» [Stöckchen] Ein Buch, das…

Geschrieben von Sally am Sonntag, 19 Juni, 2011 | 425 views. | Ein Kommentar

Es ist mal wieder Zeit für ein Stöckchen. Dieses hier hab ich bei CatBooks gefunden und mir ganz frech mal gemopst *033*

… dich zum lachen gebracht hat.
Mein Humor ist leider ganz ganz schlecht, darum kann ich bei witzigen Büchern einfach nicht lachen und deswegen lese ich auch keine *055*

… dich zum weinen gebracht hat.
Ich bin humorlos und leider auch emotionslos, denn bei Büchern kann ich auch nicht weinen. Nur bei Harry Potter und die Heiligtümer des Todes habe ich ein paar Mal geheult wie ein Schlosshund. Um das Kapitel The Princes Tale/Die Geschichte des Prinzen herum flossen wohl die meisten Tränen, sowie im allerletzten Kapitel, einfach nur, weil ich todunglücklich war, dass Harry Potter zuende ist *025*

… dich nachdenklich gemacht hat.
Hm…schwer. Einige Bücher haben bisher einen gewissen Eindruck bei mir hinterlassen und ich musste auch, nachdem ich das Buch geschlossen hatte über das Gelesene nachdenken aber keines hat mich wirklich, wirklich auf Dauer nachdenklich gemacht.

… dich nicht los gelassen hat.
Das war definitiv Terror von Dan Simmons. Ich hätte nicht gedacht, dass mich das Buch so dermaßen in den Bann zieht.

…  dich total enttäuscht hat.
In letzter Zeit war das wohl Dark Mountain von Richard Laymon. Normalerweise finde ich ja wirklich alles gut, was von Richard Laymon kommt, aber dieses Buch hat mich ziemlich enttäuscht. Ausserdem hab ich damals viel von Die Wahrheit über Alice erwartet, weil viele viele Leute das Buch in den Himmel gelobt hatten. Ich hingegen fand es total mistig, langweilig, bescheuert und absolut naiv.

… dich überwältigt hat.
Hm… da fällt mit wohl nichts ein. Überwältigen einen nicht irgendwie alle Bücher, die man richtig gut findet?

… dich positiv überrascht hat.
Drood von Dan Simmons. Drood war damals nur ein Frustkauf und eigentlich gedacht, ich würde es niemals bis zum Ende durchlesen, sollte ich es jemals lesen, weil mich der Inhalt nicht wirklich interessiert hat. Gleichzeitig fand ich aber, wie ich bereits erwähnte Terror vom selbigen Autor wahnsinnig gut und als ich dann doch irgendwann mit Drood anfing war ich vollkommen überrascht, dass es mir, neben ein paar Abzügen, die ja bei einem Buch mit knappen 1.000 Seiten nicht ausbleiben, doch so gut gefallen hat.

… du nicht beenden wolltest, weil es so gut war.
Wieder Terror, von Dan Simmons. Ich hätte das Buch noch jahrelang weiterlesen können, ohne das mir langweilig geworden wäre.

… du nicht aus der Hand legen konntest.
Soweit ich mich erinnern kann fand ich vor einigen Jahren Dämon von Matthew Delaney sehr, sehr spannend und konnte es nicht hin und wieder unterbrechen.Ich glaube heutzutage würde mich das Buch nicht mehr so fesseln, aber damals war es wahnsinn! Ausserdem hab ich immer sehr viel Spaß mit den Büchern der Rachel Morgan Reihe von Kim Harrison und würde auch jedes Buch in einem Rutsch durchlesen, wenn ich mich nicht immer dazu zwingen würde es nicht zu tun (Immerhin will ich ja auch etwas länger was davon haben *033* ).

… du abgebrochen hast.
Das letzte Buch, das ich abgebrochen habe war Im Land der weißen Wolke von Sara Lark, weil bis auf langweiliges Gerede gar nichts passierte und mich das Buch dann ziemlich schnell gelangweilt hat. Ausserdem habe ich Lycidas von Christoph Marzi abgebrochen. Zwei mal. Einfach, weil ich irgendwie nicht mit den Charakteren warm wurde und sie mir gehörig auf die Nerven gingen.

… du eigentlich nie lesen wolltest.
Da fällt mir spontan die Bis(s) Reihe ein. Nachdem ich den ersten Film im Kino sah habe ich mir den ersten Band gekauft und ihn auch gelesen, obwohl ich eigentlich nicht so großes Interesse daran hatte. Den zweiten Band hab ich dann aber relativ schnell wieder abgebrochen und in die unendlichen Tiefen meines Bücherregales verband und dort modert er nun vor sich hin, ohne Aussicht darauf nochmal gelesen zu werden. Edward und Bella sind nix für mich *033*

… du als letztes in der Schule gelesen hast.
Oh…das ist schon etwas länger her. Ich war leider immer in den Klassen, die sich standhaft gegen Literatur im Unterricht gewehrt haben *026* Dafür hasse ich euch immer noch! Ich glaube aber das letzte Buch war Roman eines Schicksallosen von Imre Kertesz und das fand ich ziemlich gut.

… auf deinem Nachttisch liegt.
Vom Winde verweht von Margaret Mitchell, weil ich es vermutlich als nächstes lesen möchte und Blogging Queen von Jutta Profijt, weil ich es gerade lese *033*

… du unbedingt als nächstes lesen möchtest.
Vom Winde verweht, denke ich. Da bin ich mir noch nicht ganz sicher. Möglicherweise ist mir auch nach Snow von Ronald Malfi.

Eigentlich werfe ich Stöckchen nicht so gerne weiter aber diesmal mach ichs ganz einfach mal und werfe es in Richtung Nine *007* von paperthin.de, damit sie was zu tun hat und ich was zu lesen *033*

von Sally am Sonntag, 19 Juni, 2011 um 14:48 Uhr
In den Kategorien: Stöckchen, Paraden & Challenges

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» [geSUBt] Von allem etwas

Geschrieben von Sally am Samstag, 18 Juni, 2011 | 351 views. | Ein Kommentar

Ich war heute spontan in Emden und habe dort auch eine Buchhandlung heimgesucht, in der Hoffnung noch den ein oder anderen Band der Jack Aubrey/Stephen Maturin Reihe von Patrick O’Brian ergattern zu können, denn ich habe gelesen, dass der Verlag die Produktion erstmal einstellen will und das ist für mich recht blöd, weil ich leider noch nicht alle Bände habe *036* Gefunden hab ich aber auch das hier:

Snow von Ronald Malfi
Amerikas mittlerer Westen schneit zu, und alle Flüge werden gestrichen. Für Todd Curry, einen geschiedenen Vater auf dem Weg zu seinem Sohn, ist das schlimm genug. Kurz entschlossen macht er sich mit drei anderen » Gestrandeten« im Auto auf den Weg durch die Kälte. Doch als sie einen zerlumpten und verletzten Anhalter mitnehmen, der sie schließlich in ein eingeschneites Städtchen führt, beginnt für ihn eine Odyssee des Grauens. Denn draußen im Schnee lauern SIE, und SIE haben immer Hunger…
ISBN: 978-3453528529

Snow steht schon eine etwas längere Zeit auf meiner Merkliste und heute sah ich es dann zufällig im Neuerscheinungen Regal. Ich hab nach den ganzen historischen und Liebesromanen schon irgendwie wieder lust auf einen blutigen Thriller und ich hoffe, dass ich da mit Snow ganz gut bedient bin. Der Inhalt hört sich jedenfalls ganz nach meinem Geschmack an.

Blogging Queen von Jutta Profijt
Stewardess Millie ist sauer: Kurz vor ihrem 30. Geburtstag macht eine schwere Ohrenentzündung sie für Wochen fluguntauglich. Die Geburtstagsparty in der Karibik fällt also flach. Als Trost darf Millie das luxuriöse Penthouse einer Freundin hüten und dabei auch das neu entworfene Programmdesign zur Erstellung eines Blogs testen. Schnell erkennt Millie, dass sie dabei endlich ihre geheime Leidenschaft für Mode, Styles und Trends ausleben kann. Aus dem Testlauf wird Ernst. Der Blog »Millie’s Magazine« schlägt ein wie eine Bombe, die Modewelt steht Kopf. Doch als plötzlich der attraktive Polizist Frank Stahl vor der Tür steht, der einen international gesuchten Betrüger auf Millies Blogfotos entdeckt hat, bekommt es Millie mit der Angst zu tun. Um ihr virtuelles Glamourleben aufrechtzuerhalten, verstrickt sie sich in immer wildere Lügengeschichten …
ISBN: 978-3423213066

Aus ersichtlichen Gründen finde ich das Thema bloggen ja schonmal sehr interessant und zu einem feinen, seichten Frauenroman kann ich hin und wieder auch nicht nein sagen *033*

Sieg der Freibeuter von Patrick O’Brian
Wegen seiner Verwicklung in einen Börsenskandal unehrenhaft aus der britischen Marine entlassen und aus der Liste der Vollkapitäne gestrichen, steht Jack Aubrey vor den Trümmern seiner glanzvollen Karriere auf See. Doch sein Freund, der wohlhabende Schiffsarzt Dr. Stephen Maturin, erwirbt Jacks Lieblingsschiff Surprise – ausgestattet mit einem Kaperbrief. Und während die Jagd auf feindliche Handelsschiffe alle Männer an Bord reich werden lässt, nutzt der verwegene Aubrey die Gunst der Stunde zu einer waghalsigen Mission gegen die Franzosen, die seine Ehre wieder herstellen soll …
ISBN: 978-3548282374

Ein POB Buch hab ich dann letztendlich doch noch gefunden (Neben zweien, die ich schon hab). Sieg der Freibeuter leider, leider mit dem komischen Cover der 2010er Ausgabe und nicht dem tollen gezeichneten von Geoff Hunt (Ich denke mal, dass es von Geoff Hunt ist). Aber darauf kann ich im Moment auch keine Rücksicht nehmen. Ich muss mich jetzt auf alles schmeißen, wo POB draufsteht und Jack Aubrey drin ist. Ich bin ja auch auf den Inhalt scharf *046*
Gemäß dem Fall jemand von euch Lesern hat zufällig POB Bücher rumliegen, die er nicht benötigt: Ich nehme sie gerne *033*

von Sally am Samstag, 18 Juni, 2011 um 17:33 Uhr
In den Kategorien: GeSUBt

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» Der letzte Harry Potter Trailer

Geschrieben von Sally am Freitag, 17 Juni, 2011 | 438 views. | 11 Kommentare

Heute Morgen um 1:00 Uhr in der Nacht wurde der allerallerallerletzte Trailer zu einem Harry Potter Film veröffentlicht. Nämlich der zweite offizielle Trailer zu Harry Potter und die Heiligtümer des Todes:

Ich finde den Trailer (mal wieder) groooßartig und ich hab einen Kloß im Hals *002* Bis zum Filmstart im Juli dauert es nichtmal mehr einen Monat und dann ist es vorbei *025*

von Sally am Freitag, 17 Juni, 2011 um 11:57 Uhr
In den Kategorien: Buchverfilmungen

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» Liv Winterberg – Vom anderen Ende der Welt

Geschrieben von Sally am Donnerstag, 16 Juni, 2011 | 705 views. | 2 Kommentare


Originaltitel: Vom anderen Ende der Welt
Genre: History
Reihe: / Band: /
Erscheinungsdatum: 1. Juni 2011
Seiten: 448
Verlag: dtv
ISBN: 978-3423248471
Format: Taschenbuch
Preis: 14,90€
Amazon

Mary Linley ist eine junge, wissbegierige Frau, die schon als kleines Mädchen mit ihrem Vater in der Natur nach interessanten Pflanzen und Tieren suchte. Ihr größter Traum ist es eine Botanikerin zu werden, so wie ihr Vater. Doch sie ist eine Frau und nach dem Tod ihres Vaters nimmt niemand sie ernst. Als sie verheiratet werden soll entscheidet Mary sich, ihr altes Leben zurückzulassen und ihren Traum zu verwirklichen. Sie geht, als Mann verkleidet an Bord der Sailing Queen, einem Schiff, dass die Welt umrunden und erforschen wird. Zusammen mit dem Botaniker Sir Carl Belham lebt sie ihren Traum, bis sie erkennt, dass sie sich in diesen Mann verliebt hat…

Von Büchern wie Vom anderen Ende der Welt gibt es meiner Meinung nach viel zu wenige. Ich finde solche historischen Seefahrerromane, in denen Frauen die Hauptrolle spielen großartig. Deswegen war ich auf den ersten 200 Seiten vollkommen begeistert und habe jede Seite von Vom anderen Ende der Welt genossen.

Zwar musste ich mich anfangs ein wenig an die eigensinnige Schreibweise gewöhnen. Liv Winterberg hat mit Sicherheit ein Talent zu schreiben, aber ihre Ausdrucksweise hat mich hin und wieder ein wenig stutzen lassen, dabei kann ich nicht mal richtig sagen, woran das liegt. Manche Szenen reißt sie blitzschnell herunter und man weiss kurzzeitig gar nicht, was nun los ist und was da gerade passiert. In anderen hält sie sich unglaublich auf. Hin und wieder nervt das ein wenig aber man gewöhnt sich dran. Was mir aber sehr sehr gut gefallen hat, ist, dass sie offenbar Ahnung hat, wovon sie da schreibt. Sie nutzt einige Fachbegriffe (Hinten im Buch befindet sich darum sogar ein Glossar) und beschreibt den Alltag an Bord sehr realistisch. Sowas finde ich gerade bei historischen Büchern ziemlich wichtig.

Der Plot ist einfach und eigentlich wäre das Buch in einem Satz komplett erzählt. Ein Großteil des Buches besteht aus der Schilderung des Alltages an Bord der Sailing Queen, was in den ersten 200 bis 250 Seiten noch wirklich spaß macht zu lesen beginnt leider im letzten Teil des Buches ein wenig langweilig zu werden. Zwischen den Kapiteln springt das Buch zwar mal von den Erzählungen von Mary zu Seth, einem Schiffsjungen an Bord der Sailing Queen, einem gewissen Landon Reed, der in London nach Mary sucht und Owahiri, einem Tahitianer, allerdings hätte man sich diese Passagen durchaus sparen können. Seths Geschichte ist noch einigermaßen interessant, denn er erfährt im Buch an Bord der Sailing Queen unter den rauhbeinigen Seemännern Dinge, die Mary nicht einmal annähernd zu Gesicht bekommt und das macht das Buch noch ein wenig spannender aber auch am Ende habe ich mich noch gefragt, warum es denn ausgerechnet noch Kapitel aus der Sicht des Tahitianers Owahiri geben muss? Zwar spielt er am Ende des Buches noch eine etwas größere Rolle, aber das hätte auch ohne die vorangegangenen Kapitel funktioniert.

Trotz allem: Gerade in den ersten 200/250 Seiten fand ich das Buch großartig. Ich mochte Mary sehr gerne, ebenso wie Carl und auch mit dem jungen Seth konnte ich mitfiebern. In der Mitte ließ das Buch dann eben ein wenig nach und auch das Ende hat mich ein wenig enttäuscht. Es handelt sich hierbei nämlich um ein Und-dafür-der-ganze-Stress? Ende. Dennoch bin ich sehr froh und dankbar für das Buch (Liebe, Frau Winterberg, bitte mehr Seefahrerromane dieser Art!), habe es auch ganz gerne gelesen und kenne defintiv viel, viel schlechtere Romane in diesem Genre.

von Sally am Donnerstag, 16 Juni, 2011 um 17:01 Uhr
In den Kategorien: Buchrezensionen

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» Pirates! ReRead und Nicholas Sparks

Geschrieben von Sally am Mittwoch, 15 Juni, 2011 | 217 views. | Keine Kommentare

Soeben habe ich Vom anderen Ende der Welt von Liv Winterberg beendet und bleibe vorerst im Seefahrergenre. Für die I’m in english Challenge lese ich Pirates! von Celia Rees, welches ich vor einige Zeit, sicher schon 4 Jahre,  schon mal gelesen habe und sehr gut fand und ich hatte schon lange mal vor es noch einmal zu lesen.

Pirates! von Celia Rees
Nancy Kington, a wealthy merchant’s daughter living in Bristol, England in the early 1700’s, is sometimes lonely but enjoys the privileges her father’s business brings. Minerva Sharpe is a penniless slave’s daughter living and working on the Kington’s Jamaican plantation. These two young women, united through a set of extraordinary circumstances including a brutal murder, an arranged marriage, and set of ruby earrings, find themselves sailing the high seas in search of love, adventure and freedom—as pirates!
ISBN: 978-1408800270

Großartiges Buch! Freu mich schon drauf es nochmal zu lesen. Ein paar Dinge sind mir noch in Erinnerung, aber ich denke einiges hab ich inzwischen vergessen. Das ist also wie zum ersten Mal lesen und gute Bücher kann man ja sowieso nicht oft genug lesen *033*

Ausserdem habe ich mich entschlossen mal einen Nicholas Sparks zu lesen. Mit Nicholas Sparks ist es wohl so, dass man seine Bücher entweder absolut hasst oder abgöttisch liebt. Ich denke, ich werde sie möglicherweise hassen aber trotzdem möchte ich ihn eine Chance geben und zwar hiermit:

Wie ein Licht in der Nacht von Nicholas Sparks
Die kleine Gemeinde Southport in North Carolina hat mysteriösen Zuwachs bekommen: Die junge Katie hat sich in einem komplett abgelegenen Bungalow niedergelassen. Sie ist sehr hübsch, richtet sich aber bewusst unscheinbar her. Sie arbeitet als Kellnerin und schafft es dennoch, jeden näheren Kontakt zu vermeiden. Niemand kennt sie, niemand weiß von ihrer Herkunft – und von ihrem dunklen Geheimnis. Doch zwei Menschen am Ort kämpfen um ihre Nähe: Alex, der freundliche junge Witwer, der als alleinerziehender Vater für seine zwei kleinen Kinder sorgt. Und Jo, Katies schlagfertige Nachbarin. Wider Willen lässt sich Katie von beiden in eine freundschaftliche Beziehung verstricken. Und schon bald hegt sie für Alex deutlich stärkere Gefühle. Aber sie ist wild entschlossen, nie mehr einen Mann zu lieben. Zu groß sind die Schrecken der Vergangenheit. Und zu groß ist auch jetzt noch das Risiko . . .
ISBN: 978-3453266834

Ich hab schon viele (positive) Rezensionen gelesen daher bin ich mal wirklich gespannt, wie ich so mit Nicholas Sparks zurrecht komme und gemäß dem Fall ich finde das Buch doch scheiße ist es letztendlich gar nicht so schlimm, weil das Cover ist einfach wunderschön *007*

von Sally am Mittwoch, 15 Juni, 2011 um 20:44 Uhr
In den Kategorien: GeSUBt,Ich lese...

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» Ann Aguirre – Die Enklave

Geschrieben von Sally am Montag, 13 Juni, 2011 | 547 views. | Keine Kommentare


Originaltitel: Enclave
Genre: Endzeit, Kinder- und Jugendliteratur, Fantasy, Horror
Reihe: / Band: /
Erscheinungsdatum: 16. Mai 2011
Seiten: 352
Verlag: blanvalet
ISBN: 978-3442268122
Format: Taschenbuch
Preis: 14,00€
Amazon

Zwei ist ein Mädchen aus der Untergrundenklave “College”. Nachdem die Oberfläche der Erde durch Säureregen und unbarmherzige Hitze völlig zerstört wurde, haben sich die überlebenden Menschen in die U-Bahn und Abwassertunnel zurückgezogen. Dort ist Zwei nun eine Jägerin und muss für die Menschen in der Enklave Nahrung besorgen und für ihre Sicherheit sorgen. Zusammen mit ihrem Partner Bleich sind sie ein starkes Team. Doch eines Tages passiert etwas, das Zwei und Bleich an die Oberfläche verbannt.

Soweit hört sich der Plot von Die Enklave sehr spannend an. Ich mag ja bekanntlich Endzeitromane und dieser hier erinnerte mich mit den Tunnels und den vereinzelten Enklaven sehr an das unglaublich spannende Metro 2033 von Dmitry Glukhovsky, welches ich vor knapp zwei Jahren gelesen habe und mir noch immer in Erinnerung ist, als eines der gruseligsten und interessantesten Bücher, die ich je gelesen habe. Dass Die Enklave nicht einmal annähernd an Metro 2033 heranreichen würde war mir von vornerein schon klar, denn es handelt sich bei diesem Buch durchweg um ein Jugendbuch. Das merkt man vor allem daran, dass sich die Autorin mit detaillierten Beschreibungen der Kampf- und Blutszenen (Welche in diesem Buch recht häufig vorkommen) nicht lange aufhält. Die Protagonisten meistern jede Schlacht ständig fast ohne große Verletzungen. Direkte Verluste gab es auch nicht zu beklagen. Auf die Dauer ist mir sowas einfach zu glatt. Ein 16 jähriges Mädchen und ihr geheimnisvoller 18 jähriger Partner, mit Muskeln gestählt und dabei noch blendend aussehend lassen jede Schlacht mit noch so vielen Gegner mit links? Ich mag einfach keine Superheldencharaktere in Büchern, in denen Superhelden eigentlich nichts zu suchen haben.

Der erste Teil des Buches spielt im Untergrund. Man lernt einen Haufen merkwürdigbenamter Kinder und Jugendliche kennen, die ich versucht habe mir irgendwie zu merken aber ab dem zweiten Teil des Buches taucht niemand mehr von ihnen auf und das fand ich extrem schade. Ich hätte sehr gerne nochmal gelesen, wie Zwei zurück geht in die Unterwelt, so bin ich als Leser, obgleich man das Schicksal der College Enklave im Buch letztendlich erfährt, ein wenig unbefriedigt. Von Zweis und Bleichs Aufenthalt auf der Oberfläche hätte ich mir auch viel mehr erwartet. Dort angekommen gibt es zwar einige interessante Spannungspunkte und gut verbaute Ideen der Autorin aber wirkliche Endzeitstimmung kam bei mir leider überhaupt nicht auf. Ich mag es sehr, wenn Autoren die Umgebungen in ihren Büchern ein wenig beschreiben und ich denke, dass das gerade bei Eindzeitromanen sehr sehr wichtig ist. Zwar kann ich mir vieles selber denken, aber wenn mir wirklich gar keine Beschreibung und nur minimale Eindrücke der Protagonisten vorgeworfen werden, kann ich mich nicht richtig in die Umgebung einfinden und so hab ich zwar ein endzeitmäßiges Szenario im Kopf gehabt aber ich fand es nicht besonders spannend, dass die Autorin kaum etwas von der Umgebung erzählt hat. Das hat den Plot und den Fluss der Handlung ein wenig lieblos erscheinen lassen.

Natürlich gab es zwischen all dem Gemecker meinerseits auch einige Hightlights in Die Eklave. Die Grundidee des Buches fand ich großartig und es war auch zwischen den genannten Kritikpunkten sehr sehr spannend zu lesen, sodass ich es relativ schnell in zwei Tagen durch hatte. Mir waren die Protagonisten Zwei und Bleich, obwohl sie mich manchmal eben ein klein wenig genervt haben, doch sehr sympathisch und ich bin der Autorin dankbar, dass sich die Beiden zwar gut verstanden haben und es auch ein wenig geknistert hat aber nicht gleich in inniger Lieber förmlich zerflossen sind, wie es in so vielen Jugendbüchern viel zu häufig der Fall ist. In Die Enklave bleiben wir also von einer schwülstigen Liebesstory verschont. Dafür bekommen wir ganz feines theoretisches, allerdings ausbaufähiges Endzeitszenario, Action, ein ganz klein wenig grusel und sympathische Charaktere.Alles Dinge, die wichtig sind für ein ganz gutes Buch und ausreichende Leseunterhaltung.

Die Enklave ist also durchaus lesbar, wenn man kein spannendes Gruselerlebnis wie in Metro 2033 erwartet, oder dass man von diesem Buch “in den Bann gezogen wird”, wie es bei Die Tribute von Panem von Suzanne Collins der Fall gewesen ist (Das verspricht nämlich unberechtigter weise die “Publishers Weekly” auf dem Rücken des Buches) dann ist man mit Die Enklave ganz gut bedient.

von Sally am Montag, 13 Juni, 2011 um 17:45 Uhr
In den Kategorien: Buchrezensionen

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