spezielle Lebensversicherung, die einen vor gewaltätigen Übergriffen durch andere oder Unfälle schützt. Das hört sich ja alles ganz gut an, wenn man sich allerdings weigert eine dieser Versicherungen zu nehmen, geschiet einem genau das, wovor die Versicherung einen geschützt hätte.

Bentley Little schafft es, auch, wenn wie gesagt höchstens in den letzten 50 Seiten wirklich etwas passiert, dass das Buch irgendwie nicht langweilig wird.  Seine Art zu schreiben regt zum Weiterlesen an. Mich stört aber wieder, wie bei seinen anderen Büchern auch das Ende. Es passt einfach nicht richtig zum Rest des Buches. Das Ende ist einfach zu übernatürlich und übertrieben.

Was mich auch noch ziemlich stört, wo das Buch allerdings nichts für kann ist der Titel: Fieber. Ich schätze in diesem Buch kommt das Wort Fieber nicht einmal vor. Es gibt nichtmal etwas, was man als Fieber bezeichnen könnte. Da hatte jemand aber eine ziemlich blöde Idee für den Titel.

Ich gebe dem Buch 3 Sterne. Wie den anderen zwei Little Büchern von zweien, die ich von ihm gelesen habe auch. Für zwei Sterne ist es zu gut, für vier reicht es aber auch nicht. Wer Little gerne liest, mag auch Fieber. Wer Little noch nicht kennt kann Fieber ganz wunderbar als Einleitungsbuch lesen.

von Sally am Samstag, 26 September, 2009 um 21:24 Uhr
In den Kategorien: Buchrezensionen

Tags: , , , ,

Ähnliche Artikel:

Hinterlasse einen Kommentar

Achtung! Kommentare mit mehr als zwei Link werden automatisch als Spam erkannt und moderiert und freigeschaltet oder gelöscht. Sinnlose Links oder Werbelinks im Kommentar- oder Websitefeld werden gelöscht.

*057* *055* *054* *053* *052* *051* *050* *048* *047* *046* *045* *044* *043* *042* *040* *039* *038* *036* *034* *033* *032* *031* *030* *029* *026* *025* *024* *023* *022* *020* *019* *018* *017* *016* *014* *013* *010* *009* *007* *006* *004* *002* *001*