Der Pfahl
Rezension zu "Der Pfahl" von Richard Laymon. Obligatorische fünf Sterne für eine perfekte Grusel- Horrorunterhaltung.
The Help
Rezension zu "The Help" von Kathryn Stockett. Ein wunderbarer, sehr lesenswerter Roman über drei mutige Frauen.
The World According To Clarkson
Rezension: "The World According To Clarkson" von Jeremy Clarkson. 5 Sterne im Austausch für viele Lacher.
Pirates!
Rezension von "Pirates!" von Celia Rees. ReRead eines absolut lesenswerten Jugendromanes.
Vom anderen Ende der Welt
Rezension von "Vom anderen Ende der Welt" von Liv Winterberg. Ein etwas schwacher, aber durchaus lesenswerter, historischer Roman
Geschrieben von Sally am Freitag, 18 Dezember, 2009 | 659 views. | 2 Kommentare
(Plattdeutsch: Schnee in Ostfriesland)
Ich habe ja vor einigen Tagen um eine Schneewolke gebeten, die vielleicht ein netter Leser entbehren könnte. Berit hat uns hier in Ostfriesland eine ziemlich dicke Wolke geschickt, die uns 2 Tage lang Schnee gebracht hat. Ich hab mich mal auf den Weg gemacht und ein paar Fotos geschossen. Leider nur mit meiner Handykamera.
Das ist die Haneburg, durch dessen Park ich auf dem Weg nach Hause gegangen bin. Mit all dem Schnee war es da wirklich sehr schön:
Ich war ganz froh, dass ich an diesem Tag zu Fuß unterwegs war. Durch den Straßenverkehr hätte ich mich nur ungern gequält, vorallen, da die Stadt Leer offensichtlich irgendwie vergessen hat die Straßen zu räumen und zu streuen. Zwar waren meine Haare gefroren, als ich 30 Minuten später zuhause ankam, aber das wars auf alle Fälle wert
Vielen Dank für deine Wolke Berit
von Sally am Freitag, 18 Dezember, 2009 um 17:59 Uhr
In den Kategorien: Alltag,Fotos
Geschrieben von Sally am Dienstag, 15 Dezember, 2009 | 723 views. | 2 Kommentare
Jennifer Donnelly – Die Winterrose
India kannte nur ein Ziel, sie wollte eine erfolgreiche Ärztin werden. Dann begegnete sie Sid Malone. Und plötzlich war es India gleichgültig, daß sie Verbotenes tat. Daß sie ihre Verlobung mit dem ehrgeizigen Parlamentsabgeordneten Freddie Lytton aufs Spiel setzte, um sich endlich ihrer Liebe zu Sid hinzugeben. Doch es war ein Spiel mit dem Feuer, denn Sid war ein gejagter Gangsterboß aus dem berüchtigten Londoner Armenviertel Whitechapel – und zu seinen Todfeinden gehört Freddie Lytton. ISBN: 978-3492252812 | Amazon
Nachdem ich Metro 2033 nun beendet habe, habe ich keine Ahnung, was ich jetzt lesen soll. Ich habs mit Das Spiel von Stephen King versucht und es nach dem ersten Kapitel erstmal wieder abgebrochen, weil es todeslangweilig war. Danach nahm ich mir Letzte Welten von Steven Heighton aus dem Regal…und entschied mich dann doch wieder dagegen. Nun versuche ich es mal mit Die Winterrose von Jennifer Donnelly nachdem ich Die Teerosewirklich sehr gut fand. Ich hörte die Winterrose soll noch besser sein. Ich hoffe ich halte das jetzt mal durch… sonst würde mir nichts einfallen, das ich gerne lesen würde…
von Sally am Dienstag, 15 Dezember, 2009 um 21:29 Uhr
In den Kategorien: Ich lese...
Geschrieben von Sally am Montag, 14 Dezember, 2009 | 1444 views. | 8 Kommentare
Originaltitel: Метро 2033 Genre: Science Fiction, Horror, Endzeit Reihe: Metro Reihe Band: 1 Erscheinungsdatum: 3. November 2008 Seiten: 784 Seiten Verlag: Heyne
ISBN: 978-3453532984
Preis: 14,00€ Amazon
Inhalt: Es ist das Jahr 2033. Nach einem verheerenden Krieg liegen weite Teile der Welt in Schutt und Asche. Moskau ist eine Geisterstadt, bevölkert von Mutanten und Ungeheuern. Die wenigen verbliebenen Menschen haben sich in das weit verzweigte U-Bahn-Netz der Hauptstadt zurückgezogen und dort die skurrilsten Gesellschaftsformen entwickelt. Sie leben unter ständiger Bedrohung der monströsen Wesen, die versuchen, von oben in die Metro einzudringen … Dies ist die Geschichte des jungen Artjom, der sich auf eine abenteuerliche Reise durch das U-Bahn-Netz macht, auf der Suche nach einem geheimnisvollen Objekt, das die Menschheit vor der endgültigen Vernichtung bewahren soll.
Rezension: Wow! Nach diesem knapp 800 Seiten starkem Wälzer bin ich völlig überwältigt. Als ich Metro 2033 vor ungefähr einem halben Jahr gekauft und auch angelesen habe, musste ich es direkt nach dem ersten Kapitel wieder abbrechen, weil es mich endlos gelangweilt hat. Hätte ich mal durchgehalten, dann wäre mir dieses äußerst spannende und lesenswerte Buch schon vorher ein gewaltiger Begriff gewesen.
Das Buch beginnt mit der, bei einem solchen Roman obligatorischen Einleitung. Mehrere Männer, die ihre Wache abzuleisten haben sitzen um ein Feuer und unterhalten sich über die neusten Vorkommnisse in der Moskauer Metro, in der sie seit nunmehr 15 Jahren leben müssen. Dem Leser wird die sehr komplexe Lage der Metro und die Machtverteilung, sowie die politischen Gesinnungen der einzelnen Stationen nahe gebracht. Dabei muss sich der Leser auch noch mit den komplizierten Namen der Stationen herumschlagen, wie die Ochotny Rjad, der Turgenewskaja, Tschistyje prudy oder der Krasnopresnenskaja und nebenher sollte man auch mal die vorne und hinten liegenden Karten zu rate ziehen und diese Stationen suchen, um einen geordneten Überblick über die Metro zu haben. Belohnt wird der Leser allerdings mit einigen, ziemlich gruseligen Erzählungen über Menschen, die einfach in den Tunneln verschwunden sind, oder über Mutanten, die man nur die Schwarzen nennt, die von der Botanitscheski Sad, eine Station vor der WDNCh, in der die Reise von Artjom beginnt, in die Station eindringen und die Bewohner in Aufruhr und Angst versetzen. Wenn man über diesen Anfang hinweg ist und Artjom auf seiner Reise durch die Metro begleitet, dann liegt ein unglaublich spannender Endzeitroman vor einem, der sich für Fans dieses Genres sehr zu lesen lohnt.
Artjom ist ein 20 jähriger junger Mann, der den Großteil seines Lebens in der Moskauer Metro auf der Station WDNCh verbracht hat. Vor 15 Jahren explodierten dort oben Atombomben und machten das Leben in der total zerstörten Megastadt Moskau unmöglich. Die Menschen zogen sich in die einigermaßen sicheren Metro zurück und bauten sich dort ein neues Leben auf. Nach vielen Jahren der Strahlung entwickelten sich auf der Oberfläche neue Arten und Formen des Lebens, die eine Bedrohung für die Metro dastellen. Hin und wieder gelangen Mutanten und andere Wesen in die Metro und verbreiten Angst, Schrecken und den Tod. Als eines Tages vermehrt außergewöhnliche Mutanten, die “Schwarzen” auf der WDNCh auftauchen und der Widerstand zusammen zu brechen droht, macht Artjom sich auf den Weg um etwas zu unternehmen und um seine geliebte Heimatstation und die gesamte Metro von diesen Wesen, die die nächste Stufe der Evolution sein könnten und den Menschen an der Spitze der Schöpfung ablösen würden zu befreien, denn immerhin war es Artjom, der in jugendlichem Leichtsinn die Tore zur Metro geöffnet hat, nur um einen Blick auf das zerstörte Moskau zu werfen.
Das Buch übertrifft alles, was ich je gelesen habe in Sachen Stimmung und Atmosphäre. Man ist sofort gebannt von der Geschichte um die Metro und man gruselt sich unweigerlich an sehr vielen Stellen im Buch. Dmitry Glukhovsky hat die Begabung dem Leser eine vollkommen neue, bzw sehr stark veränderte Welt in wenigen Sätzen real und glaubwürdig offen zu legen. Er fordert einen dadurch sehr stark auf das Buch weiter zu lesen, selbst, wenn es gerade einen Hänger hat.
Hänger hat das Buch leider viele, vorallem auf den ersten 300 Seiten (Und 300 Seiten sind für viele schon ein komplettes Buch). Wenn Menschen aus unerfindlichen Gründen in den Tunneln der Metro verschwinden, dann ist das anfangs vielleicht noch sehr spannend, aber wenn auf 300 Seiten immer nur Menschen verschwinden und verschwinden und verschwinden, ohne, dass der Leser erfährt warum das so ist, dann fragt man sich wirklich, warum dem Autor bei einer so gewaltigen Welt mit so vielen Möglichkeiten nichts besseres eingefallen ist. Man muss einfach nur verbissen durchhalten und die 300 Seiten Grenze überschreiten und dann interessieren einen die verschwundenen Menschen nicht mehr, dann ist es einem fast egal, was dort in der Metro passiert, weil es für den Leser dann nämlich an die Oberfläche geht und dort passiert genau das, was der Leser lesen will und das Buch verliert seine Spannung bishin zum Ende kaum noch.
Die Charaktere sind auch auf den ganzen 800 Seiten eher farblos gehalten und bis auf Artjom sollte man sich besser mit keinem der anderen Protagonisten anfreunden, daran hat man nämlich meist keine lange Freude. Artjom, den man von vorne bis hinten begleitet bleibt aber immer nur ein kleines Licht. Er ist einem sympathisch, aber man erfährt nicht viel über ihn, er bleibt einfach farblos und man möchte meinen nur das “Mittel zum Zweck”. Frauen gibt es in diesem ganzen Buch übrigens fast keine. Obwohl durchaus Frauen in der Metro leben haben diese im Buch wohl keine großartige Bedeutung. Wenn man alles, was mit einer Frau zu tun hat zusammen schreiben würde, dann hätte man ungefähr 2 von 800 Seiten. Lara Croft Action ist da also nicht in der Metro. Ich bin nicht unbedingt schockiert desswegen. Frauen haben mir da nicht unbedingt gefehlt.
Diese angesprochenen 300 Seiten und das viele drumherum Gerede in diesem Buch verleiten mich zum Abzug des einen Sternes. Alles Andere ist so lesenswert und spannend, dass ich es dennoch jedem empfehlen würde. Man muss eben einfach anfangs nur eisern durchhalten und man wird mit viel Spannung, Atmosphäre und einem sehr bedrückendem und überraschendem Ende belohnt.
Dmitry Glukhovsky hat Metro 2033 übrigens weiter geschrieben und im Oktober 2009 erschien in Deutschland der zweite Teil der Reihe: Metro 2034, der auch schon in meinem Regal steht und dringend gelesen werden möchte.
von Sally am Montag, 14 Dezember, 2009 um 17:57 Uhr
In den Kategorien: Buchrezensionen
Geschrieben von Sally am Sonntag, 13 Dezember, 2009 | 931 views. | 5 Kommentare
Es wird kälter in Deutschland und hier und da schneit es bereits. Nur nicht in Ostfriesland. Hier regnets nur…und heute Morgen hat mich die Sonne beinahe erblinden lassen. Nicht akzeptabel. Wer schickt eine Schneewolke gen Ostfriesland?
Ich möchte Biber-Liebesbekundungen nicht mehr an die feuchte Autoscheibe malen, sondern in den Schnee
von Sally am Sonntag, 13 Dezember, 2009 um 21:43 Uhr
In den Kategorien: Alltag,Fotos
Geschrieben von Sally am Montag, 7 Dezember, 2009 | 1495 views. | 15 Kommentare
Snoopy hat sich mittlerweile sein feines weiß/graues Winterfell zugelegt und sieht nun aus wie eine dicke, etwas schmutzige Schneekugel Das Ganze sieht dann so aus:
So sieht er übrigens aus, wenn er nicht sein Winterfell trägt (Vielleicht erkennt man keinen allzu großen Unterschied, aber wenn plötzlich ein vormals grau/brauner Hamster weiß ist, dann merkt man das):
btw. was passiert eigentlich mit weißen Hamstern, wenn die ihr Winterfell kriegen? Werden die durchsichtig?
von Sally am Montag, 7 Dezember, 2009 um 22:45 Uhr
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Geschrieben von Sally am Sonntag, 6 Dezember, 2009 | 866 views. | 5 Kommentare
Originaltitel: The Twilight Saga: New Moon Premiere: 20. November 2009 (USA) Dt. Start: 26. November 2009 Genre: Romance, Fantasy, Literaturverfilmung Laufzeit: 131 Minuten FSK: ab 12 Jahren Regie: Chris Weitz Drehbuch: Stephenie Meyer, Melissa Rosenberg Darsteller: Kristen Stewart (Bella Swan), Robert Pattinson (Edward Cullen), Taylor Lautner (Jacob Black), Ashley Greene (Alice Cullen), Peter Facinelli (Dr. Carlisle Cullen), Elizabeth Reaser (Esme Cullen), Kellan Lutz (Emmett Cullen), Nikki Reed (Rosalie Hale), Jackson Rathbone (Jasper Hale), Bronson Pelletier (Jared), Alex Meraz (Paul), Kiowa Gordon (Embry Call), Billy Burke (Charlie Swan), Chaske Spencer (Sam Uley), Edi Gathegi (Laurent)
Inhalt: Anders als erhofft finden die jungen Liebenden Bella Swan und Vampir Edward Cullen keine Ruhe. Die Zweisamkeit und die Nähe zu den Vampiren ist vor allem für Bella eine große Gefahr. Deswegen beschließt Edward, sie zu verlassen und zu verschwinden. Bella ist völlig am Boden zerstört, doch findet sie bald Halt bei ihrem indianischen Jugendfreund Jacob Black. Damit ist die Gefahr allerdings noch nicht gebannt und so findet sich Bella bald zwischen den Fronten eines Kampfes zwischen Vampiren und Werwölfen wieder.
Trailer:
Rezension: Für die ganzen Fangirlies, die sicher heulen werden, weil das hier ja so fürchterlich ungerecht ist und soooo blöd , dass andere Leute ihren Edwardschnuckiputzi schrecklich finden, tut es mir ja echt wahnsinnig leid, aber ich fand New Moon rein gar nicht berauschend. Eher im Gegenteil. Zum Einschlafen ist dieser Film sicher ganz gut geeignet.
Ich bewerte diesen Film nicht hauptsächlich als Literaturverfilmung, denn ich habe das Buch nicht komplett lesen können, weil es mich irgendwann so dermaßen genervt und aggressiv gemacht hat, dass ich es letztendlich in der hinterste Ecke meines Bücherregals begraben habe und es dort hoffentlich auch nicht wieder raushole. Obwohl ich sagen muss, dass die Verfilmung bis zu dem Punkt, als ich das Buch abgebrochen habe angemessen und nahe an der Vorlage war. Sowas ist schon wichtig bei einem Film, der auf einem Roman beruht.
Der Anfang von New Moon war ok. Ich konnte mich recht schnell in die Geschichte einbringen und war wieder mitten drin, obwohl ich Twilight das letzte Mal damals im Kino gesehen habe und das Buch ungefähr zur selben Zeit beendet hatte. Er war auch spannend, jedenfalls habe ich mich nicht so unglaublich gelangweilt wie zum Schluss. Die Emotionen, die Bella verspürt, als Edward und die Cullens sie verlassen kommen im Film sehr gut rüber. Nicht durch das schauspielerische Talent von Kristen Stewart, sondern eher durch die vielen Szenen, in denen sie einfach nur ins leere starrt und die Albträume, die sie Nacht für Nacht quälen. Als sie herausfindet, dass sie Edward sehen kann, wenn sie ihr Leben aufs Spiel setzt schwankt sie zwischen tiefer Trauer und unglaublich dämlicher Lebensmüdigkeit. Irgendwann nervte mich als Zuschauer dieses Wechselbad. Ich kann mir ja vorstellen, dass man sich schlichtweg beschissen fühlt, wenn man seine große Liebe verliert (Meine große Liebe habe ich zwar noch nicht verloren und wenn ich kleinere Lieben verloren habe, war ich eher wütend und fragte mich, warum ich mit sojemandem meine Zeit verplempert habe), aber wie charakterlos und naiv muss ein Mensch sein, dass er Monate und Monate nur trauert, Freunde vernachlässigt und solche Aktionen veranstaltet? Man kann doch echt übertreiben.
Was die schauspielerischen Leistungen anbelangt muss ich mich wirklich mal über Kristen Stewart beschweren. Eine gute Schauspielerin ist sie nicht. Ihre Mimik und ihre Gestik wirken viel zu häufig ungeschickt und lassen mich eher lachen, als die Figur zu verstehen, die sie verkörpert. Ausserdem ist es manchmal wirklich schrecklich nervig, dass sie ständig ihren Mund geöffnet hat. Robert Pattinson kauft man den hin und hergerissenen Vampir wohl ab, aber eine Glanzleistung sieht auch anders aus. Gefreut habe ich mich über die (wenn auch kleine) Rolle, die mit Dakota Fanning besetzt wurde, auch wenn sie in ihrer spärlichen Rolle der Jane nicht besonders glänzen konnte; Ich mag sie ganz gerne. Und Ashley Greene als Alice Cullen war mir ebenfalls durchweg sympathisch. Über Taylor Lautner und seine Werwolfkumpels möchte ich mich nur so weit äußern, dass sie gut daran taten ihre Hemden auszuziehen, weil man dann von gewissen Defiziten in ihrem Schauspiel abgelenkt war, auch, wenn es mehr als lächerlich war, dass sie die ganze Zeit oben ohne durch die Gegend gerannt sind.
Wo der Anfang noch spannend war, wurde es zum Ende hin immer langweiliger und langweiliger und langweiliger, bis ich mir wünschte, dass dieser Film endlich, endlich vorbei wäre. Die Zusammenkunft mit den Volturi sollte sicher spannend und faszinierend für den Zuschauer sein, ich fand es öde und möchte da den Mann zitieren, der vor mir saß und sich mit seinen zwei Freunden, die auch von ihren Frauen gezwungen wurden den Film zu sehen, köstlich über den Film amüsiert haben: “War ja klar. Drei offensichtlich homosexuelle Vampire mit beschissenen Frisuren haben das Sagen”.
Die Special Effects und die Visual Effects des Filmes waren ok. Besonders gefallen haben mir die Wölfe. Die waren richtig gut und faszinierend, beinahe auch gruselig dargestellt. Den Soundtrack fand ich einfach nur schrecklich, dafür ist positiv zu erwähnen, dass die Drehorte gleich geblieben sind (Was ja nicht mehr unbedingt üblich ist in Fortsetzungen) und dass diese Drehorte wirklich sehenswert sind.
Worüber ich mich ausnahmsweise nicht äußern will ist die altmodische und prüde Einstellung des Filmes und die fragwürdige Ideologie der Autorin Stephenie Meyer. Das haben schon andere ganz hervorragend gemacht und dort schließe ich mich an.
Die zwei Sterne, die ich dem Film gebe sind letztendlich aber gute Sterne für die offensichtlich gelungene Umsetzung von Buch zu Film, die Spannung am Anfang und das Beibehalten alter Schauspieler, Drehorte und Requisiten, aus dem ersten Teil (Den ich persönlich übrigens besser fand). Ich werde mir die nächsten Teile der Reihe aber auch in Filmform antun, den nun habe ich immerhin auch schon Teil 2 gesehen, da kann ich die anderen Beiden auch noch aushalten (Und es braucht auch keiner schnippisch zu fragen warum ich das tue, wenn ich die Filme/Bücher doch nicht mag. Ich tus einfach, weil ich es kann und weil es meine Entscheidung ist). Ein Fan von Twilight oder gar von Stephenie Meyer (Die, wie ich finde ganz schrecklich schreibt) werde ich aber ganz bestimmt nicht. Für Twilight Fans muss dieser Film ja was ganz was Tolles sein. Für Leute, die sich gerne was anspruchsvolles im Kino ansehen möchten und dabei nicht ihr Hirn an der Popcorntheke zurücklassen wollen ist New Moon allerdings rein gar nichts. Auch eine Literaturverfilmung kann nicht gut sein, wenn die Vorlage so mies ist.
von Sally am Sonntag, 6 Dezember, 2009 um 00:57 Uhr
In den Kategorien: Filmreviews