» Lincoln Child – Nullpunkt

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Originaltitel: Terminal Freeze
Genre: Thriller, Horror
Reihe: / Band: /
Erscheinungsdatum: Januar 2010
Seiten: 396
Verlag: Wunderlich
ISBN: 978-3805208826
Preis: 19,95€
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Inhalt: Fear Base, eine verlassene Militärstation in Alaska. Ein kleines Team von Wissenschaftlern untersucht einen Berg, der den einheimischen Tunits heilig ist.
In einer Höhle blickt sie aus der Tiefe des Eises ein riesiges gelbes Auge an. Ein alter Tunit warnt die Forscher, aber es ist bereits zu spät: Ein ehrgeiziges Filmteam fällt in die Station ein. Zum Entsetzen der Wissenschaftler sägen die Dokumentarfilmer das Monstrum aus dem Eis, um es vor laufenden Filmkameras aufzutauen.
Doch über Nacht verschwindet es aus dem Tiefkühlcontainer. Am Morgen findet man sein erstes Opfer oder das, was von ihm übrig geblieben ist.
Rezension: Bücher alleine von Lincoln Child oder zusammen mit Douglas Preston mag ich gerne lesen. Allerdings sind sie immer alle gleich: Meist geht es um diverse Forscher, die irgendwo weit ab (in 80% der Fälle abgeschnitten von der zivilisierten Welt) auf einer Basis hocken und an irgendwas rumdoktor, das dann irgendwann erwacht und ganz gewaltig böse wird.
So ist es auch in Nullpunkt. Ein Wissenschaftlerteam ist mitten in Alaska auf einer einsamen Militärstation, der Fear Base stationiert. Sie untersuchen die Umgebung und stoßen bald auf eine Höhle in einem Gletscher. Als sie diese Höhle betreten stoßen sie auf ein Tier, eingefroren in Eis. Zusammen mit einem Fernsehteam, die eine Dokumentation drehen wollen schneiden sie das unbekannte Wesen aus seinem eisigen Gefängnis und nehmen es mit auf die Basis. Doch dort taut plötzlich das Eis und das Tier, welches noch am Leben ist verschwindet spurlos. Nach und nach werden Mitglieder der Filmcrew nahezu zerrissen aufgefunden und was anfangs noch für einen Unfall mit einem Eisbären gehalten wird, stellt sich bald als Angriff des unbekannten Wesens heraus und es wird immer brutaler.
Wie ich bereits sagte ist das nichts Neues. Wer das Autorenteam kennt, weiss was ich meine. Ein Großteil ihrer Bücher laufen immer nach diesem Schema ab. Aber genau das mag ich. Ich steh auf “Monster und Menschen am Arsch der Welt”-Geschichten und Lincoln Child weiss soetwas gut umzusetzen.Das Buch ist zwar nicht durchgehend spannend, aber teilweise umso gruseliger.
Ansonsten setzt Child auch weiterhin auf altbewährtes: Einige wissenschaftliche Abschnitte um die Herkunft des Tieres zu ermitteln, also Wissenschaft für Dummies (Keine Ahnung, ob das alles auch korrekt ist), neben den Hauptcharakteren einige nervige und gewollt unsympathische Charaktere, ziemlich kurze Kapitelabschnitte und ein typisches Ende. Aber das funktioniert ganz gut und das Buch lässt sich einfach weglesen.
Also Nullpunkt ist ein typischer Child. Lesenswert, spannend genug und solide. Kann man lesen, wenn es einen interessiert.
» Douglas Preston & Lincoln Child – Riptide

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Originaltitel: Riptide
Genre: Horror, Thriller
Erscheinungsdatum: 1998
Seiten: 504
Verlag: Knaur
ISBN: 978-3426619148
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Inhalt: Seit 200 Jahren liegt der Schatz des Piraten Edward Ockham in einem raffinierten Stollensystem auf der Insel Ragged Island versteckt. Unzählige Abenteurer versuchten ihn zu bergen – und bezahlten dafür mit ihrem Leben. Denn auf Ragged Island lastet ein tödlicher Fluch. Als der Mediziner Malin Hatch das Geheimnis lüften will, bringt er sich unwissentlich in höchste Gefahr.
Rezension: Nach meinem seichten Ausflug in die Chick-Lit Welt traff mich diese Preston/Child Thriller mit voller Härte. Eigentlich hatte ich nur vor es anzulesen und wieder weg zu legen, weil es nicht auf meiner “Musst-du-unbedingt-bald-lesen” Liste stand. Aber ich konnte es nach ein paar Seiten nicht mehr weglegen. Unmöglich!
Das Buch fängt mit dem Ausflug des jungen Malin Hatch und seinem größeren Bruder Johnny nach Ragged Island an, obwohl sie dort eigentlich nicht hin dürfen. Sie erkunden die Insel und finden einen Stollen, der sie tief ins Innere der Insel führt. Aber plötzlich ist Johnny verschwunden. Das einzige, was Malin von ihm findet ist eine riesige Blutlache auf dem Boden.
Jahre später kommt er auf die Insel zurück, begleitet von einem Team aus Schatzsuchern, die den wohl größten Schatz der Menschheit finden möchten, obwohl schon hunderte vor ihnen bei diesem Versuch kläglich gescheitert sind und um heraus zu finden, was damals mit Johnny Hatch geschehen ist.
Riptide ist mein drittes Buch von Preston und Child. Sie schreiben ihre Bücher irgendwie immer gleich. Sie beinhalten viele wissenschaftliche Aspekte, unglaublich viel Spannung und leider Gottes auch mindestens einen Charakter, vorzugsweise weiblich und wunderschön, der aus irgendeinem anderen Land als Amerika kommt und in jedem Satz mindestens ein Wort ihrer Muttersprache benutzen. Das nervt. Was in Mount Dragon die Spanieren de Vaca und ihr “cabron” war, ist in Riptide die Französin Bonterre und ihr “monsieur le docteur“. Diesmal war mir Bonterre aber eindeutig sympathischer als de Vaca. Abgesehen davon sind die Charaktere die das Autoren Duo da aus dem Hut zaubert wieder einmalig und gut beschrieben.
Zur Handlung brauche ich eigentlich nicht viel sagen. Die ist nämlich anstandslos spannend und lesenswert. Die wenigen langweiligen Stellen, die bei Preston und Child irgendwie unausweichlich sind lassen sich ganz einfach überlesen, ohne das man was wichtiges verpasst.
Mir war es nicht möglich das Buch beiseite zu legen, nachdem ich erstmal angefangen habe. Ich kann dieses Buch anstandslos jedem emfpfehlen, der was Spannendes mit etwas Grusel-Effekt sucht.
» Ich lese “Riptide”

RIPTIDE von Douglas Preston & Lincoln Child
Seit 200 Jahren liegt der Schatz des Piraten Edward Ockham in einem raffinierten Stollensystem auf der Insel Ragged Island versteckt. Unzählige Abenteurer versuchten ihn zu bergen – und bezahlten dafür mit ihrem Leben. Denn auf Ragged Island lastet ein tödlicher Fluch. Als der Mediziner Malin Hatch das Geheimnis lüften will, bringt er sich unwissentlich in höchste Gefahr.
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Endlich hab ich mich mal von der Chick-Lit losgerissen und mir Riptide von Douglas Preston und Lincoln Child aus dem Regal geangelt. Wurd auch Zeit, ich weiss schon gar nicht mehr, wie es ist, wenn ein Buch so richtig spannend ist. Gut, Chick-Lit ist in gewisserer Weise auch spannend, aber ein spannender Thriller ist was gaaanz anderes als spannende Chick-Lit. Da gibt es nämlich keine gruslige Insel, die ständig im Nebel liegt, umringt von Schiffwracks und scharfkantigen Felsen und komische Gräusche von sich gibt. Das gibts nur in Riptide und das Buch ist bis jetzt wirklich spannend.
Hallo Outer-Chick-Lit-Welt, du hast mich wieder.





