» [Lesestatistik] Oktober 2010

Geschrieben von Sally am Dienstag, 2 November, 2010 | 475 views. | 4 Kommentare

Die Statistik für den September hab ich ja total verpennt, aber macht nix. Der September war sowieso wirklich mieserabel. Der Oktober hingegen gar nicht mal so schlecht.

Gelesen, Abgebrochen, Pausiert
  1. Die Welt wie wir sie kannten von Susan Beth Pfeffer
  2. Warrior Cats: Geheimnis des Waldes von Erin Hunter
  3. Harry Potter und der Halbblutprinz von Joanne K. Rowling (Re-read)
  4. The Dead & The Gone von Susan Beth Pfeffer
  5. Die Legende der Wächter: Die Entführung von Kathryn Lasky
  6. Harry Potter und der Orden des Phönix von Joanne K. Rowling (Re-read)
  7. Todesbrut von Klaus-Peter Wolf

Gelesene Seiten: 3530
Gelesene Bücher: 7
Abgebrochene Bücher: 0 abgebrochen, 0 pausiert

Gekauft, Geschenkt, Bekommen
  1. Die Welt wie wir sie kannten von Susan Beth Pfeffer
  2. The Dead & The Gone von Susan Beth Pfeffer
  3. Die Legende der Wächter: Die Entführung von Kathryn Lasky
  4. Die Legende der Wächter: Die Wanderschaft von Kathryn Lasky
  5. Die Legende der Wächter: Die Rettung von Kathryn Lasky

Gekaufte Bücher: 5
Bereits gelesen: 3
Neu zum SUB: 2

Um die zwei zugeSUBten Bücher mache ich mir keine Sorgen (Obwohl ich mir ja sowieso keine Sorgen um meinen SUB mache, egal wie exorbitant hoch er ist), denn die werd ich sicher bald instand weggelesen haben *010* Das schlechteste/langweiligste Buch im Oktober war mit Abstand Todesbrut von Klaus-Peter Wolf. Ansonsten habe ich zwei Potter gelesen, weil ich im Moment wirklich im Potterfieber bin und mich tierisch auf den neuen Film freue. Warrior Cats: Geheimnis des Waldes hat mich wirklich überrascht und überzeugt. Mit dem Band hat mich die Reihe sehr fest an sich gefesselt, aber ich habe mal von einer Rezension abgesehen. Mein unangefochtener Tipp des Monats ist im Oktober allerdings Die Legende der Wächter: Die Entführung von Kathryn Lasky. Ich hab mich tagelang darauf gefreut, dass dieses Buch eeendlich bei mit eintrifft und alles es dann da und gelesen war, war ich noch immer sehr angetan. Hat mir sehr gut gefallen *007*

von Sally am Dienstag, 2 November, 2010 um 23:00 Uhr
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» Klaus-Peter Wolf – Todesbrut

Geschrieben von Sally am Freitag, 29 Oktober, 2010 | 976 views. | Ein Kommentar


Originaltitel: Todesbrut
Genre: Thriller
Reihe: / Band: /
Erscheinungsdatum: 15. September 2010
Seiten: 479
Verlag: script5
ISBN: 978-3839001172
Preis: 14,95€
Amazon

Klappentext: Eine Fähre irrt über die Nordsee und darf nirgendwo anlegen. An Bord befindet sich eine tödliche Gefahr. Sie könnte von jedem ausgehen. Auf einer beliebten Urlaubsinsel formiert sich eine Bürgerwehr: Kein Neuankömmling soll die Insel mehr betreten. Dabei ist die Bedrohung schon längst dort. Die Bundeswehr riegelt eine Kleinstadt an der Küste ab. Niemand darf mehr ins Sperrgebiet. Und niemand darf mehr hinaus. Aber ob das noch etwas nützt? Es geschieht etwas völlig Unberechenbares, das jegliche Gesellschaftsordnung außer Kraft setzt. Wann kommt es zu uns?

Rezension: Klaus-Peter Wolf kenne ich vor allem durch seine Ostfrieslandkrimis, die ich aber als bekennende Krimihasserin niemals in die Hand genommen hab. Aber man kennt diese Bücher eben einfach als Ostfriese, weil sie überall rumliegen. Todesbrut sticht ein wenig raus. Zwar spielt die Handlung auch in Ostfriesland (Emden und Borkum), aber diesmal ist es thrillerlastig.

Ich hätte ja gerne auch eine kleine, eigene Inhaltsangabe geschrieben, die ein bisschen mehr vom Buch verrät. Aber das ist schwer. Auf knappen 500 Seiten wartet das Buch mit dermaßen vielen Charakteren auf, dass eine passende Inhaltsangabe die Länge des Buches übertreffen würde. Für 500 Seiten sind die Protagonisten einfach ein paar zu viele. Erst nach der Hälfte des Buches hab ich es ganz gut auf die Kette gekriegt sie auseinander zu halten und sie ihren eigenen Geschichten, Ereignissen und Funktionen zuordnen können.

Die Charaktere sind wohl das allergrößte Manko an Todesbrut. Sie waren mir alle dermaßen unsympathisch, dass es mir völlig egal war was mit ihnen passierte. Eben weil es so viele von ihnen gab konnte ich mich auch nicht auf eine einzige Person konzentrieren. Ausserdem haben manche von ihnen so blöd gehandelt, dass ich sicher 200 Seiten durch nur den Kopf geschüttelt habe. Da gab es zum Beispiel diesen Jungen, dessen Namen ich vergessen habe, weil es in diesem Buch so viele Jungs gibt. Er flüchtet sich auf der Fähre in sein Auto um sich vor der Vogelgrippe zu schützen. Ein altes Ehepaar klopft an und bittet darum sich zu ihm ins Auto setzen zu dürfen. Sie sind alt und erschöpft und haben Angst. Der Mann bietet dem Jungen sogar Geld an. Bis zu 300€, mehr haben sie nicht dabei. Aber der Junge verweigert ihnen den Zutritt, weil er angst hat, dass einer von ihnen infiziert ist. Aber da kommen drei “geile Schnecken” um die Ecke, die zu allem Überfluss auch noch das alte Ehepaar verprügeln. Die Dame wird getreten, als sie ohnehin schon verletzt am Boden liegt, der Mann bekommt Schläge ins Gesicht und seine Brille wird mutwillig zertreten. Aber der Junge erlaubt diesen drei fragwürdigen Mädchen den Zutritt zu seinem Auto. Und auch als eine der drei plötzlich hohes Fieber bekommt und ganz offensichtlich infiziert ist schmeißt er sie nicht raus und das, obwohl er anfangs doch alles mögliche getan hat um sich vor dieser Krankheit zu schützen? Das ist dämlich. Äußerst dämlich. Das ganze Buch ist voll von solchen bescheuerten, unlogischen Handlungen. Auf der borkumer Promenade beobachten alle Leute, wie ein Helikopter ausser Kontrolle gerät und in die Nordsee stürzt. Keinen interessiert das. Aber dann werden am Strand Personen aus einem Flugzeug beschossen und da rennen alle hin um zu helfen… Ich kann gar nicht alles aufzählen, was ich total unsinnig und bescheuert fand.

Was mich auch sehr genervt hat ist, dass fast jede Person ständig nur zusammen mit ihrem Nachnamen genannt wurde: “Kai Rose ging hier hin, Ole Ost tat dies und das, Carlo Rosin sagte dazu…”. Das hat letztendlich auch nicht geholfen sich die Personen besser merken zu können. Im Gegenteil, ich hab sie fast noch mehr gehasst.

Was die Story ansich angeht, die wäre mit Sicherheit ganz annehmbar geworden, wenn mit den Charakteren (Die ja meiner Meinung nach ohnehin fast am allerwichtigsten sind) nicht so gepfuscht worden wäre. Ich denke ich hätte das Buch auch abgebrochen, wenn ich die Handlungsorte Borkum (Das zu unserem leeraner Landkreis gehört *007* ) und Emden nicht kennen würde, denn der Autor spart extrem mit Beschreibungen der Gegenstände und Orte. Nur die schönen langen Beine mancher Damen werden fein beschrieben. Damit kann man als Leser aber nix anfangen.

Mit Müh und Not gebe ich Todesbrut einen Stern. Ich hätte auch null vergeben können, aber letztendlich habe ich es ja auch gelesen (Auch, wenn ich die letzten 50 Seiten mehr schlecht als recht überflogen habe). Das Einzige was mich wirklich gereizt hat waren die Handlungsorte und die Tatsache, dass ich sie kenne. Todesbrut wird wohl mein erstes und letztes Buch von Klaus-Peter Wolf sein. Seine Ostfriesenkrimis interessieren mich ja sowieso nicht und wenn alle anderen, möglicherweise noch folgenden Thriller in der Art wie Todesbrut sind, dann lohnt es sich für mich absolut nicht meine Zeit damit zu verschwenden. Sehr schade eigentlich, aber da kann man wohl nix machen.

von Sally am Freitag, 29 Oktober, 2010 um 13:46 Uhr
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» Invalidensally meldet sich ab

Geschrieben von Sally am Samstag, 23 Oktober, 2010 | 548 views. | 12 Kommentare

[wehklag]
Ich bin 22 Jahre alt, 21 Jahre ohne Operation. War ich immer stolz drauf. Vor ein paar Monaten dann hatte ich meine erste (kleine) OP mit Vollnarkose, von der ich dachte, dass sie erstmal lange Zeit die erste und letzte sein wird.
Die letzte Woche hatte ich extreme Schmerzen am Steißbein, bzw eher am unteren Rücken, dort, wo man sich immer anlehnt, drauf liegt, was sich beim Laufen bewegt. Ich konnte nicht laufen, nicht stehen, nicht sitzen nicht liegen. Gar nichts. Das wird nun nächste Woche operiert, diesmal werd ich im Krankenhaus bleiben müssen und es wird mich ein paar Wochen auf Trab halten, denn die Wunde muss offen bleiben. Also wieder essig mit sitzen, stehen laufen und liegen. Da werd ich wohl keine Lust haben zu bloggen, wenn ich es mal geschafft habe kurze Zeit schmerzfrei zu sitzen. Deswegen melde ich mich nun erstmal ab. Über Twitter werd ich sicher hin und wieder mal was schreiben und zu lesen versuche ich auch, aber mehr werd ich dann wohl erstmal nicht hinkriegen.
Bis dahin, machts gut ihr Lieben *044*
[/wehklag]

von Sally am Samstag, 23 Oktober, 2010 um 19:00 Uhr
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» Lesestatistik 2011 in Planung

Geschrieben von Sally am Freitag, 15 Oktober, 2010 | 837 views. | 20 Kommentare

Letztes Jahr habe ich meine Lesestatistik für das Jahr 2010 vorgestellt und sie ist bisher ziemlich erfolreich gewesen, jedenfalls habe ich viel Resonanz bekommen. Viele eMails, Kommentare und Tweets. 1510 mal wurde sie bis zu diesem Zeitpunkt runtergeladen. Das ist ja schonmal was *010* Wenn sie auch nur von halb so Vielen benutzt wird, dann hat es sich ja mehr als gelohnt. Für 2011 möchte ich auch wieder eine Lesestatistik erstellen im Stile von 2010, aber diesmal möchte ich euch fragen, was ihr im nächsten Jahr in der Statistik sehen wollte. Vielleicht fällt ja jemandem etwas ein, was man noch einbauen oder auflisten könnte? Was fehlt euch in der Statistik? Was muss da unbedingt noch rein? Schreibt mir entweder einen Kommentar, oder gerne auch eine eMail an  (Die bekomm ich ja so gerne *045* )

von Sally am Freitag, 15 Oktober, 2010 um 21:02 Uhr
In den Kategorien: Blog

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» Susan Beth Pfeffer – The Dead & The Gone

Geschrieben von Sally am Donnerstag, 14 Oktober, 2010 | 1337 views. | Keine Kommentare


Originaltitel: The Dead & The Gone
Genre: Endzeit, Jugendbuch
Reihe: Last Survivors Band: 2
Erscheinungsdatum: 18. Januar 2010
Seiten: 336
Verlag: Graphia Books
ISBN: 978-0547258553
Preis: 5,90€
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Klappentext: Susan Beth Pfeffer’s Life as We Knew It enthralled and devastated readers with its brutal but hopeful look at an apocalyptic event–an asteroid hitting the moon, setting off a tailspin of horrific climate changes. Now this harrowing companion novel examines the same events as they unfold in New York City, revealed through the eyes of seventeen-year-old Puerto Rican Alex Morales. When Alex’s parents disappear in the aftermath of tidal waves, he must care for his two younger sisters, even as Manhattan becomes a deadly wasteland, and food and aid dwindle.

Rezension: Ein Asteroid trifft den Mond und wirft ihn aus seiner Umlaufbahn. In Folge dessen spielen die Gezeiten verrückt, es gibt Tsunamis, Erdbeben, Vulkanausbrüche und die Menschheit muss um ihr Leben kämpfen. Mitten in New York City wird Alex Morales aus seinem alltäglichen Leben gerissen und ist nun verantwortlich für seine zwei jüngeren Schwestern Briana und Julie. Ihre Mutter arbeitet in einem Krankenhaus in Queens und meldet sich nicht, ihr Vater ist auf der Beerdigung ihrer Oma in Puerto Rico und Carlos, der große Bruder bei den Marines, irgendwo auf der anderen Seite des Landes stationiert. Nun muss Alex für seine Schwestern sorgen, aber das wird in New York City immer schwieriger.

The Dead & The Gone ist total vergleichbar mit Die Welt wie wir sie kannten/Life as we knew it. Nicht nur, dass die beiden Bücher zur gleichen Zeit spielen, nämlich kurz bevor und nach dem Einschlag des Asteroiden in den Mond und der daraus resultierenden Verschiebung der Mondumlaufbahn, die Autorin hat die Ereignisse auch in diesem Buch sehr realistisch und keineswegs übertrieben dargestellt. Wie auch in Die Welt wie wir sie kannten passiert nicht besonders viel Aufregendes. Man begleitet Alex Morales, einen sehr religiösen, pflichtbewussten 17jährigen Jungen durch ein New York City, das langsam zerfällt und zu einem Ort wird, an dem nur noch die Ratten überleben können. Alleine die alltäglichen Sachen, die Alex nun tun muss um zu überlegen sind ausreichende Unterhaltung für ein spannendes Endzeitbuch.

Wenn ich Die Welt wie wir sie kannten und The Dead & The Gone letztendlich haargenau miteinander vergleiche gefällt mir The Dead & The Gone definitiv besser. Endzeitszenarien sind in großen Städten, in denen die Menschen häufiger aufeinander treffen sehr viel spannender und ergiebiger. Alex hat viele andere Probleme, die die Protagonisten in Die Welt wie wir sie kannten nicht haben. Er hat keinen großen Vorrat an Lebensmitteln, muss also täglich los um für sich und seine Schwestern Nahrung zu besorgen, die mit der Zeit immer knapper und knapper wird. Zeitgleich findet noch immer die Schule statt, für die er zu lernen hat und den Unterricht besuche muss, denn Alex will sein Stipendium nicht leichtfertig aufs Spiel setzen. Seine Sorge um seine verschwundene Familie, seine Mutter, Vater und den Bruder macht sein Leben zu dieser Zeit nicht einfacher. Alles in Allem ist The Dead & The Gone einfach spannender, interessanter, auch wenn sich die beiden Bücher letztendlich vom Grundgerüst her sehr ähneln.

Was mich dazu verleitet hat dem Buch einen Stern mehr als seinem Vorgänger zu geben war einfach, dass es hier mehr “Oh mein Gott, das ist jetzt nicht wahr”-Momente hatte, die den Leser kurz schlucken ließen. Das hat das Buch noch ein ganzes Stück lesenswerter und spannender gemacht.

» Kathryn Lasky – Die Legende der Wächter: Die Entführung

Geschrieben von Sally am Dienstag, 12 Oktober, 2010 | 2753 views. | 10 Kommentare


Originaltitel: Guardians of Ga’Hoole: The Capture
Genre: Jugendbuch, Tierfantasy
Reihe: Guardians of Ga’Hoole/Legende der Wächter Band: 1
Erscheinungsdatum: Oktober 2010
Seiten: 288
Verlag: Ravensburger
ISBN: 978-3473368075
Preis: 14,95€
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Klappentext: Der junge Schleiereulerich Soren wird von einer fremden Eule in die St. Ägolius-Anstalt verschleppt, die kleine Eulen zu finsteren Zwecken ausbildet. Doch Soren kann mit seiner neuen Freundin, dem Elfenkauz Gylfie, fliehen.

Rezension: Die Schleiereule Soren wird noch bevor er richtige Flugfedern entwickelt hat aus dem Nest gestoßen und prompt von anderen Eulen entführt. Sie bringen ihn in das St. Ägolius Internat, eine eulenunwürdige, zerklüftete Landschaft wo er fortan für andere Eulen arbeiten muss und vom Mond mondwirr gemacht wird. Dort lernt er die junge Elfenkauzin Gylfie kennen. Die beiden widersetzen sich den strengen Regeln von St. Ägolius und schmieden Fluchtpläne. Doch sich Skench, der Ablah-Generalin des Internats und ihren Gehilfen Spoorn, Jatt und Jutt entgegen zu stellen ist mehr als gefährlich.

Auf Legende der Wächter bin ich durch den Film-Trailer aufmerksam geworden, den ich bei einem Trailerstreifzug auf youtube entdeckt habe. Der Trailer hat mich sehr beeindruckt. Nicht nur die Bilder, auch die Geschichte fand ich interessant, also habe ich mal ein wenig gegooglet und erfahren, dass der Film auf einer Buchreihe basiert, die vor einigen Jahren von Kathryn Lasky geschrieben wurde. Zum Erscheinen des Filmes am 14. Oktober 2010 erschienen in Deutschland anfang Oktober auch die ersten drei Bände der 16teiligen Reihe in Deutschland, die auch die Grundlage zum Film sind. Die Entführung ist der erste Teil.

Nur weil es sich bei den Protagonisten um Eulen handelt sollte man Die Legende der Wächter nicht unterschätzen. Eulen sind zwar eher unkonventionell, aber die Warrior Cats Reihe von Erin Hunter in der es um Katzen geht ist bisher auch in Deutschland sehr beliebt. Wo Warrior Cats noch in der Gegenwart spielt, wie wir sie kennen ist Die Legende der Wächter aber ein komplettes Fantasybuch mit einer eigenen Welt, ohne Menschen, ohne Städte in der die Eulen die Bewohner sind.

Das Buch ist sehr angenehm geschrieben. Es lässt sich leicht lesen, ist schön ausgeschmückt und ziemlich “eulengerecht”.  Häufiger treten Begriffen wie Gewölle und Muskelmagen auf und die Eulen feiern ihr “erstes Fell”, “erstes Fleisch”, “erste Knochen” etc. Das lässt das Buch recht liebevoll erscheinen und es passt einfach super hinein.

Trotzdessen, dass es sich bei Legende der Wächter um ein Kinder/Jugendbuch handelt, ist es stellenweise schon ein wenig brutal. Das hat mich ziemlich gewundert. Es werden Eulen versklavt, ihnen werden zur Strafe die Federn ausgerissen, sie werden zerfetzt und sogar gefressen. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass es teilweise so ausartet, aber so wird dem Leser die Brutalität der St. Ägolius Eulen dargestellt.

Mir hat Die Legende der Wächter: Die Entführung sehr gut gefallen und Fans der Tierfantasy (Warrior Cats, Sielberflügel Trilogie…) oder Eulenliebhaber ist das Buch, bzw die Reihe, oder der Film mit Sicherheit auch eine schöne Abwechslung. Ich freue mich schon auf Band 2, den ich sicher bald ordern werde. Ich will ja wissen, wie es weitergeht mit Soren, Gylfie, Morgengrau und Digger.

Der Film Die Legende der Wächter erscheint am 14. Oktober 2010 in den deutschen Kinos

von Sally am Dienstag, 12 Oktober, 2010 um 17:55 Uhr
In den Kategorien: Buchrezensionen

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