» Kim Harrison – Bluteid

Geschrieben von Sally am Sonntag, 13 Februar, 2011 | 655 views. | Keine Kommentare


Originaltitel: Black Magic Sanction
Genre: Fantasy
Reihe: Rachel Morgan Reihe Band: 8
Erscheinungsdatum: 11. Oktober 2010
Ausgabe: 1. Auflage
Seiten: 736
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3453527508
Preis: 14,00€
Amazon

Inhalt: Rachel Morgan hat ein Problem. Wegen ihres regelmäßigen Umgangs mit Dämonen (oder zumindest mit einem Dämon) hat der Hexenzirkel für ethnische und moralische Standards, der das Sozialleben aller Hexen überwacht, sie gebannt. Nun lebt sie als Ausgestossene außerhalb der Gesellschaft. Doch als wäre das noch nicht genug, muss Rachel nun auch noch um ihr Leben führchten, denn der Hexenzirkel hetzt ihr plötzlich Killer auf den Hals. Und ehe sie sich versieht, ist Rachel der Spielball zwischen den Fronten: Da nun bekannt geworden ist, dass sie mit Dämonenmagie umgehen kann und eine Art Missing Link zwischen den Arten ist haben es alle auf sie abgesehen – entweder als Zielscheibe oder als Gebärmaschine. Aber Rachel wäre nicht Rachel, wenn sie nicht einen Plan entwickeln würde, wie sie sich aus diesem Dilemma befreien kann. Doch dazu braucht die die Unterstützung ihres Erzfeindes Trent Kalamack. Und um die zu bekommen muss sie nicht nur bei ihm einbrechen, sondern sie muss sich auch den düsteren Schatten ihrer gemeinsamen Vergangenheit stellen…

Rezension: Diesmal hat Rachel wirklich Stress. Der Hexenzirkel für ethnische und moralische Standards hat sie gebannt und einen Killer auf sie gehetzt, der ihr nicht eine ruhige Minute lässt. Sie muss sich verstecken und Vorkehrungen treffen, aber der Hexenzirkel ist schneller als sie. Bluteid ist wohl meiner Meinung nach der beste Band der Rachel Morgan Reihe. Die Dinge passieren Schlag auf Schlag, sowohl Rachel, als auch der Leser haben nur wenig Zeit aufzuatmen, dann gehts in die nächste Runde im Kampf mit dem Hexenzirkel. Plottechnisch ist mir also kaum langweilig geworden, anders als in den Vorgängern kommt die Spannung nicht in Schüben, sondern bleibt konstant oben und fällt hin und wieder nur ganz minimal etwas ab. Kaum der Rede wert. Bluteid ist also 740 Seiten voller Spannung. Tolle Unterhaltung.

Pierce, ein alter Freund von Rachel hat in diesem Teil eine große Rolle, während Ivy ein wenig zu sehr in den Hintergrund gerück ist. Das ist wohl der einzig (kleine) Nachteil an Bluteid. Pierce nervt nämlich. Ich mag ihn nicht, ich find ihn doof, ich will nicht von und über ihn lesen aber er kommt nahezu ständig vor. Man kann damit leben, man will es aber nicht. Ich hätte lieber mehr Ivy gehabt. Dafür bekommt man aber wohl als kleine Entschuldigung extrem viel Al und wer das Buch gelesen hat weiss, was ich meine, wenn ich sage: “Nicht zu knapp” *033* Al hat mir ausgeprochen gut gefallen. Mehr davon!

Ansonsten ist Bluteid gewohnt gut geschrieben und mich lechzt es nach dem neunten Band, auf den ich ja leider noch ein paar Monate warten muss, denn ich hab das Ende der bereits erschienenen Bücher erreicht (Was ich eigentlich gar nicht wollte). Band acht hat diesmal alles. Action, Spannung, Liebe und auch etwas sehr sehr Trauriges.

von Sally am Sonntag, 13 Februar, 2011 um 20:58 Uhr
In den Kategorien: Buchrezensionen

Tags: , , , , ,

» [Eyes on] Bud Spencer: Die Autobiographie

Geschrieben von Sally am Freitag, 11 Februar, 2011 | 821 views. | 5 Kommentare

Gerade las ich in einem der Klatschheftchen meiner Urgroßtante (Les ich doch so gerne *039* ) über ein deutsches Bud Spencer Filmprojekt. Als ich mich ein wenig im Internet schlaulas, stolperte ich da über etwas, was meine Äuglein zum leuchten brachten:

Bud Spencer: Mein Leben, meine Filme. Die Autobiographie von Carlo Pedersoli
Mein Leben, meine Filme – Die Autobiografie ist Bud Spencers spannender Rückblick auf sein Leben. An seinem 80. Geburtstag begibt sich der Schauspieler nach einem Anruf in das Hallenbad seiner Jugend, wo ein gutaussehender, unerlaubt rauchender und leicht überheblicher Schwimmsportler Anfang 20 auf ihn wartet – er selbst. Erzählerisch lässt Bud Spencer die Stationen seines Lebens für sein jüngeres Ich Revue passieren: Carlo als Kind in Neapel, die prägenden Jahre in Rom, die Zeit in Südamerika, seine Schwimmerfolge, das Studium, die Familie, die Geburt von “Bud Spencer”, die Zusammenarbeit mit Terence Hill, seine Solokarriere und die vielen Unternehmungen, mit denen er sich immer wieder selbst herausforderte. In seiner humorvoll geschriebenen und mit vielen Anekdoten gespickten Autobiografie zeigt sich Bud Spencer von seiner ganz persönlichen Seite. Der Autor Carlo Pedersoli ist dabei so imposant und warmherzig wie die Helden seiner Filme.
Der unter dem Namen Bud Spencer weltberühmt gewordene Carlo Pedersoli wurde 1929 in Neapel geboren und wuchs in einer wohlhabenden Industriellenfamilie auf. In jungen Jahren war der begabte Schwimmer mehrfach Italienischer Meister und nahm an den Olympischen Spielen teil, bevor er seine nunmehr 60 Jahre und 70 Filme umspannende Schauspielkarriere startete. Internationalen Ruhm erlangte er in zahlreichen sogenannten “Spaghetti-Western” und “Haudrauf-Komödien”, in denen er dickköpfige, aber gutherzige Typen spielte, die ihre Gegner stets schlagkräftig außer Gefecht setzten. Besonders erfolgreich war er an der Seite von Mario Girotti alias Terence Hill. Die beiden Schauspieler gelten als eines der beliebtesten Filmduos aller Zeiten, das bis heute für seine lustigen Stunts und lockeren Sprüche bewundert wird. Der Schauspieler und Familienvater ist auch Jurist und Erfinder. Er gründete eine Airline und betätigte sich als Drehbuchautor, Modedesigner und Musikproduzent.
Der aus zahlreichen Kultfilmen bekannte Bud Spencer ist für viele seiner Fans der Held ihrer Kindheit und eine Vaterfigur, die sie bis heute vergöttern. In Mein Leben, meine Filme – Die Autobiografie verrät Carlo Pedersoli alias Bud Spencer mit viel Humor, wie er sich selbst sieht: als kauzigen Vollblutkünstler, dem das Wort “Ruhestand” fremd ist, und als treuen Familienmenschen, den nichts so schnell erschüttert. Carlo Pedersoli ist so imposant wie die von ihm verkörperten Figuren, aber er ist noch viel mehr: ein intelligenter Jurist, ein ehemaliger Hochleistungsschwimmer, der zweimal an den Olympischen Spielen teilgenommen hat, und ein Kosmopolit, der viel gereist ist und noch mehr erlebt hat. Seine Autobiografie wird nicht nur alle Bud-Spencer-Fans begeistern.
ISBN: 978-3862650415

*045* Wuha! Ich bin ein riesiger Bud Spencer und Terence Hill Fan. Ich bin mit den Filmen groß geworden, ich kenne jeden Film auswendig. Das jetzt eine Autobiographie von und über Carlo Pedersoli/Bud Spencer erscheint finde ich großartig. Hätte ich nicht diesen Artikel über das (ebenfalls sehr interessante) Filmprojekt gelesen1 , wär mir das wohl nie aufgefallen. Das Buch ist schon in Italien erschienen und kommt in Deutschland am 12. April 2011 raus.
Ich freue mich extrem darauf. Das ist in etwa so, als hätte man mir gesagt im April 2011 kommt ein neuer Harry Potter oder sowas *017* Ich kanns kaum erwarten! *045*

  1. Über besagtes Filmprojekt muss ich mich noch ein bisschen schlaulesen, wenn ich eeetwas mehr Zeit habe []
von Sally am Freitag, 11 Februar, 2011 um 15:28 Uhr
In den Kategorien: Bücher,Bücherwelt

Tags: , , ,

» [Ich lese] Bluteid

Geschrieben von Sally am Mittwoch, 2 Februar, 2011 | 412 views. | 3 Kommentare

Ich habs wirklich versucht, das kann ich behaupten, aber Die letzte Flut von Stephen Baxter ist so dermaßen fad und bescheuert, dass ich es leider einfach abbrechen musste. Ich war wirklich an dem Buch interessiert, aber leider ist es wirklich nicht lesbar. Schade.

Gut, dass ich am Montag den achten Band der Rachel Morgan Reihe, Bluteid, in meiner Lieblingsbuchhandlung bestellt und heute abgeholt habe. Mit diesem Buch im Augenwinkel war es nicht besonders schwer Die letzte Flut ohne schlechtes Gewissen abzubrechen.

Bluteid von Kim Harrison
Rachel Morgan hat ein Problem. Wegen ihres regelmäßigen Umgangs mit Dämonen (oder zumindest mit einem Dämon) hat der Hexenzirkel für ethnische und moralische Standards, der das Sozialleben aller Hexen überwacht, sie gebannt. Nun lebt sie als Ausgestossene außerhalb der Gesellschaft. Doch als wäre das noch nicht genug, muss Rachel nun auch noch um ihr Leben führchten, denn der Hexenzirkel hetzt ihr plötzlich Killer auf den Hals. Und ehe sie sich versieht, ist Rachel der Spielball zwischen den Fronten: Da nun bekannt geworden ist, dass sie mit Dämonenmagie umgehen kann und eine Art Missing Link zwischen den Arten ist haben es alle auf sie abgesehen – entweder als Zielscheibe oder als Gebärmaschine. Aber Rachel wäre nicht Rachel, wenn sie nicht einen Plan entwickeln würde, wie sie sich aus diesem Dilemma befreien kann. Doch dazu braucht die die Unterstützung ihres Erzfeindes Trent Kalamack. Und um die zu bekommen muss sie nicht nur bei ihm einbrechen, sondern sie muss sich auch den düsteren Schatten ihrer gemeinsamen Vergangenheit stellen…
ISBN: 978-3453527508

Ich freu mich schon richtig darauf, wieder ein bisschen Zeit mit Rachel und Jenks zu verbringen und hoffe darauf, auch wieder mal häufiger auf Trent Kalamack zu treffen, der ja in den letzten Bänden etwas zu kurz kam. Ich hab aber schon vorab gelesen, dass der gute Pierce häufiger auftritt, ein “alter” Bekannter von Rachel und den mag ich gaaar nicht *026*

von Sally am Mittwoch, 2 Februar, 2011 um 22:24 Uhr
In den Kategorien: Ich lese...

Tags: , , , , ,

» [Lesestatistik] Januar 2011

Geschrieben von Sally am Dienstag, 1 Februar, 2011 | 501 views. | 3 Kommentare

Ahja, der Januar ist schon wieder um…dauert jetzt gar nicht mehr so lange bis Weihnachten, Silvester und 2012 *033*

Gelesen, Abgebrochen, Pausiert
  1. Drood von Dan Simmons
  2. Remarkable Creatures von Tracy Chevalier (pausiert)
  3. High Times von Uschi Obermaier, Olaf Kraemer
  4. Blue at the Mizzen von Patrick O’Brian (pausiert)
  5. Dark Mountain von Richard Laymon
  6. Blutkind von Kim Harrison
  7. Königin der Meere von Katja Doubek
  8. One Fifth Avenue von Candace Bushnell (pausiert)
  9. Das Gesetz der Träume von Peter Behrens

Gelesene Seiten: 3646
Gelesene Bücher: 6
Abgebrochene/pausierte Bücher: 0 abgebrochen, 3 pausiert

Gekauft, Geschenkt
  1. Remarkable Creatures von Tracy Chevalier
  2. Eine Frau in Berlin von Anonyma
  3. High Times von Uschi Obermaier, Olaf Kraemer
  4. Das Zehnte Königreich von Kathryn Wesley
  5. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, zum Glück bin ich keines von Elton
  6. Königin der Meere von Katja Doubek
  7. Die letzte Flut von Stephen Baxter

Bekommene Bücher: 7
Bereits gelesen: 2 + 1 wird gelesen
Neu zum SUB: 4

von Sally am Dienstag, 1 Februar, 2011 um 13:42 Uhr
In den Kategorien: Lesestatistiken

Tags: , ,

» Ein neues Gewand für sallybooks.de? (Part 2)

Geschrieben von Sally am Montag, 31 Januar, 2011 | 477 views. | 10 Kommentare

In der letzten Woche habe ich euch ein mögliches neues Theme für meinen Blog vorgestellt. Bei euch kam es eher mäßig an und ich muss sagen, mich hat es auch nicht ganz überzeugt hat *033* Nine, sprach an, dass es möglicherweise gar nicht so schlecht wäre, wenn man die breitere Sidebar ein wenig verkleinern und dafür den Content strecken würde. Das hab ich nun mal gemacht und bin mit dem Ergebnis auf jeden Fall zufriedener als vorher aber trotzdem bin ich noch nicht so ganz überzeugt…mal wieder *022*

Ihr seid wieder gefragt und hier gibts die Live Preview. Ich bin gespannt, was ihr sagt *033*

von Sally am Montag, 31 Januar, 2011 um 19:42 Uhr
In den Kategorien: Blog,Mal eben kurz

Tags: , ,

» Peter Behrens – Das Gesetz der Träume

Geschrieben von Sally am Montag, 31 Januar, 2011 | 593 views. | Keine Kommentare


Originaltitel: The Law of Dreams
Genre: History, Drama
Reihe: / Band: /
Erscheinungsdatum: Januar 2011
Ausgabe: 1. Auflage Taschenbuch
Seiten: 555
Verlag: Fischer
ISBN: 978-3596183159
Preis: 9,95€
Amazon

Inhalt: Irland 1846: Für den fünfzehnjährigen Fergus ist Flucht keine Wahl, sondern eine Notwendigkeit. Er wird aus seinem Zuhause vertrieben und verliert nicht nur seine Familie, sondern alles, was er jemals liebte. Damit beginnt eine abenteuerliche Reise, die ihn von der Westküste Irlands zu den Docks und Bordellen Liverpools und schließlich sogar auf die andere Seite der Welt

Rezension: Der junge Fergus wächst mit seinen Eltern und seiner Schwester in einer kleinen Hütte auf einem Berg in Irland auf. Seine Eltern bestellen Kartoffelfelder für den reichen Bauern Carmichael. Als die gesamte Ernte von der Kartoffenfäule heimgesucht wird, wirft Carmichael die Familien aus ihren Hütten und runter von seinem Berg. Fergus’ Familie weigert sich. Sie verhungern unweigerlich. Fergus ist der einzige Überlebende. Er muss mit ansehen, wie Carmichaels Söhne seine Hütte und die Körper seiner Familie verbrennen. Er wird in ein Armenhaus  gebracht und von dort beginnt seine lange, erschwerliche Reise in ein neues Leben.

Peter Behrens’ Gesetz der Träume ist wohl hauptsächlich ein sehr trauriges und erschütterndes Buch. Vorallem anfangs hat es Fergus nicht leicht. Er leidet nahezu ständig an Hunger und Kälte, hat seine Familie verloren und kennt sich überhaupt nicht aus in der Welt. Er irrt von einem Ort zum anderen und trifft auf allerhand bizarre Leute, die ihm helfen und die ihn weiter bringen. Fergus ist ein recht sympathischer Junge, auch wenn ich seine Entscheidungen und seine Anschichten manchmal nicht ganz verstehe und ihm darum auch nicht folgen kann. Dennoch schließt man ihn ins Herz und ist interessiert daran, wohin ihn seine Reise tragen wird. Viele Charaktere, auf die der Junge während seiner Reise trifft verschwinden leider eben so schnell, wie sie aufgetaucht sind. Hin und wieder hätte ich als Leser gerne noch mehr über den ein oder anderen erfahren, aber das blieb mir leider vergönnt.

Sehr erstaunt war ich über die Wandlungen der Ausdrücke und des Schreibstiles im Buch. Es liest sich anfangs sehr fein und beinahe schon poetisch und dann plötzlich wird die Handlung lapidar abgehandelt und mit recht vulgärer Wortwahl gespickt. Letztendlich muss ich sagen, passt dieser einfache Stil aber viel besser zu dem Buch passt als das ausschmücken der Sätze bis zum Erbrechen und da dieser Stil vorherschend ist in diesem Buch, gibt es da letztendlich nicht so viel zu mäkeln.

Was die Handlung angeht, finde ich dass Fergus im Vergleich zu anderen Iren in diesem Buch sehr viel Glück hatte. Man leidet die ersten Kapitel mit ihm, aber dann wendet sich sein Schicksal und eigentlich muss man sagen, verläuft sein weiteres Leben gar nicht mal so schlecht. Also, wer “ein Epos der Gefühle” sucht, dessen Geschichten einen mit “ungeheurer Wucht von Seite zu Seite treibt”, wie es der Klappentext von Das Gesetz der Träume verspricht, der muss leider weitersuchen. Das Buch ist weder das eine noch das andere aber das hätte es bestimmt sein können, wenn der Autor Fergus’ Geschichte anders erzählt und ihn andere Wege hätte gehen lassen.

Das Gesetz der Träume ist wieder so ein Buch, das passend zu lesen ist, wenn man sich für das Thema interessiert. Es ist weder ein herausragender historischer Roman, noch eine wirklich spannende Erzählung. Es ist einfach eine Geschichte. Ganz nett erzählt, aber einfach nichts, was man unbedingt lesen sollte.

von Sally am Montag, 31 Januar, 2011 um 17:20 Uhr
In den Kategorien: Buchrezensionen

Tags: , , , , ,


Seite 16 von 89« First...5...13141516171819...2530354045...Last »