» Charlotte Lyne – Das Haus Gottes

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Originaltitel: Das Haus Gottes
Genre: History
Reihe: / Band: /
Auflage: 1. Auflage
Erscheinungsdatum: Mai 2009
Seiten: 701 Seiten
Verlag: Rowohlt
ISBN: 978-3499249181
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Inhalt: Portsmouth, 1336. Die tatkräftige Dorothy heiratet den gut aussehenden Symond, Sohn des berühmten Schiffsbauers Aimery Fletcher. Doch schon bald zerbricht ihr Traum vom Glück: Symond entpuppt sich als Taugenichts und Frauenheld. Dorothy muss zusehen, wie sie sich und ihre Kinder über die Runden bringt. Da geschieht eine unfassbare Katastrophe: Die Franzosen legen Portsmouth in Schutt und Asche; es ist der Beginn des Hundertjährigen Krieges. In ihrer Verzweiflung wendet sich Dorothy dem Schwiegervater zu. Aber kann ein Mann ihr helfen, von dem es heißt, er habe seine untreue Ehefrau ermordet?
Rezension: Das Haus Gottes ist mein zweiter Roman von Charlotte Lyne. Nachdem mich Die Zwölfte Nacht bereits begeistert hat, lässt Das Haus Gottes definitiv nicht nach. Das Buch habe ich wegen der guten Erfahrung mit der Autorin gekauft. Die Möglichkeit es zu lesen bekam ich dann durch die Leserunde vom Büchertreff zusammen mit der Autorin selber.
Lynes Schreibstil ist wirklich einmalig. Sie schreibt einfach ganz wunderbar. Ihre Ausdrucksweise passt haargenau zu ihren Geschichten. Allerdings musste ich mich wieder etwas einlesen, bevor ich mich daran gewöhnt habe und dann lies es sich wunderbar lesen.
Die Geschichte beinhaltet viel Gefühl und Spannung. Wenn man erst einmal in der Story drin ist, dann will man auch einfach weiterlesen. Die Beschreibung des Angriffs auf Portsmouth und die Schilderung der Kriegshandlungen sind wirklich lebendig dargestellt und man fiebert mit. Ihre Charaktere sind ebenso rafiniert ausgemalt. Es ist bei mir wirklich sehr, sehr selten, dass ich mich für einen Charakter richtig interessiere, aber Aimery Fletcher, der vermeindliche Frauenmörder und bester Schiffsbauer des Landes war einfach so mysertiös, dass schon er alleine einen zum Weiterlesen zwingt.
Einen Sternabzug (eigentlich nur einen halben, aber den hab ich ja nicht) gibt es dafür, dass die zwar spannende Geschichte manchmal etwas zu arg in die Länge gezogen wurde. Aber letztendlich kann ich das Buch nur empfehlen, vorallem natürlich History Fans.
» Ich lese “Das Haus Gottes”
Charlotte Lyne – Das Haus Gottes
Portsmouth, 1336. Die tatkräftige Dorothy heiratet den gut aussehenden Symond, Sohn des berühmten Schiffsbauers Aimery Fletcher. Doch schon bald zerbricht ihr Traum vom Glück: Symond entpuppt sich als Taugenichts und Frauenheld. Dorothy muss zusehen, wie sie sich und ihre Kinder über die Runden bringt. Da geschieht eine unfassbare Katastrophe: Die Franzosen legen Portsmouth in Schutt und Asche; es ist der Beginn des Hundertjährigen Krieges. In ihrer Verzweiflung wendet sich Dorothy dem Schwiegervater zu. Aber kann ein Mann ihr helfen, von dem es heißt, er habe seine untreue Ehefrau ermordet?
Im Rahmen der Leserunde des Büchertreffs bschäftige ich mich gerade mit “Das Haus Gottes” von Charlotte Lyne, von der ich ja bereits “Die zwölfte Nacht” gelesen und für ziemlich gut befunden habe. Hat jedenfalls 5 Sternis bekommen
Die Autorin selber begleitet die Leserunde.
Weit bin ich noch nicht, aufgrund des scheißverdammtblödenbekacktendrecksmist Kurses, zu dem ich die letzten zwei Tage gezwungen wurde (Mag man vielleicht bei Twitter mitbekommen haben
), aber bis jetzt gefällt mir das Buch sehr gut. Ich bin nur etwas entmutigt, weil da noch so viele Seiten vor mir liegen (auch, wenn es nur 700 Seiten sind). Ich weiss nicht, ich brauche im Moment irgendwie was dünnes, oder was seichtes… *037*
» Charlotte Lyne – Die zwölfte Nacht

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Originaltitel: Die Zwölfte Nacht
Genre: History
Erscheinungsdatum: 15. August 2008
Seiten: 670 Seiten
Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3442367177
Inhalt: Die letzte Gemahlin von Heinrich dem VIII. …
In den Wirren der Reformation in England kämpft eine starke junge Frau um Glück, Freiheit und die Liebe ihres Lebens!
England im 16. Jahrhundert. Die junge Catherine Parr hat zwei Herzenswünsche: Sie will eines Tages ein Buch schreiben – ein für eine Frau undenkbares Vorhaben! Und sie will Tom Seymour, ihren Freund aus Kindertagen, heiraten. Doch alles kommt ganz anders: Am Hof Heinrichs des VIII. geraten Catherine und ihr Liebster in den Strudel einer stürmischen Zeit. Freie Geister leben gefährlich in dieser Ära dramatischen Wandels, und so muss Catherine mit Klugheit und Geschick darum kämpfen, sich und Tom vor Kerker und Fallbeil zu bewahren
Rezension: Ah, was für ein wundervoller Start ins Lesejahr 2009. Das Buch bekam ich zum Büchertreffwichteln von Kali, die mir damit endlich den langersehnten Tritt gegeben hat, der mich dazu verleitete mit den Tudor-Büchern anzufangen und ein Anfangs-Buch kann eigentlich nicht besser sein.
Am Anfang hatte ich ein paar Probleme mit der Ausdrucksweise von Charlotte Lyne. Manches musste ich nochmal stirnrunzelnd lesen, weil ich es absolut nicht kapiert hab. Habe mich erst richtig dumm gefühlt, aber das war schlichtweg eine Sache des Einlesens, immerhin hab ich vorher ja auch eher “schlichtere Lektüre” gelesen Irgendwann jedoch hatte die Ausdrucksweise auf jeder Seite etwas erhabenes, was super zur Thematik und zum Buch selber passte. Das ist mir schonmal ein Stern wert.
Ich konnte nach dem ersten Kapitel nicht mehr aufhören zu lesen und verschlang alles wie wild. Manchmal musste ich zwar trotz des Personenregisters im hinteren Teil mit dem Laptop neben mir lesen, um mal zu googeln oder Wikipedia zu befragen, aber dadurch lernt man ja auch und gelernt hab ich bei dem Buch einiges. Mein Schatz hat in letzter Zeit kaum noch was anderes von mir gehört als Tudors, Tudors, Tudors.
Ganz begeistert war ich auch von der “Gestaltung” der Charaktäre, obgleich sie ja alles wirklich existiert haben. Personen die ich schon “kannte” habe ich mit “Die zwölfte Nacht” noch einmal neu kennengelernt. Manche waren mir im Nachhinein sympathischer, andere nicht.
Das einzige kleine Minus war, dass es zwischendurch trotz der Spannung auch mal etwas todlangweiliges zu lesen gab. Das macht das Buch aber nicht schlechter. Ich will mal einen Autor sehen, der die Spannung konstant halten kann.
Zur Autorin selber möchte ich sagen, dass sie eine sehr nette Person ist, die sogar meine Liebe zu Portsmouth teilt, aber mich die H.M.S. Victory nicht kapern lässt
Menno (Desswegen zieh ich nur ausnahmsweise mal keinen Stern ab
) Es war wirklich sehr interessant von ihr im Büchertreff zu lesen und ich freue mich auf noch mehr davon
Zum Schluss wollte ich das Buch gar nicht mehr zuende lesen. Ich hatte ein bisschen Angst davor, dass es zuende ist, aber Charlotte Lyne hat ja noch andere Romane geschrieben





