Posts Tagged ‘Jack Ketchum’

» Das Lesejahr 2010

Geschrieben von Sally am Freitag, 31 Dezember, 2010 | 479 views. | 5 Kommentare

Das wars mit 2010. Ich werd das Jahr nicht besonders vermissen, aber eigentlich mache ich sowieso keinen Unterschied zwischen dem 31. Dezember 2010 und dem 1. Januar 2011 muss mich nur daran gewöhnen das Datum mit 2011 korrekt zu schreiben. Ansonsten geht mir ein Jahreswechsel so ziemlich am Hut vorbei.
Was Bücher angeht, gab es dieses Jahr einiges Gutes, leider aber zuviel Schlechtes muss ich sagen. Einige Bücher haben mich richtig enttäuscht und mir meine kostbare Zeit gemopst, bei anderen wäre ich froh, wenn ich jetzt noch dabei wäre sie zu lesen.

Meine absoluten BuchTops in 2010

Platz 1

Terror von Dan Simmons
England im Jahr 1845: Unter dem Kommando von Sir John Franklin brechen die modernsten Schiffe ihrer Zeit – die »Terror« und die »Erebus« – auf, um die legendäre Nord-West-Passage zu finden: den Weg durch das ewige Eis der Arktis in den Pazifik. 130 Männer nehmen an der Expedition teil. Keiner von ihnen wird je zurückkehren. Dies ist ihre Geschichte.

An vielen Stellen habe ich schon erwähnt, dass Terror einfach der abolsute Wahnsinn ist. Es gehört wahrscheinlich zu den allerbesten Büchern, die ich je gelesen habe. Es war super intensiv zu lesen. Eine großartige Entdeckung, die aber leider auch mit 1000 Seiten viel zu kurz ist. Terror ist eines dieser Bücher, von denen man einfach nicht will, dass sie zuende gehen.

Platz 2

Die Winterrose von Jennifer Donnelly
London, 1900: Die junge India Selwyn-Jones bewegt sich in den feinsten Kreisen. Bis sie als Ärztin im berüchtigten Viertel Whitechapel zu arbeiten beginnt – und dort in leidenschaftlicher Liebe zu dem gefürchteten Gangsterboss Sid Malone entbrennt …

Erst vor kurzem gelesen hat mir Die Winterrose aber trotz anfänglicher Skepsis sehr sehr gut. Jennifer Donnelly schreibt einfach ganz wunderbar und man wird gezwungen dieses Buch weiterzulesen, selbst wenn man ja eigentlich aufhören WILL. Man kann einfach nicht aufhören. Es hat sehr viel Spaß gemacht India zu begleiten und ich werde mich sicher hin und wieder gerne daran zurück erinnern.

Platz 3

Die Geisha von Arthur Golden
Zu Beginn der 30er Jahre wird das einfache Fischermädchen Chiyo in die alte Kaiserstadt Kyoto gebracht und in ein Geisha-Haus, eine Okiya gesteckt. Nach einer qualvollen Ausbildung steigt sie zu einer der begehrtesten Gaishas in ganz Japan auf. Doch ihr Traum vom privaten Glück erfüllt sich erst nach dem Untergang der alten Geisha-Kultur.

Die Geisha habe ich zu Beginn des Jahres gelesen, nachdem ich nach langer Zeit den Film mal wieder gesehen habe. Das Buch hat mich wiedererwartend mehr beeindruck als der Film. Es ist einfach ein sehr schönes, sehr interessantes Werk. Man taucht ein in eine fremde Welt, begleitet die kleine Chiyo durch ihr Leben als eine der erfolgreichsten Geishas der Welt. Es las sich fast wie ein Märchen, ich versank in dem Buch. Großartig

Leider leider gab es da auch einigen Mist in 2010. Was mir zu blöd wurde habe ich abgebrochen, aber durch manches habe ich mich, warum auch immer, durchgequält, bis zum Ende. Im Nachhinein weiss ich: Hätt ich man besser gelassen. Aber sowas kann man ja nicht ahnen *055*

Meine definitiven BuchFlops in 2010
Platz 1

The Hunger Games: Mockingjay von Suzanne Collins
Against all odds, Katniss Everdeen has survived the Hunger Games twice. But now that she’s made it out of the bloody arena alive, she’s still not safe. The Capitol is angry. The Capitol wants revenge. Who do they think should pay for the unrest? Katniss. And what’s worse, President Snow has made it clear that no one else is safe either. Not Katniss’s family, not her friends, not the people of District 12.

Die Hunger Games/Panem Trilogie ist sicher eine der besten in der Jugendbuchsparte. Band 1 ist absolut spannend, Band 2 steht dem in nichts nach, doch dann tritt der dritte Teil Mockingjay (Flammender Zorn, ab Januar auf deutsch) auf die Bühne und hat mich so dermaßen enttäuscht, dass es mir sehr schwer fällt diese Trilogie als eine meiner Favoriten zu bezeichnen. Die Protagonistin des Buches, Katniss Everdeen entwickelt sich im dritten Teil zu einer nervenden, aufmerksamkeitsheischenden Idiotin, die man zu hassen beginnt und mit der Hauptfigur steht und fällt nunmal eine Geschichte. Sehr schade wie sich die Trilogie entwickelt hat und zuende ging, dennoch mag ich Band 1 und 2 nach wie vor. Doch der dritte Teil ist definitiv der Flop aller Flops.

Platz 2

Todesbrut von Klaus-Peter Wolf
Eine Fähre irrt über die Nordsee und darf nirgendwo anlegen. An Bord befindet sich eine tödliche Gefahr. Sie könnte von jedem ausgehen. Auf einer beliebten Urlaubsinsel formiert sich eine Bürgerwehr: Kein Neuankömmling soll die Insel mehr betreten. Dabei ist die Bedrohung schon längst dort. Die Bundeswehr riegelt eine Kleinstadt an der Küste ab. Niemand darf mehr ins Sperrgebiet. Und niemand darf mehr hinaus. Aber ob das noch etwas nützt? Es geschieht etwas völlig Unberechenbares, das jegliche Gesellschaftsordnung außer Kraft setzt. Wann kommt es zu uns?

Ich habe von Todesbrut ja wirklich gar nichts erwartet. Der Klappentext sprach mich an und mich reizte die Tatsache, dass ich die Handlungsorte kenne. Darum konnte es mich ja eigentlich nicht großartig enttäuschen. Aber leider fand ich das Buch so dermaßen blöd und langweilig, dass es sehr wohl einen Platz in der Flop Liste verdient.

Platz 3

Die Wahrheit über Alice von Rebecca James
Als Alice sie zu ihrer Geburtstagsparty einlädt, ist Katherine mehr als überrascht. Die schöne, strahlende Alice, das beliebteste Mädchen der Schule, will mit ihr feiern? Katherine erlebt die Party wie im Rausch, Alice weicht nicht mehr von ihrer Seite. Doch nach und nach wird Alice immer merkwürdiger. Selbstsüchtiger. Grausamer. Bald entdeckt Katherine, dass ihre neue Freundin nach eigenen Regeln spielt…

Von Die Wahrheit über Alice habe ich mir durch die viele Werbung, den positiven Rezensionen und dem durchaus spannenden Klappentext einiges versprochen. Gehalten hat das Buch davon so gut wie gar nichts. Es war langweilig, vorhersehbar und so undurchdacht, dass es weh tat.

2011 freue ich mich besonders auf das Erscheinen von The Wild Rose, dem dritten Teil der Rosen Reihe von Jennifer Donnelly. Natürlich werde ich auch nach wie vor jedes Buch von Richard Laymon, Jack Ketchum und Bentley Little kaufen, das erscheint. Die haben mich bisher noch nie enttäuscht und obwohl ich ein bisschen an Totes Meer von Brian Keene auszusetzen hatte freue ich mich dennoch auf seinen zweiten Roman Die Verschollenen.

Versuche möchte ich es noch einmal mit Der Schatten des Windes von Carlos Ruiz Zafon, das ich irgendwann abgebrochen habe, weil es irgendwie einfach nicht weiterging. Trotzdem gefiel mir das Buch an und für sich ganz gut, deswegen geb ich ihm eine zweite Chance. Auch Lycidas von Christoph Marzi möchte ich noch einmal versuchen, sowie die Millennium Trilogie von Stieg Larsson. Ausserdem muss ich dringend mal an der Jack Aubrey/Stephen Maturin Reihe von Patrick O’Brian weiterlesen, sonst komme ich ja nie durch die 21 Romane und wenn ich wirklich ganz gut drauf bin, möchte ich mal die Carroux Übersetzung von Der Herr der Ringe lesen…aber auch wirklich nur wenn ich ganz ganz gut drauf bin und sonst wirklich gar nix zu tun habe.

Dieses Jahr, ganz neu, mache ich auch bei der Challenge von der Frau von Saiten und libromanie Nina mit, die da heißt “I’m in… English”. Kurz gesagt: Jeden Monat wird mindestens ein Buch auf englisch gelesen. Das wäre dann meine erste Challenge und ich freue mich schon drauf *038* Aber das soll im nächsten Jahr nicht die Einzige sein. 2011 möchte ich meine ganz persönliche Seiten-zähl Challenge machen. Ich versuche also bis zum 31. Dezember 2011 30.000 Seiten zu lesen. Ich werde aber über beide Challengers noch seperate Artikel schreiben.
Ansonsten habe ich im Jahr 2011 lesetechnisch ja wieder einiges vor. Ich bin gespannt, wie es wird und hoffe auf viele gute Bücher.

Seiten-zähl

» Jack Ketchum – Wahnsinn

Geschrieben von Sally am Donnerstag, 3 Dezember, 2009 | 788 views. | Ein Kommentar


Originaltitel: Stranglehold
Genre: Thriller
Reihe: / Band: /
Erscheinungsdatum: 2. November 2009
Seiten: 352 Seiten
Verlag: Heyne Hardcore
ISBN:
978-3453675520
Preis:
8,95€
Amazon

Inhalt: Schon bald nach ihrer Hochzeit entdeckt Liddy die sadistische Ader ihres Mannes Arthur. Nach der Geburt ihres Sohnes gerät er zunehmend außer Kontrolle. Er verletzt Liddy, schlägt und missbraucht sie. Um ihres Kindes willen erträgt sie zunächst schlimmste Demütigungen. Doch dann begreift Liddy, wie wahnsinnig Arthur tatsächlich ist, und nimmt den ungleichen Kampf auf.
Sie informiert die Polizei und reicht die Scheidung ein. Arthurs Anwälten gelingt es jedoch, Liddy als nicht zurechnungsfähig hinzustellen. Während Liddy um ihr Sorgerecht kämpft, werden weibliche Leichen gefunden, die Opfer eines äußerst brutalen Serienkillers.

Rezension: Wieder ein neuer Ketchum, den ich einfach gekauft habe, ohne in Erfahrung zu bringen, worum es geht. es gibt Autoren, bei denen man das machen kann, da ihre Bücher grundsätzlich lesenswert sind. Ketchums ist so ein Autor.

Zugegebenermaßen schwächelte er in seinen letzten Romanen ein wenig. Die Story war fad, aber die Story war spannend beschrieben. Wahnsinn ist nach Evil endlich mal wieder ein Buch, bei dem beinahe alles stimmt.

Liddy Danse lässt sich von ihrem brutale Ehemann scheiden, nachdem er sie mehrere male brutal vergewaltigt und letztendlich sogar verprügelt hatte. Beide teilen sich das Sorgerecht. Mal ist ihr Sohn Robert bei Liddy, mal ist er bei Arthur. Eines Tages bringt Arthur ihren Sohn nach Hause und Robert ist total verstört und ängstlich. Liddy hat den verdacht, dass Arthur ihren gemeinsamen Sohn vergewaltigt hat. Sofort zeigt sie ihn bei der Polizei an und es kommt zur Verhandlung, aber die Verhandlung läuft nicht so, wie Liddy es sich wünscht.

Es ist eine heikle Angelegenheit, ein Buch in dieser Form zu schreiben (und zu rezensieren) in dem es um die Vergewaltigung eines Kindes geht, auch, wenn Jack Ketchum auf großartige Details verzichtet hat. Allerdings ist dies auch nicht das erste Buch, das dieses Thema behandelt. Es sollte schon jeder selbst entscheiden, was er lesen möchte und was zu viel für ihn ist. Einem Autoren wie Ketchum ist bekannt, dass er sich nicht gerade in einer rosa Plüschwelt aufhält und auch unangenehme Themen aufgreift, die jeden anderen zusammenzucken lassen. Das ist das, was ich persönlich sehr an ihm mag. Ich will nicht explizit die Vergewaltigung eines Kindes lesen, aber ich kann auch nicht viel mit dem 0815 Wischiwaschi der normalen Krimi- und Thrillerautoren von heute anfangen.

Die Geschichte ist hauptsächlich aus der Sicht von Liddy erzählt. Man begleitet sie durch den Verhandlungsterror und die Angst um ihren Sohn Robert. Sie ist einem durchaus sympathisch, auch, wenn sie manchmal Dinge macht, die den Leser verständnislos den Kopf schütteln lassen. Gerade zum Ende hin nervt das des Öfteren. Wenige, kurze Kapitel sind auch in der Sicht von Robert und Arthur, sowie einiger unbeteiligterer Personen geschrieben. Dies lockert die Geschichte auf und lässt sie aus einem anderen Blickwinkel sehen. Ich denke, dass es für den Leser in diesem Fall auch wichtig ist die Gedanken des Opfers (Robert) und die des Täters (Arthur) zu erfahren.

Was mich sehr gestört hat und zum Abzug des Sternes führte waren die Morde, die neben den Verhandlungen passierten. Diese passten nämlich nicht in die Geschichte und störten viel mehr. Sie hatten wirklich absolut keinen Sinn und wären vielleicht interessant gewesen, wenn das Buch ein anderes Hauptthema gehabt hätte. Letztendlich haben diese Morde auch keine große Bedeutung zum Schluss gehabt. Hätte man sich also perfekt sparen können.

Alles Andere, was wichtig ist um ein Buch als gut zu bezeichnen ist vorhanden. Der Schreibstil ist gewohnt fließend, die Spannung flacht während der ganzen 350 Seiten nicht ab und die Handlung ist, eben bis auf ein paar Fehlgriffen von Liddy wohl durchdacht.

Wer Ketchum mag sollte natürlich auch dieses Buch lesen. Er wird letztendlich, wenn er zuvor Evil gelesen hat angenehm überrascht sein. Fans von Richard Laymon und Bentley Little werden an Ketchum auch ihren Spaß haben. Wer keine Bücher über Kindesmisshandlung lesen kann, der sollte hier die Finger davon lassen. Es hat keinen Sinn es zu versuchen, nur um sich später darüber aufregen zu können. Wer noch nie einen Ketchum gelesen hat, kann mit diesem Buch auch nicht unbedingt etwas falsch machen, denn es unterhält in Sachen Spannung ungemein und das ist etwas, das ein solches Buch ausmachen sollte.

von Sally am Donnerstag, 3 Dezember, 2009 um 09:07 Uhr
In den Kategorien: Buchrezensionen

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» Ende Lesekrise

Geschrieben von Sally am Samstag, 21 November, 2009 | 555 views. | 4 Kommentare

Ich war heute zusammen mit meinem Mann einkaufen und ich hab auch was gefunden *045* Mir gehts also offensichtlich wieder gut.

Das Haus: House of Leaves – Mark Z. Danielewski
Als der Erfolgsschriftsteller Will Navidson mit seiner Frau und den beiden Kindern in das neue Haus zieht, ahnt er nicht, was für ein Alptraum ihm bevorsteht. Er bemerkt eines Tages, dass dieses Haus über Räume verfügt, die kein Grundriss verzeichnet. Bei einer ersten Erkundung dieser Räume kommt er mit dem Schrecken davon und findet gerade noch den Rückweg. Doch das Haus beginnt ein immer monströser werdendes Eigenleben zu führen. Und immer mehr der herbeigerufenen Spezialisten und Helfer fallen den unheimlichen Räumen zum Opfer …
ISBN: 978-3442739707 | Preis: 18,00€

Über das Buch habe ich schon einiges gelesen. Es soll wohl was ganz anderes sein als ein normales Buch. Desswegen habe ichs mal ganz spontan trotz des Preises mitgenommen.

Wahnsinn – Jack Ketchum
Schon bald nach ihrer Hochzeit entdeckt Liddy die sadistische Ader ihres Mannes Arthur. Nach der Geburt ihres Sohnes gerät er zunehmend außer Kontrolle. Er verletzt Liddy, schlägt und missbraucht sie. Um ihres Kindes willen erträgt sie zunächst schlimmste Demütigungen. Doch dann begreift Liddy, wie wahnsinnig Arthur tatsächlich ist, und nimmt den ungleichen Kampf auf.
Sie informiert die Polizei und reicht die Scheidung ein. Arthurs Anwälten gelingt es jedoch, Liddy als nicht zurechnungsfähig hinzustellen. Während Liddy um ihr Sorgerecht kämpft, werden weibliche Leichen gefunden, die Opfer eines äußerst brutalen Serienkillers.
ISBN: 978-3453675520 | Preis: 8,95€

Ein neuer Ketchum. Den kaufe ich gtundsätzlich sofort, egal worum es geht.

Der kleine Weihnachtsbegeleiter
Gibt es einen Weihnachtsmann? Was hat es mit der Weihnachtsmaus auf sich? Oder mit den drei Dieben, die immerfort niesen mußten? In diesem besonderen Weihnachtsbuch verbergen sich 24 heiter-besinnliche Geschichten und Gedichte zur Weihnachtszeit von Wilhelm Busch, Daphne du Maurier, Selma Lagerlöf, von James Krüss, Janosch, Siegfried Lenz und vielen anderen. Und damit das Warten auf das Christkind noch mehr versüßt wird, dürfen Sie zusätzlich jeden Tag ein Türchen auf dem Umschlag öffnen!
ISBN: 978-3492254977 | Preis: 7,95€

Dieses Jahr lese ich ein Adventskalender Weihnachtsbuch und dieses Buch hat neben 24 weihnachtlichen Gesichten für jeden Tag bis zum Heilig Abend auch noch kleine Türchen auf dem Cover. Sowas finde ich ganz süß und ich hab auch noch nicht reingeguckt *033*

Tannöd – Andrea Maria Schenkel
Sie nennen ihn nur noch den Mordhof, den einsam gelegenen Hof der Danners in Tannöd. Eine ganze Familie wurde in einer Nacht ausgelöscht, mit der Spitzhacke erschlagen. Gemocht hat sie kaum jemand, mürrische, geizige Leute waren sie und den ein oder anderen hat der alte Bauer wohl auch übers Ohr gehauen. Aber selbst die Kinder wurden grausam ermordet, und so geht die Angst um im Dorf, denn vom Mörder fehlt jede Spur.
ISBN: 978-3442736737 | Preis: 7,00€

Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown – Anne Helene Bubenzer
Von einem Teddy, der auszog, die Menschen zu trösten. Ein liebenswerter und lesenswerter Roman über einen ganz besonderen Teddy (Margarete von Schwarzkopf, NDR)Henry N. Brown erblickt das Licht der Welt, als ihm das zweite Auge angenäht wird, am 16. Juli 1921. So beginnt ein turbulentes Leben. Eine Odyssee durch Europa, durch das zwanzigste Jahrhundert, durch Krieg und Frieden. Und überall, wo Henry hinkommt, bemerkt er, dass die Menschen vor allem ein Bedürfnis haben: Sie brauchen jemanden, der ihnen zuhört.
ISBN: 978-3499252891 | Preis: 9,95€

Mit Tannöd fange ich gleich an und dann sehe ich mal weiter. Ist ein schönes Gefühl mal wieder Bücher kaufen zu gehen, wenn man es schon so lange nicht mehr war und die Buchhandlung, in der ich heute zum ersten Mal war, Lesezeichen in Emden, hat mir wirklich gut gefallen. Da werd ich bestimmt öfter hingehen.

DVDs hab ich übrigens bei Media Mark heute auch gekauft:

  • State of Play
  • Live!
  • Quarantäne
  • Nanny Diaries
  • Harry Potter und der Halbblutprinz

» Gerard Donovan – Winter in Maine

Geschrieben von Sally am Freitag, 6 November, 2009 | 841 views. | Keine Kommentare


Originaltitel: Julius Winsome
Genre: Erzählung
Reihe: / Band: /
Erscheinungsdatum: 14. September 2009
Seiten:
208 Seiten
Verlag: Luchterhand
ISBN:
978-3630872728
Preis:
17,99€
Amazon.

Inhalt: Julius Winsome hat den Schuss gehört. Zumindest glaubt er das, denn in den Wäldern von Maine ist kurz vor Winteranbruch Jagdsaison – es hätte also auch jeder andere Schuss gewesen sein können. Sein geliebter Pitbullterrier Hobbes jedenfalls schafft es gerade noch, sich 500 Meter zu ihm hin zu schleppen, bevor er an der aus nächster Nähe kaltblütig in seinen Rücken gefeuerten Schrotflintenladung zugrunde geht. Kurzerhand nimmt Winsome, der in der Einsamkeit mit seinen geerbten Büchern und den antiquierten Worten Shakespeares lebt, sein ebenfalls geerbtes Scharfschützengewehr und macht seinerseits Jagd auf die Jäger. Drei von ihnen erlegt er sofort – auch wenn keiner von ihnen mehr sagen kann, ob er tatsächlich Hobbes’ Mörder war.

Rezension: Also ich bin mir da ja nicht so ganz sicher. Winter in Maine wurde von der britischen Tageszeitung The Guardian als Buch des Jahres gekürt, die Bewertungen bei Amazon sind durchweg positiv, Meinungen, die ich bisher gehört habe ebenfalls und Elke Heidenreich hat es auch für gut befunden. Irgendwas muss ja sein an diesem Buch…und warum hab ich das nicht so ganz rausgefunden?

Ein Mann lebt mit seinem Hund Hobbes in einer Hütte im tiefsten Wald in Maine. Ganz alleine, nur die Beiden. Während er vor dem Ofen hockt und die beinahe 3.000 Bücher liest, die sein Vater ihm hinterlassen hat hört er einen Schuss von einem der Jäger draussen im Wald, die jagd auf Wild machen. Er findet bald drauf seinen treuen Gefährten Hobbes, angeschossen und geschwächt. Als sein Hund stirbt sinnt Winsome nach Rache und macht sich mit seinem Scharfschützengewehr auf die Suche nach Jägern.

Winsomes Entscheidung nun die Jäger zu töten, die seinen Hund erschossen haben hat mich dazu gebracht dieses Buch zu lesen. Manche würden sagen man kann nicht einen Menschen erschießen, bloss weil er einen Hund, ein Tier getötet hat. Ich aber finde man kann. Wer auf ein Tier schießt und es somit tötet ohne erdenklichen Grund, der hat es eigentlich nicht anders verdient als selber erschossen zu werden. Ich mag Menschen nicht, die Tiere wie Dinge behandeln, die ihnen gehören und ich mag Menschen nicht, die diesen Tieren etwas antun und was ich schon gar nicht mag sind Menschen, die meinen sie könnten aus Spaß an der Freude jagen. Mit anderen Worten: Ich hasse Jäger. Nein, ich verachte Jäger. Ich finde sie widerwärtig und ich würde niemals auf die Idee kommen sie Gleichberechtigt wie einen Menschen zu behandeln, denn das sind sie offensichtlich nicht. Von daher hat Julius Winsome in diesem Buch mein vollstes Verständnis und für mich ist er der Held dieser Geschichte.

Ergo ist die Geschichte das, was die drei Sterne verdient hat. Allerdings fand ich einige Stellen in diesem Buch sehr langweilig, wie beispielsweise die Rückblenden zu Julius Vater im Krieg und seinen Erzählungen davon. Ich war einfach nicht in Stimmung um sowas zu lesen. Das hatte ich nämlich nicht erwartet. Zum Anderen finde ich es schlimm, wenn sich Autoren in ihren Büchern auf Worte anderer Autoren stützen. In Winter in Maine waren es Phrasen und Worte aus Shakespeares Werken und das nicht gerade zu knapp. Hätte ich Shakespeare lesen wollen, hätt ich das auch getan.

Einen, ganz bestimmten Stern muss ich für das Buch ansich abziehen. Ich hab überlegt ob ich das tun soll und nun tu ich es einfach mal. Ich möchte nicht nur den Inhalt des Buches bewerten, sondern auch das Produkt selber. Das Buch ist eines aus dem Luchterhand Verlag. Beim Kauf war es noch eingeschweißt, also komplett neu. Als ich es auspackte stank dieses Buch so widerlich, wie eine Mischung aus Druckerschwärze und ordentlich Zigarettenrauch. Mir wurde hin und wieder richtig übel als ich es vor mir hatte, sodass ich aufhören musste. Ich denke wenn jedes Buch aus dem Luchterhand Verlag so riecht, dann war Winter in Maine definitiv mein letztes davon. Ich mag gerne an Büchern riechen, aber da vergeht es mir doch definitiv.

Winter in Maine würde ich letztendlich nicht unbedingt empfehlen. Wer einfach nur die Geschichte eines Mannes lesen möchte, dessen Hund erschossen wird und er auf Rache sinnt, ohne irgendwas drumherum der ist mit Blutrot von Jack Ketchum gut beraten. Für mich ist Winter in Maine nun einfach nicht das Buch des Jahres. Da hab ich dieses Jahr besserers gelesen…oder ich habe einfach einen miserablen Geschmack.

von Sally am Freitag, 6 November, 2009 um 09:49 Uhr
In den Kategorien: Buchrezensionen

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» Jack Ketchum – Beutegier

Geschrieben von Sally am Montag, 15 Juni, 2009 | 897 views. | Keine Kommentare


Originaltitel: Offspring
Genre: Horror
Erscheinungsdatum: Mai 2009
Seiten: 286 Seiten
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3453675629
Kaufen bei Amazon!

Inhalt: Die Rückkehr der Kannibalen. Vor elf Jahren wurde Sheriff George Peters Zeuge, wie eine Gruppe verwilderter Kannibalen über Touristen herfiel. Inzwischen ist Peters im Ruhestand, doch als an der Küste von Maine erneut Leichen von Urlaubern entdeckt werden, wird er zu den Ermittlungen hinzugezogen. Die Wilden sind zurück – die Jagd beginnt von Neuem.

Rezension: Gekauft, gelesen und wieder vergessen. Unglaublich! Ich mag Jack Ketchums Bücher sehr. Er ist einer dieser Autoren, dessen Bücher ich einfach so aus dem Regal fische und es kaufe, ohne zu wissen, worum es eigentlich geht. Von Jack Ketchum wurde ich bis jetzt nie enttäuscht, aber diesmal fehlte mir da was bei Beutegier.

Beutegier ist der Nachfolger von Ketchums Debütroman Beutezeit, welcher in Amerika vergriffen ist, in Deutschland aber erhältlich. Die Thematik in Beutezeit ist logischerweise dieselbe, wie in Beutegier, nur leider ist der Nachfolger etwas in die Hose gegangen. Mit anderen Worten: Großer Gott, ich fand ihn unglaublich langweilig, trotz seiner 290 Seiten.

Zu den Charakteren kann ich nichts sagen, die haben mich nämlich irgendwie gar nicht interessiert. Es gab nur zwei Gruppen: Die Menschen und die Kannibalen. Mir war höchstens wichtig, wer zu welcher Gruppe gehörte. Die Story hat mir nichts neues erzählt: Eine Gruppe Menschen, irgendwo in der Pampa Maines (Stephen King lässt grüßen) die urplötzlich von Wilden angegriffen und aufgefuttert werden. Nur ein paar können fliehen. Genau so, wie in Beutezeit.

Zwei Sterne hat das Buch bekommen, weil es sich schnell lesen lies und man doch anfangs noch eine gewisse, schöne Vorfreude hatte. Ich kaufe weiterhin jedes Buch von Ketchum, der Mann hat es mir trotz allem angetan.

von Sally am Montag, 15 Juni, 2009 um 17:30 Uhr
In den Kategorien: Buchrezensionen

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