» Richard Laymon – Die Jagd

Geschrieben von Sally am Dienstag, 1 September, 2009 | 717 views. | Keine Kommentare


Originaltitel: Endless Night
Genre: Thriller
Erscheinungsdatum: Februar 2009
Seiten: 527 Seiten
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3453675421

Inhalt: Jody ist ziemlich clever für eine Sechzehnjährige. Nur deshalb ist sie noch am Leben – bis jetzt. Sie war zu Besuch im Haus ihrer Freundin Evelyn, als eine Bande junger Killer sie überfiel. Sie sah ihre Freundin aufgespießt auf einem Speer, aber es gelang ihr zu fliehen, zusammen mit Evelyns jüngerem Bruder Andy. Doch einer der Mörder hat sie gesehen und ist jetzt auf der Jagd nach ihr.

Rezension: Da ist er, mein Liebling. Ich hab schon Monate auf den neuen Laymon gewartet und endlich, endlich hab ich ihn in meiner Lieblingsbuchhandlung im Regal gesehen. Also hab ich ihn gleich geschnappt und mir beim Lesen Zeit gelassen.

„Die Jagd“ ist ein typischer Laymon. Ekelig, sexistisch, brutal und verdammt blutig, mit abgezogener Haut, Vergewaltigung, Gestank und ganz viel Mord. Genau so, wie ich meinen Laymon mag.

Der Anfang war super. Es ging gleich zur Sache, gerade auf Seite Zwei starb die erste Person durch einen Sperr und der Mörder sah alles andere als nett und freundlich aus, eher psychisch ein wenig labil und sowieso nicht wie der nette Nachbar von Nebenan, wie man es halt kennt. Dann beginnt die Flucht von Jody und Alex.

Ich liebe die Art und Weise, wie Laymon seine Bücher schreibt (Oder wie Kristof Kurz sie übersetzt) und ich bin mir 100%ig sicher, dass „Die Jagd“ gekürzt wurde, denn hier hat Laymon sich schön ausgetobt. Ich mag dieses ekelige an seinen Büchern und ich mag wie er seine Geschichten erzählt, denn in diesem Buch geht es interessanter Weise mal nicht ausschließlich um das Opfer, dass verzweifelt versucht sich zu verstecken, sondern es geht auch um den Mörder, beziehungsweise um die Mörder, die auf der Suche nach Jody und Alex sind. Dabei taucht man ab in die Tiefen des perversen Hirns dieser Gruppe, die sich schon seit Jahren wahllos ihre Opfer suchen und sie quälen.

Neben den vielen Spannenden Momenten gibt es natürlich auch die langweiligen Stellen, wie Smalltalk, den man bei Laymon überlesen kann ohne was zu verpassen. Das macht das Buch etwas einfacher zu lesen und ich habe auch hier einige Seiten überschlagen. Dennoch gebe ich für „Die Jagd“ vier Sterne, denn das Buch hat mich trotz der Schwachstellen gut unterhalten. Ich warte dann auf den nächsten Laymon, im August…

von Sally am Dienstag, 1 September, 2009 um 23:44 Uhr
In den Kategorien: Buchrezensionen

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