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» Vicki Myron – Dewey und ich

Geschrieben von Sally am Sonntag, 11 Oktober, 2009 | 1059 views. | 5 Kommentare


Originaltitel: Dewey The Small-Town Library Cat Who Touched the World
Genre: Erzählung
Reihe: / Band: /
Auflage: 1. Auflage
Erscheinungsdatum: 24. August 2009
Seiten: 384 Seiten
Verlag: Page&Turner
ISBN: 978-3442203338
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Inhalt: Als Vicki Myron an einem kalten Januarmorgen die Tür der Stadtbücherei von Spencer, Iowa, aufschließt, nimmt sie ein sonderbares Geräusch wahr. Bei genauerem Hinhören glaubt sie ein Miauen zu erkennen, das aus dem Kasten für zurückgegebene Bücher dringt. Und tatsächlich findet die Bibliothekarin zu ihrer großen Überraschung zwischen Klassikern und Liebesromanen ein halb erfrorenes Katzenjunges mit struppigem Fell. Vicki und ihre Kollegen kümmern sich um das kleine Tier, wärmen es und geben ihm zu fressen. Damit ist das Kätzchen, das sich bald als Kater entpuppt und den Namen Dewey erhält, adoptiert. Dewey offenbart schon rasch seine ungewöhnliche Wirkung auf Menschen: Er tröstet verzweifelte Einwohner, er heitert die Angestellten auf, indem er mit ihnen Verstecken spielt, er bringt traurige Kinder zum Lachen. Schnell spricht sich die Geschichte des einfühlsamen Katers herum, bis schließlich Fernsehteams aus der ganzen Welt anreisen. Als Dewey im Winter 2006 im stolzen Katzenalter von 19 Jahren stirbt, ist er eine internationale Berühmtheit. Und die Begeisterung für den außergewöhnlichen Kater ist ungebrochen.

Rezension: Ich hatte mich auf eine angenehme, berührende Katzengeschichte a la Marley & ich gefreut. Ich bekam ein unglaublich langweiliges und alles andere als mitreißende Buch.

Die Geschichte rund um die Bibliothekskatze Dewey, die in einer kalten Januarnacht in der Bücherrückgabeklappe ausgesetzt und von Vicki, einer Mitarbeiterin der Bibliothek gefunden wird. Tragisch und Traurig, aber auf kein Einzelfall. Dewey bleibt in der Bibliothek, ganze 19 Jahre lang und erlebt dort viele Dinge erlebt, die nicht jede Katze erleben kann. Allerdings, muss ich sagen ist das nichts besonderes. In Dewey und ich wird allerdings zum Leidwesen des Buches nicht nur über Dewey erzählt, sondern auch viel über Spencer, der Stadt in Iowa, in der Deweys Bibliothek steht. Total langweilig. Hab ich alles überlesen und verpasst hab ich auch nichts.

Was mich in diesem Buch auch sehr geärgert hat war, dass Dewey teilweise wirklich nicht besonders nett von den Mitarbeitern der Bibliothek behandelt wurde. Für mich ist es absolut nicht akzeptabel ein sauberes Tier wie eine Katze öfter zu baden und das, obwohl die Katze sich mit Krallen und Zähnen dagegen wehrt. Gut, ich weiss, dass das Tierschutzgesetz und die artgerechte Haltung von Tieren in Amerika wirklich sehr hinterwäldlerisch ist und man da in dieser Richtung absolut nichts zu erwarten hat, aber dennoch ärgert mich das einfach unglaublich.

Der Schreibstil des Buches hat mich auch nicht angesprochen. Es lies sich einfach langweilig und motivierte überhaupt nicht zum Weiterlesen. Platt und uninteressant. Ich hatte mir wenigstens 2 emotionale Szenen in diesem Buch vorgestellt. Einmal natürlich die Szene, in der man den kleinen, abgemagerten und halb erforenen Kater Dewey in der Bücherrückgabeklappe findet und der Schluss, in dem Dewey stirbt. Man würde meinen, dass diese Szenen höchst emotional werden, aber von wegen. Diese Sachen wurden einfach so abgehandelt, ohne jegliche Emotion in meinen Augen. Finde ich sehr schade, denn das hätte dem Buch noch etwas mehr Leben eingehaucht.

Letztendlich bekommt das Buch von mir nur einen Stern für die letztendlich schon schöne, aussergewöhnliche Geschichte, die allerdings mieserabel erzählt ist. Nicht mal die Bilder vor jedem Kapitel konnten das Buch retten. Die Bilder sehen nämlich auch nach nichts aus. Sehr schade, wie ich finde…

Das Buch empfehle ich niemandem. Nicht mal fanatischen Katzenliebhabern. Da gibt es weitaus bessere Katzenbücher, als Dewey und ich.

von Sally am Sonntag, 11 Oktober, 2009 um 22:28 Uhr
In den Kategorien: Buchrezensionen

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